Quick-Starter: Fladenbrot mit CremeF und Karotte

Manchmal muss es eben schnell gehen – ein oft gehörter Werbeslogan. Aber bevor ich auf die blöde Idee komme, irgendwelche Industrienahrung zu konsumieren, halte ich mir lieber ein gesundes Setup an schnellen Rezepten. Und auch wenn man eine Vorspeisen-Tafel mit vielen Kleinigkeiten plant, macht dieser Quickfix sich schnell und klaut einem nicht die Zeit. Und damit vergeude auch ich keine Weitere und komme direkt zur Sache.

Auf die Schnelle:

  • Messer & Brett
  • Sparschäler
  • ein Löffel

Schnell zusammengeklaubt:

  • 1 flaches Fladenbrot
  • 1 Karotte
  • 80g Creme Fraiche
  • 2-3 EL Olivenöl
  • einige Blätter glatte Petersilie
  • Pepe e Fleur de Sale

Fladenbrot für ca. 5 Minuten im Ofen backen, so dass es etwas kross wird. Währenddessen Oliven-Öl mit Creme Fraiche vermischen und mit Pfeffer und Salz abschmecken. Das Fladenbrot mit der Creme bestreichen (dazu der Löffel). Karotte schälen und mit dem Messer hauchdünne Späne abschneiden. Die Späne auf dem Fladenbrot verteilen, mit gehackter Petersilie und etwas Fleur de Sel bestreuen, in Stücke schneiden, fertig.

Kann man variieren mit Feta, mit Spinat, mit Rot-, Spitz- oder Weißkohl, Feigen und was-weiß-ich-nich-noch-alles. Lecker.

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ein neues Kapitel über „Zutaten unter eigener Kontrolle“: Gurke & Scharlotte selbst eingelegt – geht einfach & schnell.

Zwischen den Jahren habe ich endlich unsere Asterix-Hefte-Sammlung wieder ausgegraben. Ab und an sollte man seine Kenntnisse einfach wieder auffrischen. Natürlich fiel mir dabei auch Asterix bei den Schweizern in die Finger und damit kam natürlich auch das Käsefondue in den Sinn. Lagen da nicht noch diverse Käsestücke von Weihnachten & Sylvester im Kühlschrank herum? Jawohl! Und eine schöne Gelegenheit den vorletztes Jahr in der Schweiz erstandenen Caquelon mal wieder zu benutzen er gibt sich so auch. Aber so richtig echt ist Käsefondue für mich ja nur, wenn es auch eingelegte Zwiebelchen und Gurken als Beilagen gibt.  Und da half bisher der Griff ins Supermarkt-Konserven-Regal. und genau darauf habe ich immer weniger Lust: Erzeugnisse der klassischen Lebensmittelindustrie will ich einfach nicht mehr essen.
Doch was tun? Na klar doch, selber einlegen!
Dies ist also nun der Bericht zu einem Versuch, der 120% gelungen ist.

Beim Einmachen hilft:

  • einen kleinen Topf
  • 2 Einweckgläser samt Deckel
  • unseren Sparschäler
  • Messer & Brett

Zum Einmachen wird benötigt:

  • 1-2 kleine Gurken
  • 6-8 kleine Scharlotten
  • 1/2 Bund Dill
  • 2-3 Zweige glatte Petersilie
  • 3-4 Zweige Thymian
  • 4-5 Körner Piment
  • 1/2 TL Kümmel
  • 250ml Essig
  • 250ml Wasser
  • 120g Zucker

Aus Essig, Wasser, Zucker, Kümmel und Piment kochen wir unseren Einlege-Sud. Sobald der aufgesetzt ist, die Scharlotten schälen, die Größeren davon eventuell halbieren und diese dann für 6-7 Minuten im Sud mitkochen. Währenddessen Dill und Petersilie waschen und samt Stielen in Stücke schneiden, die Gurke schälen und quer in ca. 4 mm dicke Scheiben schneiden. In einem Einmachglas die Gurkenscheiben schichten und zwischen einzelne Schichten immer wieder etwas von den Kräutern legen. Den Thymian nun auf den Boden des anderen noch leeren Glases legen, die Scharlotten dazu geben, dabei ebenfalls etwas von den Kräutern dazu geben. Beide Gläser nun mit dem fast kochenden Sud auffüllen, den Deckel zudrehen und ein paar Minuten auf den Kopf stellen.

Wir haben den Inhalt der beiden Gläser direkt Abends, ca. 2h nachdem ich es eingelegt hatte, gegessen und es hat himmlisch geschmeckt. Vergesst also die Konserven-Ware der Industrie. Wie lange das Ganze nun haltbar ist, kann ich schlecht einschätzen, ich denke das vor allem die Gurken nicht ewig haltbar sind, da sie ja nicht durchgekocht wurden. Aber wie gesagt, es geht ratz-fatz und schmeckt bereits nach kurzer Einlegezeit. Als weiteren Versuch zur Haltbarkeit habe ich den Sud am nächsten Tag einfach nochmal recycelt und erneut Gurke eingelegt ;-).

Auch 2018 keine Diättendenzen. Machen wir ‚Büffel-Mozzarella mit Kapern‘

Die schlechten Gewissen laufen entweder für ein paar Wochen am Rhein oder versuchen sich an einer Diät. Während Ersteres, würde man es länger durchhalten, noch Spaß macht und durchaus Sinn ergibt, halte ich Diäten in der klassischen Form für einen der größten durch Menschenverstand ersonnenen Schwachsinn: Weil wir uns nicht im Griff haben, müssen wir uns jetzt ein paar Wochen selber geißeln und essen nur Sachen, die keinen/wenig/kaum Spaß machen.

Würde man sich vernünftig und in Maßen ernähren, bräuchte man keine Diät. Das heißt jetzt nicht, das ich der Meinung habe, das ich meine Idealfigur habe oder nicht auch gerne mal zu viel esse. Aber ich würde im Leben keine Diät im Sinne von Verzicht, Ernährungsplan usw. machen. Das man grundsätzlich weniger Pommes&Co. essen sollte, ist ja keine Diät ;-). Aber kommen wir zum vorgeschlagenen Rezept – für Diätisten vermutlich leider unmöglich, für den Rest, kommt es darauf an, den möglichst besten Büffel-Mozzarella aufzutreiben. Dann läuft es unter Vorspeise oder kleine Schweinerei. Und an die anderen: Versucht es erst gar nicht mit sogenanntem Light-Mozzarella. Den gibt es nur weil die Lebensmittel-Industrie ein neues Produkt platzieren möchte, nicht weil der Mensch sowas an sich brauchen würde.

Wir statten uns aus mit

  • 2 kleinen Schälchen
  • unserem Zestenreißer
  • Messer & Brett

Wir legen auf das Brett:

  • 1 originaler Büffel-Mozzarealla (ca. 150g)
  • 1 Limette
  • 1 EL gesalzene Kapern
  • Pul Biber (türkisches Gewürz)
  • 2 EL allerbestes mildes Olivenöl

Und wir legen los: Den Mozzarella in ca. 1cm feiste Scheiben schneiden und so gerecht auf die beiden Schälchen verteilen, wie man möchte und ein wenig Pul Biber darüber streuen. Das grobe Salz von den Kapern abwaschen und selbige dann mit dem Messer fein hacken und ebenfalls (gerecht!) über den Mozzarella verteilen. Wir quälen die Limette weil wir einige Zesten aus der Schale reißen (Aua!), diese grob hacken und ebenfalls oben drüber geben. Jedes Schälchen wird jetzt mit ca. 1 TL Limettensaft und 1 EL Olivenöl beträufeln und fertig ist der Spaß. Wir haben eine geile kleine Vorspeise, die sich auch gut auf jeder Vorspeisenplatte oder als Zwischengang macht.

Schon wieder Wintergemüse: Lieblingsporree mit Parmesan

Es ist Winter. Natürlich kann man alles an Gemüse kaufen, was man sich wünscht. Aber selbst wenn einem der ökologische Fußabdruck noch egal ist, so wird sich der geübte Gourmet spätestens beim Geschmack von blassen Gewächshaustomaten sehnsüchtig an den Sommer erinnern und anfangen zu überlegen, was man denn mit dem aktuell erhältlichen heimischen Gemüse außer Rotkohl mit Klößen so anstellen kann.

Und da kam mir es gerade sehr recht, das mein Lieblings-Bioladen gerade wunderschöne Porree-Stangen im Angebot hatte. Ich hatte das anbraten und langsame Kochen von Porree schon mal gehört, aber wenn man Gemüse in Wasser kocht, geht auch immer etwas Geschmack flöten. Und hey, es ist Winter, das bisschen Sahne merken wir gar nicht!

Aus dem Schrank brauchen wir:

  • einen Gas-(Grill)
  • eine kleine Pfanne mit Deckel
  • eine Parmesanreibe und eine Muskatreibe
  • Messer & Brett

Aus dem Kühl- und Gewürzschrank brauchen wir:

  • eine Stange Porree
  • 1-2 EL Olivenöl
  • 5-6 EL Sahne
  • etwas Muskatnuß
  • 50g Parmesan
  • Pepe e Sale

Den Porree putzen, so das vom Grün nur noch das blasse dran ist  (der Rest kann in die Suppe) und die Stange möglichst gleichmäßig gerade ist. Mit Olivenöl einreiben und auf dem Grill von allen Seiten gut anbräunen.

Die Pfanne aufstellen, die Sahne hinein geben und leicht mit Muskatnuß, Pfeffer und Salz (Fleur de Sel) würzen, den Porree dazu geben und mit Deckel bei kleiner Hitze für etwa 10-12 Minuten garen. Porree in mundgerechte Stücke teilen, den geriebenen Parmesan darüber geben und warm servieren.

Es ist himmlisch, glaubt mir!

Vielen Dank für den Blumenkohl (mit Ras El Hanut und Olivenöl aus dem Ofen und Tahini-Sauce)!

Nein. Das Lied beim Kochen war kein alter Schlager von Udo Jürgens. Ich glaube das Lied zum Kochen war eher ein „2 Minutes to midnight“ by Iron Maiden…. dabei ist das Resultat gar nicht so krawallig, wie man es beim Gedanken an den Geschmack von Blumenkohl haben könnte. Der Kohl schmilzt nämlich gewissermaßen im Ofen, so das er einen eigenen, aber völlig unbekannten Blumenkohl-Geschmack produziert. Damit wird das Ganze eine wirklich spannende, latent arabisch angehauchte Vorspeise. Aber etwas länger als 2 Minuten dauert es dann doch.

The hands that threaten doom:

  • ein Auflaufform oder Schüssel zum späteren Anrichten
  • ein Topf
  • Messer&Brett
  • unsere Hände
  • ein Backblech oder Rost samt Backpapier
  • eine kleine Schüssel samt Gabel oder Löffel zum Rühren

2 Minutes to midnight:

  • 1 (Bio-)Blumenkohl
  • 4-5 EL Olivenöl
  • 2 TL Ras El Hanut (marokkanische Gewürzmischung)
  • 1/2 TL Fleur de Sel
  • 2 EL Tahina-Paste
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL Wasser

Den Blumenkohl putzen, so das man die Blätter abmacht, danach schneiden wir ihn oben kreuzförmig ein, aber so, das er nicht auseinander fällt. Im Topf Wasser mit Blumenkohl zum Kochen bringen und den Blumenkohl darin ca. 6-7 Minuten vorkochen, herausholen und etwas abkühlen lassen. Danach den Blumenkohl auf das Backblech mit dem Strunk nach unten legen, Ras El Hanut darüber verteilen, das Olivenöl drüber träufeln und beides mit den Händen einmassieren – am Ende das Fleur de Sel darüber streuen.

Das Backblech kommt jetzt für ca. 40 Minuten bei ca. 180° in den Ofen, wobei wir bei den letzten 7-8 Minuten die Oberhitze einschalten sollten, das gibt dann eine schöne Farbe zum Schluss. Währenddessen in der kleinen Schüssel Zitronensaft, Wasser und Tahina-Paste vermengen, bei Bedarf noch etwas nachsalzen und die Wartezeit mit Musik hören verbringen.

Sobald der Blumenkohl fertig ist (der sollte jetzt wachsweich sein), in Portionen brechen oder schneiden und mit der Tahini-Sauce servieren.

 

Es war mal eine zarte Artischocke in einem wunderschönen Schottenrocke. Dazu: Pasta

Irgendwie habe ich in den vergangenen Tagen im Büro bei der Stillarbeit desöfteren alte Joint Venture Lieder gehört (Ja, ich weiß, das ist schon eine Weile her, das die noch zusammen aktiv sein konnten). Eines davon zeigt, wie früh die Jungs schon an heute (noch) aktuellen Themen dran waren – das Lied handelt von der zarten Artischocke, die ganz unbedarft auf dem Feld geboren und aufgewachsen ist, sie am Ende aber vom Vegetarier („Pflanzenfresser„) entblättert und ihr das Herz herausgerissen wird. Und die Moral?
„Hör zu, du Pflanzenfresser, du bist ja auch nicht besser.“

Hier das ganze Lied zum nachhören. Ich wollte das Thema jetzt überhaupt nicht werten, allerdings hat das Lied oder besser der Text eine Inspiration bei mir ausgelöst und ich habe sozusagen als Hommage an das Liedermacherduo Joint Venture und an alle Vegetarier vegetarische Artischocken-Pasta gemacht. Und die Pasta selber wurde natürlich mit meiner IMPERIA gekurbelt. Und wer das noch global betrachten möchte, sieht dieses vegetarische Gericht auch noch als kleinen, aber leckeren Beitrag zum Klimaschutz (weil vegetarisch), passt alles zur gerade in Bonn stattfindenden COP23. Dazu wurden größtenteils, also wo möglich, sehr regionale Bio-Produkte verarbeitet. Bio-Artischocken habe ich aber leider noch nicht gefunden.

Zum massakrieren brauchen wir:

  • eine Pfanne
  • ein großer Topf
  • ein Durchschlag (Küchensieb)
  • zwei Schüsseln
  • unsere IMPERIA Nudelmaschine
  • Messer & Brett

Massakriert wird:

  • 4-5 mittelgroße Artischocken
  • 1/2 Zucchini
  • 1 Knoblauchzehe
  • 6-8 Blätter Salbei
  • 2 Scheiben einer Zitrone
  • 80g Butter
  • 6 EL Olivenöl
  • Parmesan
  • 1 Ei
  • 60g Pastamehl + etwas fürs bemehlen beim Kurbeln
  • 40g Hartweizengries
  • Pepe e Sale

Wir fangen an und mischen in einer der Schüsseln aus Ei, Pastamehl und Hartweizengries einen Pasta-Teig, den wir gut durchkneten. Den stellen wir dann abgedeckt für mindestens eine Stunde an einen kühlen Ort. Wir wenden uns der Sauce zu: Wie man die Artischocken putzt, habe ich hier schon mal beschrieben. Als weitere Vorbereitung noch die Zucchini fein schneiden und den Knoblauch hacken. In der Pfanne die Hälfte der Butter mit Olivenöl bei mittlerer Hitze erwärmen, Artischockenstücke mit Zucchini, Zitronenscheiben und Knoblauch einige Minuten anbraten, dann werden die schon mal nicht mehr braun, Herd ausschalten.

Jetzt können wir unsere  Nudelmaschine in Stellung bringen. Sobald der Pastateig ausreichend ausgeruht ist, fangen wir an, den zu verarbeiten. Ich hole ihn einige Minuten vorher aus dem Kühlschrank und knete ihn nochmal durch. Danach habe ich die Masse in 3 Stücke zerteile, die ich in der gröbsten Stufe jeweils einige Male durchkurbele, falte, durchkurbele usw. – bis mir die Konsistenz gefällt. Der Teig darf keine Risse mehr bekommen, muss geschmeidig und glatt sein. Dazu immer ausreichend Mehl nehmen, damit nichts irgendwo anpappt, denn dann kann man von vorne anfangen mit der Kurbelei.

Ich kurbele die drei Stücke dann auf jeder Stufe, immer genau eine Stufe feiner werdend, jeweils ein- bis zweimal durch. Irgendwann werden die Stücke so lang, das man die quer halbieren muß. Am Ende sollte das Teigband sehr dünn und ohne Risse sein – man sieht auf dem Bild unten rechts wie die Zeitung durchscheint.
Damit kann man arbeiten.

Erst jetzt Topf mit 1-2l Wasser aufstellen, ordentlich salzen und zum Kochen bringen. Während dessen die Teigplatten durch die Tagliatelle-Quetsche kurbeln, auch hier hilft wieder sehr viel Mehl gegen alles Anpappen dieser Erde und der Arbeitsplatte im Speziellen.

Die Herdplatte unter der Pfanne wieder auf mittlerer Stufe einschalten, die restliche Butter und die grob gehackten Salbeiblätter zugeben und Zitronenscheiben entfernen, das Ganze vorsichtig salzen und pfeffern. Die Tagliatelle im Topf nun maximal 2 Minuten ziehen lassen, dabei sollte das Wasser nicht mehr kochen. Danach die Pasta abtropfen, es darf ruhig noch etwas Kochwasser mit den Tagliatelle in die Pfanne wandern, denn da gehören die jetzt und sofort hin. Alles ordentlich durchschwenken, auf tiefe Teller verteilen und mit Parmesan servieren.

Wofür ich jetzt die 2. Schüssel gebraucht hatte, habe ich übrigens vergessen ….

Und welcher Wein passt nun dazu? Mal was ganz anderes. Ich hatte beim Petite France kürzlich einen Muscadet erstanden. Im Muscadet-Gebiet werden Trauben der Rebsorte Melon de Bourgogne im Mündungsbereich der Loire rund um Nantes angebaut und einige Monate auf der Hefe („sur lie„) gelassen, bevor dieser frische Weißwein abgefüllt wird. Dadurch entsteht ein sanfter, schmeichelnder an Hefe erinnernde Geschmack und rundet den an sich sehr frischen Wein perfekt ab.

Der Clos Les Montes kommt sehr frisch und weich daher und passt so perfekt zum zarten Geschmack von Artischocke und Salbei. Dabei unterstützt das ganz leichte Bitzeln des Weins die ungemeine Frische und Frucht. Und wer, wie ich, diesen tollen Wein für knappe 8 Euro ersteht,  kann sich wirklich nicht beschweren.

 

 

Nach der Pizza-Party: Tri di Mozzarella als Primi

Endlich! Den Pizzaofen habe ich ja schon im Frühsommer 2016 restauriert und umgebaut. Leider hatte sich bis vorgestern keine Gelegenheit ergeben, das Teil dann auch mal ausgiebig anzufeuern und auch seinem Zweck entsprechend zu Nutzen. Aber jetzt hatten wir zur Halloween-Pizza eingeladen, mit Kindern erwarteten wir etwa 25 Personen. Das erfordert entsprechende Mengen: 4 Kg Pizzateig, 3 Kg Tomatensauce (Tomaten eingekocht mit etwas Zucker, Salz, Knofi und Oregano) und 2 Kg Mozzarella. Alles gut, Ofen brennt nach stundenlangem Anfeuern wie verrückt, die Pizza war lecker, der Teig fast weg, aber noch einiges an Mozzarella und Tomatensugo da. Nur was macht man damit?

Ich habe mich mit mir auf ein Tri di Mozzarealla als Vorspeise geeinigt, zum Hauptgang gab es dann Parmiggiana. Die Tri bestanden aus:

  • Tomatensuppe mit Mozzarealla
  • Caprese mit Bruscetta
  • panierter Mozzarella auf Insalata

An Ausrüstung wurde benötigt:

  • 3 kleine Schälchen
  • 2 kleine Suppenschälchen
  • ein kleiner Topf
  • eine kleine Pfanne
  • eine Gabel
  • Messer & Brett

Die Tomatensuppe:

  • 300g Tomatensugo
  • 1/2 Pepericchino
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 3 EL sehr gutes Olivenöl
  • 50g gewürfelter Mozzarella

Tomatensugo im Topf mit Olivenöl sowie gehackter Peperocchino einige Minuten köcheln. Stängel und derbe Blattteile des Basilikums fein ahcken und noch einige Minuten mitköcheln. Beim späteren servieren Suppe in kleine Schälchen auf dem Teller anrichten und mit den Mozzarella-Würfeln drapieren.

Das Caprese mit Bruscetta:

  • 8 Kirschtomaten
  • 60g in Streifen geschnittener Mozzarella
  • 2 x 2 EL gutes Olivenöl
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 6 dünne Scheiben Weißbrot
  • Sale

Brot mit der Knoblauchzehe einreiben (oder diese fein hacken und darüber verteilen), mit ca. 2 EL Olivenöl beträufeln, vorsichtig mit Fleur de Sel salzen und einige Minuten im Ofen kross backen. Kirschtomaten achteln und mit viel Basilikum vermengen, mit je einem EL Olivenöl beträufeln und etwas salzen. Auf dem Teller Tomaten mit Mozzarella-Streifen anrichten, mit je einem Basilikum-Blatt garnieren und die Bruscetta anlegen.

Der panierte Mozzarealla mit Insalata Mista

  • 4 Rechtecke Mozzarealla (je ca. 30g)
  • 1 Ei
  • 3 EL Semmelbrösel
  • 1 EL Mehl
  • 2 handvoll frischer Pflücksalat
  • 2 EL Olivenöl zum Braten
  • 2 EL gutes Olivenöl
  • 2 EL sehr guter Aceto Balsamico
  • Fleur de Sel

Olivenöl mit Balsamico verrühen. Salat auf dem Teller anrichten und damit beträufeln. Ei mit etwas Salz in einem kleinen Schälchen verquirlen, die Semmelbrösel in das andere. Mozzarella anfeuchten, mit Mehl bestäuben und anschließend erst im Ei baden, dann mit Semelbröseln panieren – ganz so, wie ihr es auch mit einem Schnitzel machen würdet. Auf jeder Seite ca. 2 Minuten in der Pfanne bei mittlerer Hitze anbraten. Mozzarella-Sticks auf dem Salat anrichten und sofort servieren.

Dazu gab es einen Piesporter Domherr Riesling von der Mosel vom Weingut Reuscher-Haardt. Der 2015-er kommt im neuen Gewandt daher und schmeckt sehr elegant dazu.