Was schnelles für heiße Tage: Fladenbrot-Schnittchen mit Spinat-Feta

Die letzten Tage waren ja nun mal recht heiß. Für mich persönlich nicht nur wegen des Wetters, sondern wegen der gerade gelaufenen FOSS4G Konferenz, deren Vorsitz ich führen durfte. Und daher ist die Kreation, die ich jetzt vorstelle zwar schon einige wenige Tage her, aber es soll ja wieder warm werden, insofern passt das zumindest zeitlich ;-).

Dazu kommt, das ich dem allgemeinen Vorurteil, wir hier im Rheinland würden scheinbar nur Sauerbraten vom Pääd, Himmel un Äädt (met Öllije un Flönz) un Halver Hahn essen, entgegentreten und den eigentlichen Star der rheinischen Küche vorstellen: Das Schnittchen.

Schon der Satz „Ich mach uns ein paar Schnittchen“ klingt für jeden Rheinländer wie eine Einladung zum Verweilen. Hier nun also das nicht ganz rheinische Schnittchen mit Spinat-Feta Füllung.

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Wir brauchen:

  • den Backofen
  • eine Pfanne
  • einen Löffel
  • Messer & Brett

Wir tun rein (für 2 zum Sattwerden):

  • 1/2 Fladenbrot
  • 1 Bund frischer Spinat (ca. 500g)
  • 250g Feta
  • 3 EL Creme Fraiche
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 EL Olivenöl
  • Pepe e Sale

Spinat waschen, in ca. 3cm breite Streifen schneiden, dabei die dicken Stiele herausholen. Knoblauch schälen und fein hacken. Olivenöl in der Pfanne erhitzen, Spinat und Knoblauch dazu geben und immer mal wieder rühren. Nach ca. 10 Minuten den zerbröselten Feta und die Creme Fraiche unterrühren, vorsichtig salzen, leicht pfeffern und erstmal beiseite stellen.

Fladenbrot in Tortenstücke schneiden und diese von der Spitze aufwärts horizontal teilen, dabei aber nicht komplett durchschneiden. Fladenbrot-Tortenstücke mit dem Löffel mit der Feta-Spinatmasse füllen und für ca. 10 Minuten im Ofen überbacken.

Dazu was Weißes. Oder ganz rheinisch, ein Kölsch.

 

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„Canneloni“ auf schnell: Fenchel-Salsicchia-Canneloni

Ich hatte vor einiger Zeit eine Blitz-Bolognaise mit Salsiccha-Würstchen gemacht. Und da die neuerlichen Salsicchas nicht den Weg auf die Pizza gefunden hatten, lagen Sie noch im Kühlschrank. Aber zweimal dasselbe machen, ist dann ja doch langweilig. Also habe ich die Sache noch ein bisschen weiter getrieben und mit der Blitz-Bolognaise die Canneloni gefüllt und das Ganze schön überbacken. Zum hereinsetzen. Aber nur, wenn man Fenchel mag ;-)!

Schnell & Lecker

Schnell & Lecker

Und das brauchen wir an Ausrüstung:

zwei Saucen, ein Gedicht

zwei Saucen, ein Gedicht

  • eine kleine Auflaufform
  • eine Pfanne
  • ein kleiner Topf
  • zwei Holzkochlöffel
  • einen größeren Löffel
  • eine Muskatreibe
  • eine Käsereibe
  • ein Sieb
  • Messer&Brett

Und das an Ingredienz:

Für das Bolognaise-Sugo:

  • ca. 400g oder drei Stück Salsicche mit Finocchio (Fenchel)
  • eine Schalotte
  • eine Zehe Knoblauch
  • eine Stange Sellerie
  • 250g passierte Tomaten
  • 2 EL Olivenöl
  • ein Schuß Wein
  • etwas Oregano
  • eine Prise Zucker
  • Pepe e Sale

Für die Bechamel-Sauce

ab in den Ofen!

ab in den Ofen!

  • 50g Butter
  • 30 g Mehl
  • 150 ml Milch
  • 50ml Sahne
  • Muskatnuß
  • Fleur de Sel

Und dann noch:

  • 8 Canneloni-Rollen
  • 100g frisch geriebener Parmesan
  • 1 EL Olivenöl für die Form
nochmal das Resultat

nochmal das Resultat

Und so geht’s: Erstmal machen wir „Bolognaise“ auf schnell: Fenchel-Salsicchia-Bolognaise mit Penne – wie das geht, habe ich hier schon beschrieben. Das Ganze kann ruhig etwas flüssig sein, dann wird das Resultat am Ende nicht zu trocken. Während die eine Sauce schmurgelt, erhitzen wir den Topf, geben die Butter hinzu, sieben das Mehl unter kräftigem Rühren hinein. Mit Milch und Sahne abslöschen, Muskat und Salz hinzufügen und vom Herd nehmen. Die Sauce sollte nicht zu fest, aber auch nicht zu flüssig sein, sagen wir zähflüssig.

So, zum Zusammenbau die Form mit Olivenöl ausfetten, die Canneloni mit dem Sugo füllen und in die Form legen. Den Rest Sauce verteilen wir oben drüber. Dann kommt eine ordentliche Schicht Parmesan darüber und darauf dann die Bechamel-Sauce. Und die wiederum verträgt eine ordentliche Schicht Parmesan obendrauf. Jetzt ab das Ganze für 25.30 Minuten bei 160° Umluft in den Ofen, die letzten drei Minuten schalten wir die Oberhitze noch darüber.

 

 

die eigene Küche ruft: S-A-T-Feta (Süßkartoffel-Aubergine-Tomate mit Feta) und Creme Fraiche-Dip

Reisen sind ja schön. Man sieht was von der Welt und wenn es sich irgendwie einrichten läßt, dann muß natürlich auch auf Reisen eine „eigene“ Küche zur Verfügung stehen. Wie sonst kann man die Köstlichkeiten des Reiselandes so verarbeiten, wie man es gerne möchte? Ins Restaurant gehen ist mal schön, aber hands on macht einfach mehr Spaß. Nun und dann gibt es Reisen, da geht das nicht, weil man eigentlich auch keine Zeit hat – so geschehen letzte Woche in Korea. Aber jetzt bin ich wieder da und verunstalte mit Freude wieder die eigene Küche. Und was da wohl hinaus kommt, ist manchmal durchaus berichtenswert.

So wie gestern: S-A-T-Feta. Man könnte es auch S-E-L-Gut nennen. Schnell, Einfach, Lecker…. die besten Gerichte eben.

Das Gemüse ist schön verdeckt unterm Feta-Schnee

Das Gemüse ist schön verdeckt unterm Feta-Schnee

Und das mußt  du hinterher spülen:

ohne Feta-Gebirge

ohne Feta-Gebirge

  • eine Auflaufform
  • eine Pfanne
  • einen Sparschäler
  • eine Schale für den Dip
  • Messer & Brett

(Das Messer wird natürlich nur vorsichtig geputzt!)

Und das werfen wir rein:

  • eine Süßkartoffel
  • eine Aubergine
  • drei Tomaten
  • 200g Feta
  • 2+1 Knoblauchzehe/n
  • 10 + 2 EL EL Olivenöl
  • etwas getrockneten Oregano
  • Pepe e Sale
  • DSC_1170

    ein Teller buntes

    200g Creme Fraiche

  • 2 EL gehackte Petersilie

Die Süßkartoffel schälen und grob würfeln (3×3 cm). Die Pfanne mit 2 EL Olivenöl erhitzen und die Süßkartoffel-Würfel darin einige Minuten anbraten. Anschließend Kartoffeln in die Auflaufform geben, Aubergine wuer dritteln und längs in Achtel-Spalten schneiden, in die Pfanne geben und 4-5 EL Olivenöl dazu geben, durchscxhwenken und ebenfalls einige Minuten anbraten. Währenddessen den Knoblauch schälen und fein hacken, ganz am Ende zu den Auberginen in die Pfanne geben, durchschwenken und ebenfalls in die Auflaufform geben.

Tomaten in ähnlich große Würfel wie das andere Gemüse schneiden und in die Auflaufform geben, das restliche Olivenöl dazu geben, pfeffern, salzen und alles einmal durchmischen. Am Ende mit Oregano bestreuen. zum Schluß den Feta mit der Hand zerbröseln und oben drüber verteilen. Das Ganze nun für 25 Minuten bei 180° Umluft in den Ofen geben.

nochmal lecker

nochmal lecker

Für den Dip Creme Fraiche, gehackte Knoblauchzehe, Petersilie 2 EL Olivenöl, Slaz und Pfeffer in der Schale vermischen und kalt stellen.

Und der Wein?

Dazu passt sehr schön was Weißes, obwohl ich gestern einfach den bereits offenen Cuvee Julia vom Chateau de l’Ille aus dem Corbieres mit satten Carignan, Grenache und Syrah-Noten auf den Tisch gestellt hatte. Der tat’s auch.

International & bunt: Risotto mit Pfifferlingen und Safran

Der gestrige Einkauf hat mich was gelehrt. Während die Russen da drüben unsere guten „westlichen“ Lebensmittel verbrennen, dürfen bei die uns offensichtlich ganz ungezwungen Ihre Pfifferlinge verkaufen. Ich finde das hat ein Stück weit Strahl-, äh, Symbolkraft (strahlen tun ja nur die Pilze aus der Ukraine). In jedem Fall zeigt dieses kleine Beispiel, das man Lebensmittel durchaus als völkerverbindendes Element betrachten darf. Und wenn mensch sich jetzt noch wenigstens ein wenig mit den Völkern, die die verwendeten Nahrungsmittel anbauen beschäftigen würde, könnten diese idiotischen Anfeindungen jeglichem Asylbewerber, Rußland und wem sonst noch gegenüber vielleicht auch mal ein Ende haben.

leider habe ich keine Ahnung aus welchem Land die Petersilie stammt

leider habe ich keine Ahnung aus welchem Land die Petersilie stammt

Ich verband gestern Rußland mit Italien, Frankreich, Persien und dem Schwarzwald. Passt nicht zusammen? Sehr wohl! Und keine einzige der Zutaten hat sich beschwert!

An Ausstattung brauchen wir:

Geschnibbeltes verschiedenster Länder vereinigt!

Geschnibbeltes verschiedenster Länder vereinigt!

  • eine Pfanne mit Deckel
  • ein Holzlöffel
  • einen kleinen Topf
  • Messer & Brett

Und diese internationalen Zutaten wurden benötigt

  • 150g Risotto Reis (Italien)
  • 100g Pfifferlinge (Rußland)
  • ca. 0.335 l Hühnerbrühe (Frankreich)
  • 30g geräucherter Speck (Schwarzwald)
  • 1 Stange Sellerie (Italien)
  • 1 Frühlingszwiebel (Deutschland)
  • 2 Scharlotten (Frankreich)
  • 2 EL gehackte Petersilie (egal)
  • 1 Knoblauchzehe (Frankreich)
  • 2 EL Butter (Frankreich)
  • 2 EL Olivenöl (Spanien)
  • 4-5 EL frisch geriebener Parmesan (Italien)
  • 1 Schuß Noilly Prat (Frankreich)
  • 1 Schuß Weißwein (egal)
  • 1/4 TL Safran (Persien)

Gemüse (Scharlotten, Sellerie, Knoblauch und Frühlingszwiebel) waschen, putzen und klein schneiden. Pfanne aufstellen, 1 EL Butter und Olivenöl mäßig erwärmen und das Gemüse darin schmurgeln, nicht schwitzen! (Schmurgeln heißt weniger Hitze). Im Topf 1/2 l Wasser erwärmen und darin den französischen Brühwürfel auflösen – wer mehr Zeit hat, macht die Brühe natürlich selbst. Aber französische Brühwürfel haben mit der geschmacksverstärker-Pampe aus unserem Land nix zu tun. Die kann man tatsächlich nehmen.

Jetzt den Reis in die Pfanne geben, etwas mehr Hitze geben und mit dem Gemüse ca. 2 Minuten anschwitzen. Dann mit

Pfifferlinge dazu

Und dann die Pilze dazu

Noilly und Weißwein ablöschen, dabei kräftig rühren. Den Speck klein schneiden und mit dem Safran dazu geben, wieder rührend warten, bis die ganze Flüssigkeit aufgenommen wurde und das übliche Risotto Spielchen spielen: Bisschen Brühe, bisschen rühren, bisschen warten, bisschen Bier trinken, bisschen Brühe….

Währenddessen die Pfifferlinge putzen und ganz besonders eventuell strahlende Kleinteilchen entfernen, das ist nämlich Sand und der knirscht. Nach ca. 10 Minuten die Pfifferlinge dazu geben und ebenfalls rühren. Der Reis sollte nach 16-18 Minuten weich mit bissfestem Kern sein, dann ist das Risotto gut. Am Ende die restliche Butter und den Parmesan dazugeben und – richtig! – rühren, Herd aus, Deckel drauf und drei bis vier Minuten ruhen lassen. Das macht die Konsistenz richtig schön rund und sämig. Vor dem Servieren noch die obligatorische Petersilie für Peter drüber streuen.

Dazu?

Ein Muscat Sec von den Côtes Catalanes würde hervorragend passen! Und ein kleines Schweinefilet-chen vom Grill. Natürlich aus Bioland!

meine schnellste Lieblingspasta: Salbei, Gorgonzola und Pasta nach Gusto

Kennt Ihr das? Ich habe so ein Repertoire an Schnell-Gerichten, die man eigentlich immer auch dann aus der Hüfte schießen kann, wenn man eigentlich weder Zeit noch wirklich Lust auf kochen hat.

Also meistens unter der Woche :-). Eines davon ist super einfach und macht wirklich was her, und wenn man erzählt, man hätte sich wirklich Mühe gegeben, so glaubt das jeder sofort.

Und das geht so….

Lieblingspasta

Lieblingspasta

Man brauche….

  • einen großen Topf
  • eine Pfanne
  • Messer
  • Schneidebrett
  • Holzpfannenwender
  • etwa die Zeit, die normale Pasta zum Kochen benötigt (ca, 10 Minuten)

Man nehme (für 2-3 Portionen)…

  • 200g Pasta nach Wahl
  • 150g Gorgonzola
  • ein Stück Butter (ca. 30g)
  • 100 ml Bio-Sahne
  • eine Knoblauchzehe
  • eine handvoll Salbei-Blätter
  • Pfeffer

Und so einfach geht’s:

Pastatopf mit Wasser füllen, Salz rein, auf den Herd, volle Pulle. Pfanne aufstellen, Butter bei mittlerer Hitze schmelzen, dann den Gorgonzola ruhig am Stück dazu geben, Salbei grob hacken, Knoblauch fein schneiden dazu geben und die Sahne drüber schütten. Dauert drei Minuten. Dann einfach einige Minuten einköcheln lassen, Hitze reduzieren, wenn eine sämige Sauce entstanden ist, pfeffern, ab und an rühren.

Wenn das Wasser kocht, Pasta kochen, abtropfen und in die Pfanne zur Sauce geben. Sofort auf den Tisch.

Fäähdisch.

einfach alles zusammen, ab und an rühren

einfach alles zusammen, ab und an rühren

Pasta in Pfanne

Pasta in Pfanne

un nochens....

un nochens….