Ελλάδα und seine Landküche – Paste aus gegrillter Paprika und Feta mit Aubergine

Am ersten Abend in unserem Örtchen Leonidio waren wir essen. Drei Leute, dreimal Vorspeise, dreimal Hauptgericht, drei Bier und eine Kola, Nachtisch ohnehin für lau. Kosten? Vierzig Euro. Warum koche ich eigentlich da noch selbst?

Egal, eine Sache, die auf der Vorspeisenplatte an dem Abend auftauchte war eine Paste, die offensichtlich aus zerdrückter gegrillter Paprika mit Feta bestand. Das hab ich mir gemerkt, ihr Griechen und das geht so:

χρειάζεστε

  • einen Grill
  • eine kleine Schüssel und eine große Schüssel
  • eine Gabel
  • Messer & Brett

επεξεργάζεται κάποιος

  • 2-3 Spitzpaprika
  • 1 große der 2 kleine Aubergine/n
  • 2 Knoblauchzehen
  • 150g Feta
  • 2 EL griechischer Joghurt (10%)
  • reichlich Olivenöl
  • Salz

τότε λοιπόν ας αρχίσουμε! Auberginen in Scheiben schneiden, salzen und etwas Wasser lassen lassen. Die Paprika waschen und so wie sie sind auf den Grill legen, gelegentlich wenden. Die Haut darf dabei gerne verbrennen, Hauptsache das Fruchtfleisch wird gebacken und verbrennt nicht. Das dauert je nach Hitze und Art der Paprika 10-15 Minuten.

Man kann die Paprikas nun zwecks Kühlung in einen Eimer mit Wasser werfen. Echte Griechen, Männer, Zentauren, Odysseus und solche die es werden wollen, nehmen einfach die behornhauteten Hände und ziehen die Haut direkt ab, entfernen die Kerne und zerreißen die Paprika in längliche nicht zu kleine Stücke.

Die Auberginen abtropfen und in der großen Schüssel mit Olivenöl und zerdrücktem Knoblauch einige Minuten ziehen lassen, danach auf dem Grill von beiden Seiten goldbraun braten.

In der kleinen Schüssel Feta und etwa die Hälfte der Paprikastreifen mit der Gabel zerdrücken, Joghurt hinzugeben und vermischen.

Auf dem Teller Aubergine und Paprika abwechselnd tortenförmig anlegen und in die Mitte einen großen Klecks der Paprika-Feta-Paste geben. Dazu passt natürlich ein frischer Weißwein oder einfach ein kaltes griechisches Bier und natürlich Weißbrot.

Die Paste kann man natürlich auch in zig anderen Varianten einer Mezze-Tafel zufügen.

 

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Orangen-Ruccola mit Ziegenfrischkäse und Pata Negra

Die Vorspeise ist Beginn und Eintritt in ein Erlebnis, das niemals ganz gleich ist: Das Kochen!

Das Kochen fängt bei mir meistens mit der Überlegung über die Vorspeise an. Lecker soll sie sein, nicht zu viel und optisch soll sie natürlich auch was hermachen, unsere Vorspeise. So beeinflusst sie natürlich auch maßgeblich das Hauptgericht, denn wer möchte schon Frucht, Ziegenfrischkäse und leichten Salat zur Vorspeise, wenn es als Hauptgang Rouladen mit Rotkohl gibt …? Na also.

Und wenn sich die Vorspeise aus den Zutaten quasi selber zusammenbaut, super schmeckt und auch noch gut aussieht hat man auch mehr Zeit für den Hauptgang und eventuell auch für eine Nachspeise… also zum Beispiel so etwas:

unsere kleine leichte Vorspeise, die auf ein frisches Essen einstimmt

unsere kleine leichte Vorspeise, die auf ein frisches Essen einstimmt

Wir brauchen ein paar Minuten und das an Utensilien:

  • Messer
  • Brett
  • ein Schraub-Glas zum Mischen der Vinaigrette
  • ein Löffel
  • zwei Teller zum Anrichten

Und an Zutaten als Einstimmung auf den Hauptgang (für zwei):

Einfach schön!

Einfach schön!

  • zwei runde Ziegenfrischkäse
  • 6 Scheiben Pata Negra (oder anderer sehr guter luftgetrockneter Schinken)
  • eine (Blut-)Orange oder andere Frucht zu der Ihr passenden Essig habt
  • zwei Handvoll Ruccola Salat
  • 3 EL Orangen-Essig
  • 3 EL Walnußöl
  • 1 TL Dijon Senf (gibt es anderen??)
  • 1 TL Honig
  • Pfeffer

Aus Essig, Öl, Senf und Honig im Glas eine Vinaigrette aufschütteln (dabei fällt mir auf, das meine Vinaigrette’s immer sehr ähnlich sind, ich variiere meistens nur die Essig- und Öl-Art), leicht pfeffern und beiseite stellen. Ruccola waschen und jeweils die Hälfte in der Mitte der Teller zu einem Häufchen aufschichten. Orange schälen (ich nehme das Messer) und in Sechstel schneiden, eventuell weißes Innenleben wegschneiden. Jeweils drei Sechstel an den Ruccola anlegen, den Pata Negra zu je drei Häufchen zwischen die Orangen-Sechstel legen. Nun die Vinaigrette mit einem Löffel über die Salate verteilen und den Ziegenfrischkäse obenauf legen.

Ich überlege gerade, das man den Ziegenkäse auch in Sesam panieren könnte :-).

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(l)Text und Rezept unter der Open Database License (ODbL).

Bresaiola-Röllchen mit Endivien-Salat, Ricotta und Pinienkernen

ein einsames Bresaiola-Röllchen

ein einsames Bresaiola-Röllchen

Es ist ja so. Manchmal muß man sich gar nicht so viel Arbeit machen und erzielt dennoch ein herausragendes Ergebnis. Und wenn man doch mehr Arbeit haben will, dann nimmt man diese Antipasti hier einfach als ein Element von mehreren auf einem kleinen Antipasti Teller. und der macht trotz des Spätwinters jetzt schon Laune auf den Sommer.

Also, es geht um klassische Zutaten der italienischen Küche. Und Endivien-Salat, derzeit so ziemlich der einzige Salat, den es Spaß macht zu kaufen.

Wir brauchen:

  • ein Brettchen
  • eine Salatschleuder (oder ein sauberes Küchentuch)
  • unser Messer
  • eine kleine Pfanne
  • einen Löffel
  • unsere Hände

Und an Zutaten (für 4 Stück)

Kuba lässt grüßen: Und jetzt Einrollen!

Kuba lässt grüßen: Und jetzt Einrollen!

  • 4 Scheiben Bresaiola
  • etwa 100g Ricotta
  • eine handvoll Pininkerne
  • 4 Blätter Endivien-Salat
  • Pfeffer
  • Fleur de Sel

Und so einfach geht es:

Endiviensalat-Blätter waschen, trockenschleudern und in feine Streifen schneiden. Pinienkerne in der Pfanne anrösten.

Antipasti-Teller mit unseren "Zigarren"

Antipasti-Teller mit unseren „Zigarren“

Bresaiola auf das Brettchen legen, etwa zu 4/5 mit Ricotta bestreichen, pfeffern und salzen, Endiviensalat und einige Pinienkerne darüber verteilen und das Ganze auf die flache Hand legen. So kann man es nun gut einrollen, so das das letzte, nicht bestrichene Stück am Ende überlappt.

Dazu habe ich klassische Bruscetta mit Tomaten und römische Artischocken gemacht. Aber das ist ein andere Rezept und wird ein andermal beschrieben 😉

Dazu gab es einen Tasca d’Almerita, einen unkomplizierten, aromatisch frischen Weissen aus Sizilien.

 

 

Update: Meer meets Perigord, zum II.

Meer meets Perigord

Meer meets Perigord

Es muss ja nicht immer was neues sein, denn viele Rezepte haben ja das Potential, das man an Ihnen herum schraubt und Sie so wie man will justiert. So geschehen am Wochenende, als ich mein eigenes bereits veröffentlichte Rezept „Meer meets Perigord“ etwas angepasst habe. Und ich finde, es ist eine Erwähnung wert, denn die Abwandlung hat der ganzen Vorspeise wirklich gut getan.

Das habe ich benutzt:

  • einen Topf
  • eine Schüssel mit Eiswasser
  • eine Schüssel
  • mein Messer samt Schneide-Brett
  • eine Pfanne
  • Zeit zum Marinieren

Und das habe ich diesmal an Zutaten genommen (für 2 als Vorspeise):

  • ca. 300g frische grüne Bohnen (Haricots verts)
  • 6 nicht vorgekochte Bio-Garnelen
  • eine handvoll Pinienkerne
  • eine Scharlotte
  • eine Knoblauchzehe
  • 4 EL Walnußessig
  • 3 EL Walnußöl
  • 1 TL Honig
  • je einen EL hgehackten Dill und gehackte Petersilie
  • Pfeffer und Salz
  • 2 Scheiben Baguette
  • ca. 80g Ziegenrolle
  • ein paar Blättchen Thymian

Und los geht’s. Die Bohnen waschen, Enden abschneiden und ca. 10 Minuten in gesalzenem Wasser kochen, dann abgießen und sofort zum Eiswasser geben. Aus Walnußessig und -öl und dem Honig eine Vinaigrette mixen und mit den gehackten Kräutern in die Schüssel geben, Bohnen etwa Dritteln und dazugeben, alles durchschwenken und kalt stellen. Nun die Garnelen ca. 2 Minuten kochen, ggf. schälen und längs halbieren, Scharlotte fein hacken und Knoblauch hacken und salzen, 2 Minuten stehen lassen und nochmals mit dem Salz hacken. Scharlotte, Garnelen und Knoblauch zu den Bohnen geben, durchschwenken und mit Salz und Pfeffer abschmecken und für mindestens 2 Stunden kalt stellen. ab und zu immer wieder durchmischen, damit alles schön in der Vinaigrette mariniert wird.

Etwa 10 Minuten vor dem servieren Baguette mit jeweils 2 Scheiben Ziegenkäse belegen, etwas Thymian darüber geben und im Ofen überbacken. Pinienkerne in der Pfanne anrösten und zu den Bohnen geben, durchmischen. Dann auf jeden Teller ein Häufchen des Salats geben, Baguette dazu legen und sofort servieren.

Dazu passt Weißwein, ich hatte einen Jurancon (Traube gros Manseng) von Jacques, die Richtung stimmt, aber der Wein war mir etwas zu blass. Wer also einen wirklich fruchtigen Jurancon sein eigen nennt, der kann den zu diesem Essen genießen. Jeder andere fruchtige aber trockene Weißwein macht aber auch eine gute Figur.

Avocado-Ananans Wurm mit Pesto und Ziegenkäse

Der Avocado-Ananas-Wurm

Der Avocado-Ananas-Wurm

Mal was anderes. Da lag noch diese Ananas und auch wenn ich ansonsten kein Freund der aufwändigen Küchenhelfer bin, so ist dieses Ananas-Schäl-Gerät doch eine geile Sache. Dazu kam die Tatsache, das noch ein paar schon ältere Basilikum-Blätter und eine reife Avocado von Weihnachten herum lümmelten.

Also, warum nicht Basilikum-Pesto mit Ananas und Avocado kombinieren?

Eben 🙂

Wir brauchen:

  • unser Messer
  • ein Schneidebrett
  • einen Sparschäler
  • eine Gabel oder kleinen Schneebesen
  • einen Ananas-Schäler (wer hat)
  • einen Mörser
  • eine Pfanne
  • zwei Teller für die Arbeit und zwei zum Anrichten

Und das an Zutaten (als Vorspeise für 2):

ganz schön lang die Avocado auf einmal

ganz schön lang die Avocado auf einmal

  • ca. 2 EL Pesto, gemacht so wie hier beschrieben
  • eine reife Avocado
  • ca. 4 Scheiben Ananas (eine Ananas, den Rest kann man so essen)
  • einige Spritzer Granatapfelsirup
  • zwei EL Sesamkörner
  • ein Ei
  • etwas Mehl
  • ca. 100g Ziegenfrischkäse
  • etwas Olivenöl

Und so geht’s.

Ananas schälen, Avocado halbieren und schälen (das geht mit dem Sparschäler ganz gut). Auf je einem Teller eine halbe Avocado mit der Kernöffnung nach unten legen und in etwa einen Zentimeter breite Scheiben schneiden. Zwischen die Avocado-Scheiben Ananas-Stücke einpassen. Das ganze mit dem Pesto bestreichen.

Nun aus dem Ziegenkäse 4 Kügelchen formen, diese mehlieren.

geile Sache! So mag ich auch Würmer

geile Sache! So mag ich auch Würmer

Das Ei auf einem Teller verquirlen, auf dem anderen den Sesam verteilen. Ziegenkäse-Kügelchen erst im Ei und dann in den Sesamkörnern wälzen.

Die Pfanne mit wenig Olivenöl aufstellen und mittlere Hitze geben. Die Kügelchen hinein und immer wieder wenden. Vorsicht! Der Ziegenkäse wird schnell sehr weich.

Sobald der Käse soweit gebacken ist, muss es schnell gehen. Flöck noch etwas Granatapfelsirup dekorativ auf dem Ananas-Avocado-Wurm und daneben verteilen, je zwei Ziegenkäse-Kügelchen dazu geben und ab auf den Tisch, damit der Käse nicht abkühlt.

Die Säure des Granatapfelsirups passt dazu wunderbar zur Frucht.

Trinken? Dazu trinkt man Weißwein! Ein Riesling oder auch ein trockener von der Loire kämen mir in den Sinn. Ich hatte einen „Chateau Vignol“, ein Bordeaux aus dem Gebiet Entre-deux-Mers mit herrlicher Frucht.

 

 

Avocado gefüllt mit Spitzpaprika-Sugo und Pata Negra

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Pata Negra ist ein geiles Zeug

Hallo,

heute stelle ich eine wunderbare Vorspeise vor, die der Sommerhitze zu trotzen vermag, die kraftvoll schmeckt und wo sich Schinken- und Paprikageschmack wirklich perfekt ergänzen. Und ganz nebenbei, etwas aufgebohrt taugt die durchaus entweder zu Finger-Food oder auch als Hauptgericht. Außerdem ist das Konzept an sich ausbaufähig, denn man kann statt oder zusätzlich zur Paprika-Salsa durchaus kreativ sein. Ich wette, das Ganze würde auch etwas spritziger mit Garnelen garniert funktionieren, so als „Krabben-Cocktail mediterran.

Egal. Ich habe Folgendes gebraucht:

  • ein Messer
  • ein Schneidebrett
  • einen Ofen
  • eine Pfanne und Pfannenschieber
  • einen Sparschäler
  • ca. 20 Minuten aktiv, der Rest warten

Und an Zutaten (für 2 Personen)

  • eine reife Avocado

    Tomaten mit Knoblauch und Chili anbraten

    Tomaten mit Knoblauch und Chili anbraten

  • 4 Scheiben Pata Negra (der Echte!)
  • 3 rote Spitzpaprika (es gehen auch normale)
  • 2 kleine Tomaten (Cocktail), in feine Streifen gehackt.
  • je eine halbe Handvoll Petersilie und Basilikum
  • ein paar Spritzer Zitronensaft
  • ein paar feine Streifen einer Chilischote
  • eine Knoblauchzehe
  • etwas Honig
  • 1-2 EL Olivenöl
  • Pepe e Sale

Voila, los geht’s. Paprika so wie sie sind in den Ofen bei 200° legen und gemäß diesem Rezept für gebackene Paprika bis einschließlich dem Häuten vorgehen. Paprika danach in etwa 1cm breite Streifen hacken. In einer Pfanne Olivenöl bei mittlerer Hitze erwärmen, kleingehackter Knoblauch und Tomaten dazu, ebenso die Chili. Alles zusammen leicht anbraten, bis die Tomaten anfangen sich aufzulösen. Nun die Hitze reduzieren, die Paprika und einige Tropfen Honig dazu geben und einmal kräftig durchmischen, Petersilie dazu und Zitronensaft dazu, mit Pepe e Sale abschmecken. Herd ausmachen und Basilikum drunter rühren, zum abkühlen beiseite stellen.

Nun widmen wir uns der Avocado. Die Schälen wir nämlich. Je nach Zustand der Avocado geht das mit den Händen nachdem man die in 2 Hälften geteilt hat, sonst geht das auch gut mit einem Sparschäler. Danach halbieren wir die Avocado und legen je eine Hälfte mit der Kernöffnung nach oben auf einen Teller.

Wenn das Paprika-Salsa soweit herunter gekühlt ist, das es maximal noch Hand-warm ist, füllen wir es je zur Hälfte in eine Avocado-Hälfte. Drapieren den Schinken oben drauf oder daneben und fertig ist die Vorspeise.

leckere Paprikasalsa

leckere Paprikasalsa

Als Hauptgericht kann man entweder eine ganze Avocado pro Person nehmen und man überlegt sich noch ein zweites Salsa. Als „Finger“food könnte man die Avocado in kleine Streifen schneiden, mit dem Salsa belegen und oben drauf ein bisschen Schinken legen. Das könnte man z.B. auf einem Löffel servieren, denn ein Spieß erscheint mir doch ungeeignet..

 

Zucchiniröllchen mit Ricotta und 3-erlei Füllung

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Arbeit, die sich lohnt

Am Samstag habe ich diese „Vor-Weltmeisterliche“ Vorspeise gemacht. Das Ganze geht natürlich auch als „Fingerfood“ durch, dann würde ich es mit einem Zahnstocher fixieren und die Rollen etwas kleiner machen. Füllungen kann man sich glaube ich wie Sand am Meer dazu ausdenken, bei mir waren es eher vorhandene Reste, die sich ziemlich gut dort einarbeiten ließen.

Wir brauchen

  • schon etwa 45 Minuten
  • ein Brett
  • unser Messer
  • einen Grill oder Pfanne zum Braten der Zucchini
  • einen Eßlöffel
  • eine Schale

Zutatenliste (für 6 Röllchen)

  • eine mittelgroße Zucchini möglichst gerade geformt
  • 250g Ricotta
  • 1 Zehe Knoblauch
  • eine kleine getrocknete Peperonichi
  • Olivenöl zum Braten
  • Pepe e FLeur de Sel
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Zucchini schön grillen

Füllung „Pistazie Petersilie“

  • 1 Handvoll Pistazienkerne
  • 1 Handvoll Petersilienblätter

Füllung „Parmaschinken

  • 2 Scheiben Parmaschinken

Füllung „Spinat“

  • 2 Eßlöffel Blattspinat
  • eine Spur Muskat, Pepe e Sale

Zuerst widmen wir uns der Ricotta-Creme. Dazu Knoblauch zerdrücken, salzen und einige Minuten stehen lassen, anschließend sehr fein hacken und mit dem Ricotta in der Schale mit dem Löffel vermengen. Pepperonicchi, zerdrücken und dazu geben, pfeffern und vorsichtig salzen, nochmals rühren, kühl stellen.

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Auf die Hand legen und mit der Ricotta-Paste bestreichen

Die Zucchini längs so aufschneiden, das wir 6 gleichmäßige Scheiben haben. Ich habe sie draußen auf dem Gasgrill dann gegrillt, das geht natürlich auch in der Pfanne. Dabei nicht zu viel Öl nehmen. Man kann Öl sparen, indem man an eine bereits gegrillte Scheibe eine ungegrillte Scheibe andrückt und so das Öl von der einen Scheibe auf die andere „übernimmt“.

Wenn die Scheiben am Ende ein schönes Grillmuster haben, dann haben wir alles richtig gemacht. Auf Küchenpapier legen und beiseite stellen.

Nun wärmen wir den Spinat kurz an, geben eine Spur Muskat dazu und salzen und pfeffern leicht. Auf dem Brett hacken wir die Pistazien mit der Petersilie zusammen, so das am Ende ca 1-2 mm grobe Pistazienkörner entstehen.

Nun die Zucchini mit der schöneren Grillmusterseite nach unten flach auf die Hand legen und mit einer Eßlöffelrückseite mit der Ricotta-Paste bestreichen. Jeweils 2 mit Spinat belegen und vorsichtig einrollen. Dieselbe Prozedur mit den nächsten zwei nur dann mit der Pistazien-Petersilie bestreuen. Ebenso mit dem Schinken verfahren, hier noch etwas Pfeffer drauf geben. Damit der Schinken nicht absteht, habe ich ihn so gefaltet, das er sich mit der Breite der Zucchinischeibe deckt.

Jeweils 3 Röllchen auf einem Teller anrichten. Es gab noch etwas Salat mit Orangen-Walnußdressing und einen trockenen Weißen dazu. Hier würde aber auch ein schöner Rose aus der Provence oder Corbieres eine gute Figur machen.