Tarte d’Apricots avec Crème de Marons

Und täglich ruft das Paradies dazu auf, mit den Köstlichkeiten der Region irgendetwas anzustellen. Und wenn man meint, aus Aubergine, Zucchini, Paprika alles herausgeholt zu haben, dann weicht man eben doch auf den Nachtisch aus. Und die Crème Maron d’Ardeche war mir auf dem Hinweg an ebendieser in einem Supermarché in den Einkaufskorb gefallen….

Gestern gab es Cassoulet aus frischen Lingot-Bohnen, und was fehlt nach einem bereits so deftigem Essen? Ein Nachtisch der satt macht natürlich! Und darüberhinaus – so sagt man in Frankreich – sind die Aprikosen aus dem Roussillion die besten des Landes. Allez….

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Die Ferienhausküche sollte hergeben:

  • eine Tarteform (ca. 20cm)
  • Messer & Brett (besser selber mitbringen ;-))
  • 1 Eßlöffel
  • ein Stück Frischhaltefolie

Und der Ferienhauseinkäufer folgendes einkaufen:tmp_26100-DSC_07841170034605

  • 120 g Mehl
  • 120 g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Tube Crème Maron d’Archeche
  • 6 frische Aprikosen
  • 2-3 EL Aprikosenkonfitüre
  • 125g Creme Fraiche
  • 2 EL Zucker

Die Butter aus dem Kühlschrank nehmen, hier wird sie schneller weich, aber das sollte sie sein. Mehl, Ei, Butter und Creme de Maron zu einem homogenen Teig vermengen. Sollte es an Flüssigkeit fehlen, etwas Wasser dazu geben. Den Teig anschliessend in die Frischhaltefolie einschlagen und für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank geben.

tmp_19493-DSC_07881170034605Den Teig ca. 30 Minuten vor dem Verarbeiten aus dem Kühlschrank holen. Die Tarteform mit einem bisschen Butter einfetten, dann mit dem Teig auskleiden, so das ein ca. 1 cm hoher Rand entsteht. Die Creme Fraiche auf dem Boden verteilen, Aprikosen entkernen und Achteln und damit ringförmig die Tarte belegen. Aprikosenkonfitüre mit dem Löffel oben drüber verteilen und anschließend mit Zucker bestreuen.

Dann die Tarte für etwa 25-30 Minuten bei Umluft und 170° backen, am Ende nochmal 5 Minuten mit Oberhitze geben. Die Tarte ist fertig, wenn der Belag nicht mehr flüssig zu sein scheint.

Warm servieren, dazu passt ausgezeichnet ein Süßwein, wir hatten natürlich einen Banyuls, leider zwar gekauft, aber nicht aufgemacht. Ich würde aber den Roumani Douré, einen Banyuls Ambré empfehlen.

Übrignes: Das Ganze geht auch super mit einem säuerlichen Apfel.

 

 

 

die Sache mit dem Paradies und der Zwiebel: Katalanischer Zwibbelskooche

2016. Was ist für eine Jahreszeit? Sommer.

Richtig.

Also?

Ab ins Paradies, was in etwa da liegt, wo es letztes Jahr war. La Roque des Alberes am Fuße da wo im französischen Teil Kataloniens Pyrenäen und Mittelmeer zusammentreffen. Aber das dort als landestypisches Gericht Zwiebelkuchen gereicht wird, das wusste ich nicht. Macht aber nix. Tolle Tarte mit Salat, alleine, wie Ihr wollt. Und geht auch ganz ohne Federweißer, sondern mit Muscat Sec.

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Nous polluons:

  • eine Pfanne
  • eine Tarte-Form
  • eine Schüssel
  • Messer & Brett

Nous besoins:tmp_15029-DSC_07291640953413

  • 250g Mehl (ideal ist Type 550 „Pizzamehl„)
  • etwas Hefe
  • 2 x 1 TL Zucker
  • Wasser
  • Salz
  • 2 EL Olivenöl und noch einmal 1 EL und 10 EL Olivenöl
  • 1 kg frische katalanische Zwiebeln
  • 1/2 rote Paprika
  • 20 kleine schwarze Oliven
  • wer mag 4-6 Sardellen
  • 1 TL getrocknete Kräuter (z.B. Thymian, Rosmarin, …)

tmp_15029-DSC_07271170034605Aus etwas Mehl, Hefe und 1 TL Zucker einen Vorteig rühren. Sobald der aufgegangen ist, das restliche Mehl hinzugeben, soviel Wasser wie nötig, 2 EL Olivenöl und 1 TL Salz zu einem homogenen Hefeteig vermengen, den in der Schüssel beiseite stellen und wenigstens 2h gehen lassen.

Währenddessen die Zwiebeln schälen, in Ringe schneiden, die Paprika fein schneiden und alles in 10 EL Olivenöl in der Pfanne vorsichtig für ca. 15 Minuten schmoren. Die Kräuter dazu geben und alles beiseite stellen.

tmp_15029-DSC_07291640953413Die Tarteform mit 1 EL Olivenöl einfetten, mit dem Teig auskleiden, die Zwiebelmasse gleichmässig darüber verteilen und obendrauf die Oliven legen. Wer mag verteilt nun auch die Sardellen oben drüber (ich übrigens nicht).

Die Tarte kommt für ca. 25 Minuten bei 170° in den Ofen mit Ober- und Unterhitze. Dazu passt, wie oben gesagt, dieser Muscat Sec der Vignerons des Alberes.

 

warmer Kartoffel-Artischocken Salat mit Speck, Ruccola und Zitronen-Thymianbutter

+++ title says it all +++

Eine kleine lustige Nebenbeigeschichte: Die Idee entstand tatsächlich, weil ich in der Mittagspause in einem Netto schnell ein Brötchen holen war und die dort – völlig unerwartet – wunderschöne Artischocken für 0.79.-/Stück hatten. Das rumorte dann den Nachmittag über in mir, bis ich zu diesem Ergebnis gekommen bin.

Fazit: Das Rumoren hat Sinn gemacht.

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Wir versauen neben der kompletten Küche:

  • den Gasgrill
  • eine Pfanne
  • drei Töpfe
  • eine Käsereibe
  • eine Zitronenpresse
  • ein (kleiner) Schneebesen
  • Messer & Brett
  • ein kleines Küchenmesser
  • einen kleinen Teelöffel

Wir verarbeiten in der Küche:tmp_4883-DSC_0662-884661659

  • 6 Artischocken
  • 4-5 festkochende Kartoffeln
  • 2 Handvoll Ruccola
  • 8 Scheiben Pancetta oder Bacon
  • 1 Zitrone
  • 1 x 25g Butter & 1 x 150g Butter
  • 2-3 EL Olivenöl
  • ca. 50g Pekorino (oder Parmesan)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4-5 Zweige Thymian
  • 1/2 handvoll Petersilie oder Schnittlauch
  • Pepe e Sale

Verarbeitung:

Das dauert alles etwas, je schneller die Artischocken geputzt sind, desto weniger lange😉. Die Komposttonne holen wir uns am Besten direkt neben den Arbeitsplatz, denn von den Artischocken bleibt nicht viel übrig, nachdem wir sie wie hier beschrieben geputzt haben. Die Artischockenherzen achteln wir und legen sie in den größten der Töpfe in Wasser, in das wir die Viertel der einen Zitronenhälfte geworfen haben.

Nun die Kartoffeln waschen, erst halbgar kochen und dann längs Vierteln und mit 25g Butter, einer zerdrückten und grob gehackten Knoblauchzehe und etwas Olivenöl in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rütteln braten. Währenddessen die Artischocken ca. 10 Minuten im Topf halbgar kochen, dann das Wasser abgießen. Während dieser 10 Minuten legen wir den Speck auf den Gasgrill und rösten in schön kross (geht auch im Ofen).

Die Artischocken zu den Kartoffeln in die Pfanne geben und einige Minuten mitbraten. In dieser Zeit das große Stück Butter mit der 2. gehackten Knoblauchzehe und den Thymianblättern in Topf 3 schmelzen, Hitze erhöhen und den Saft der 2. Zitronenhälfte dazu geben, mit dem Schneebesen kräftig einrühren und vom Herd nehmen.

Resultat: Zitronen-Thymian-Butter.
Geschmack: Unbeschreiblich.

Zusammenbau:

Zwei der Speckscheiben klein hacken und unter die Kartoffeln/Artischocken mischen. Alles auf zwei Teller verteilen und jeweils zu einem Berg schichten, ordentlich Ruccola darüber verteilen. Die Zitronenbutter drüber geben und mit fein geriebenen Pekorino bestreuen. Jeweils drei krosse Speckscheiben anlegen und am Ende die gehackten Kräuter (Petersilie und/oder Schnittlauch) oben drauf geben.

Wein:

Das Essen schreit geradezu nach einem Rosé. Ich hatte einen Sable-de-camargue, der ist für einen Rosé kräftig, mit für diese Region durchaus kräftiger Färbung. Und wenn man ganz genau schmeckt, dann bildet man sich ein, die Salznoten des salzigen Schwemmbodens der Rhone zu schmecken. Oder man tut es tatsächlich…

 

vom Dosenwerfen auf dem Kindergeburtstag zur Currywurst

Wenn man nun die einzelnen Wörter „Dosenwerfen“ – „Kindergeburtstag“ und „Currywurst“ des Titels wiederholt, so hat man als gelernter Hobbykoch und Freidenker schon eine Assoziation, wie das alles zusammen hängt. Ich sage euch aber, eure Assoziation ist falsch. Denn mein Zusammenhang ist ein komplett anderer.

Der Auslöser war tatsächlich das Dosenwerfen auf der Geburtstagsfeier meines Sohnes. Allerdings dann eher der Inhalt der dafür fehlenden Dosen, die in Form von geleerten Tomatendosen kostengünstig ersetzt wurden. Zweiter Teil des Anstosses waren dann die am Folgetag noch in größerer Anzahl vorhandenen zu viel gegrillten Würstchen. Kinder sind nach Kuchen, Muffins, Haribo, Cola und Chips einfach irgendwann auch mal satt. Gut, das noch Zucker da war ….

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Man braucht:

  • eine Pfanne
  • einen Holzlöffel
  • einen Mörser
  • einen Teelöffel zum Abmessen
  • Messer & Brett
  • einen Kindergeburtstag als Auslöser

Und man braucht:

  • Inhalt von 2 kleinen Tomatendosen
  • am Vortag gegrillte Würstchen in beliebiger Anzahl (es gehen auch frisch gegrillte)
  • 1 große Scharlotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3-4 EL Öl
  • 4-5 Pimentkörner
  • ca. 20 Pfefferkörner
  • 1/4 TL Zimt
  • 1/4 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 TL Curcuma
  • 1/2 TL süßes Paprikapulver
  • 1 TL Harissa oder Samba Olek
  • 4-6 TL Zucker
  • 1-2 TL Essig
  • Salz

Öl in der Pfanne vorsichtig erhitzen und fein geschnittene Scharlotten und Knoblauchwürfel darin einige Minuten anschmoren, ohne das sie braun werden. Piment- und Pfefferkörner im Mörser zerstossen und zusammen mit dem Zucker und allen Gewürzen in die Pfanne geben, gut verrühren und einige Minuten anschwitzen. Dann erst die Tomaten samt Saft dazu geben und das Ganze für etwa eine Stunde unter gelegentlichem Rühren auf mittlerer Hitze einköcheln. Am Ende erst mit Essig und Salz abschmecken, die Würstchen dazu geben und in der Curry-Sauce erwärmen.

Dazu – nein, bitte keine ebenfalls übrig gebliebenen Backofen-Pommes. Brot tut’s auch.

 

 

Wir träumen von heissen Tagen: eiskalte Apfelsuppe mit Vanille-Creme-Ei(s)chnee

DSC_0491Zugegeben: Selten aber bei Gelegenheit mache ich dann doch auch mal einen Nachtisch. Wichtig für mich als „wenig-süß-Esser“ ist, er soll frisch schmecken und nicht zu süß sein. Wenn das Ganze dann noch so einfach geht und so gelobt wird, wie diese Apfelsuppe, gibt es eigentlich keinen Grund das nicht doch öfter zu tun.

Zum Beschmieren benötigen wir:

  • 4 Gläser + 4 kleine Löffel
  • einen T- und einen E-Löffel
  • zwei hohe Schüsseln
  • den Mixer mit Rührschlegeln
  • den Pürierstab
  • den Sparschäler
  • unser Messer & BrettDSC_0490

Zu Taten brauchen wir:

  • 2 Eiweiß
  • 1 EL Creme Fraiche
  • 1/2 Vanille-Schote
  • 2×2 TL Zucker
  • 2 Äpfel (saure!)
  • wer mag 3-4 EL Sahne
  • 4 TL Preisselbeeren (oder andere rote Marmelade)
  • ca. 10 Eiswürfel
  • 1 Zitrone

Und schnell soll’s gehen: Eiweiß mit 2 TL Zucker und dem ausgekratzten Vanillemark in der 1. hohen Schüssel steif schlagen. Wenn das Ganze fest ist, Creme Fraiche dazu geben und noch einmal ganz kurz durchschlagen. Der Schnee sinkt nun etwas zusammen, die Konsistenz bleibt aber fluffig. Wenn wir wenig Zeit haben, ab in den Eisschrank, ansonsten reicht auch der gute Kühlschrank.

Einen Apfel schälen, den anderen lassen wir mit Schale wegen der Farbe. Die Kerngehäuse herausschneiden und die Äpfel klein schneiden. Alles mit ca. 2 EL Zitronensaft, 2 TL Zucker – wer mag mit der Sahne – und den Eiswürfeln in die 2. hohe Schüssel geben und mit dem Pürierstab fein pürieren (ja, das geht mit den Eiswürfeln!). Die kalte Apfelsuppe sofort in die Gläser verteilen, je einen Teelöffel Preiselbeeren und je einen Eßlöffel der Eischnee-Masse (wenn die Masse fest ist, kann man schöne Kugeln ausstechen) darüber geben, je mit einer dünnen Zitronenscheibe garnieren und sofort an einem heißen Sommertag servieren.

 

 

in Zeiten der WG: Nudelauflauf – heutzutage: Ditaloni in Sahne-Pekorino mit Feta-Petersilienkruste

Jaja, die guten alten WG Zeiten: Wer hat mein [hier wahlloses Lebensmittel eintragen] aufgegessen? Herrlich – zumindest in der Rückschau. Und dann musste eben auf den Tisch, was noch da war, und das war entweder „üble Pfanne„, „Nudelauflauf Kühlschrank“ oder auch „Reis mit Sch….„.

Heute, einige Jahre später essen wir gesittet und gesetzt, können aus einem Fundus an Wein wählen und tun beim Kochen dasselbe rein, aber wir nennen es halt anders. Schmecken tut’s trotzdem😉.

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Und diese Utensilien hat auch jede WG-Küche parat (spülen tun eh die anderen!):

  • einen kleinen Topf
  • eine Auflaufform
  • einen Löffel
  • eine Käsereibe
  • Messer & Brett

Und das sollte der Kühl-/&Schrank hergeben:tmp_25602-DSC_03761660707497

  • 250g Ditaloni (oder andere kleine Nudeln)
  • 200g Sahne
  • 100 ml trockener Weißwein
  • 1 Tomate
  • 4 getrocknete Tomaten
  • 100g fein geriebener Pekorino oder Parmesan
  • 100g Feta
  • eine handvoll gehackte Petersilie
  • zwei Knoblauchzehen
  • 4 EL Olivenöl
  • etwas Pfeffer

tmp_25602-DSC_0378-1867428699Wir machen uns erstmal ein Bier vom Mitbewohner klar und drehen die Anlage bis zum Anschlag auf. Stairway to Heaven oder auch Whole lotta love wären durchaus geeignet, aber Back in Black tut’s auch. Wesentlich länger als diese drei sind wir auch gar nicht aktiv. Den Rest besorgt der Ofen und wir können uns weiter in Erinnerungen der Vergangenheit verlieren.

Also. Knoblauchzehe schälen, fein hacken, die getrockneten Tomaten ebenso. Alles mit 1 EL Olivenöl im Topf leicht anbrutzeln und dann mit der Hälfte des Weißweins ablöschen, kurz aufkochen, Sahne dazu geben und etwas pfeffern – Salz brauchen wir nicht, der ganze Käse hat genug davon (und der Mitbewohner hat’s beim Einkaufen vermutlich eh vergessen). Das ganze bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten ohne Deckel (der ist sowieso unauffindbar) einkochen.

Währenddessen das restliche Olivenöl in die Auflaufform geben und die Ditaloni oben drauf, das Ganze mit dem Löffel verrühren, so das sich das Öl überall verteilt. Tomate fein würfeln und ebenfalls darunter mischen.

tmp_25602-DSC_0380-259998322Den Pekorino fein reiben und 2/3 kurz vor dem Ende der 10 Minuten in den Topf geben. Die Masse nochmals rühren und alles über die Ditaloni in die Auflaufform geben und einmal durchmischen, dann den restlichen Pekorino oben drauf geben und bei 180° Umluft für etwa 15-17 Minuten in den Ofen geben. Währenddessen Feta hacken und mit der Petersilie vermischen.

Nach der angegebenen Zeit sollte sich eine leichte Kruste gebildet haben. Die rühren wir mit dem Löffel unter, geben das Feta-Petersilien-Gemisch oben drauf und das Ganze zurück in den Backofen. Je nach Nudel für nochmal etwa 12 Minuten, die letzten 5 davon ruhig mit Oberhitze, damit die Kruste dann auch der neben den Herdplatten auf dem WG-Herd gleicht. Dann heiß servieren und den Wein dazu trinken, der da ist.
Oder weiter das Bier vom Mitbewohner.

Prost.

 

 

Oh Gott – mein Blog verkommt zur Nebensache! Egal – Spaghetti und Spargel geht immer

Ist das wirklich schon einen vollen Monat her, das ich hier meine letzte Hinterlassenschaft gepostet habe? Wow. Es ist nicht so, das ich seitdem nichts zu Essen gemacht hätte, aber eine internationale Konferenz vorzubereiten nimmt dann doch mehr Zeit weg als man am Anfang denkt …

Egal.

Es gibt Spaghetti mit grünem Spargel, Gorgonzola und San Daniele Schinken. Das geht schnell und schmeckt …

köstlich

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Und das braucht man zum dreckig machen:

  • einen Spaghetti-Topf samt Sieb
  • eine Pfanne
  • Messer & Brett
  • zwei tiefe Pasta-Teller

Und das braucht (für zwei) man zum reintun:

  • 7-10 Stangen grüner Spargel, möglichst dünn
  • 220g Spaghetti
  • 150g Gorgonzola, möglichst fest
  • 6-8 Scheiben San Daniele, Parma oder anderen luftgetrockneten Schinken
  • 4 Kirschtomaten
  • etwas gehackte Petersilie (oder Basilikum)
  • eine kleine Knoblauchzehe
  • 2 EL Sahne
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Olivenöl
  • Sale

So. Dem Spargel stutzen wir zurecht, wer faul ist und das schälen sparen will kürzt auf ca. 2/3, sonst Ende ab, Schälen (und oben bei „dreckig machen“ den Spargelschäler hinzu denken). Die Pfanne aufstellen, Butter und Olivenöl hinein geben und den Spargel bei mittlerer Hitze anbraten, wer den so wie ich sehr knackig mag, macht das nur 3-4 Minuten. Währenddessen Wasser in Spaghetti-Topf, Salz rein – jaja, es soll ja 0.037 Sekunden schneller gehen, wenn wir das Salz erst wenn das Wasser kocht hinein gebt. Macht was ihr wollt, ich hab Induktion!

Spaghetti schwimmen lassen und Al Capone kochen. Währenddessen Petersilie und Knoblauch hacken, Gorgonzola würfeln, Tomaten vierteln und den Schinken auf dem breiten Tellerrand anrichten.

Kurz bevor die Spaghetti mafiös fertig sind, Tomaten, Petersile, Knoblauch und Sahne zum Spargel gebeen, durch schwenken, Spaghetti dazu, Gorgonzola-Würfel oben drauf und das ganze einmal durchrühren. Ab auf die zwei Teller verteilen und sofort verspeisen.

Dazu? Weiß. Kräftig. Vielleicht würde sogar ein Gewürztraminer tun, auf jeden Fall passt ein fruchtig-trockener Sauvignon Blanc, ein Pouilly Fumé von der Loire zum Beispiel –  sowas hatten wir.