Afrika noch purer – eine Zug“fahrt“ mit der TAZARA

Der TAZARA Zug irgendwo in Tansania

Nennen wir es mal fahren, auch wenn die Standzeit des Zuges die Fahrzeiten zumindest gefühlt übertroffen hat. Aber fangen wir doch vorne an.

Frühjahr 2017, nun stand es fest, die FOSS4G 2018 wird in Dar Es Salaam, Tansania stattfinden. Das bedeutete, dass ausreichend Zeit blieb, um zu überlegen, wie man eine Reise drumherum gestalten kann. Nach einer Internetrecherche stieß ich auf die TAZARA-Zugverbindung zwischen Sambia und Tansania, die das Herzstück meiner Reise werden sollte. Daraus entwickelte sich recht schnell die Idee, von Ozean (Atlantik) zu Ozean (Indik) zu reisen. Oder von Namibia bis Tansania, West nach Ost oder vom ehemaligen deutsch-Südwest zum ehemaligen deutsch-Ostafrika und damit quer durch das südliche Afrika.

Im Frühjahr 2018 war dann alles soweit vorbereitet, meine Reise sollte mit 2 Wochen Familienurlaub in Namibia starten und dann mit einem Transfer über Victoria Falls, Lusaka nach New Kapiri Mposhi in den sambischen Kupfergürtel, von wo der TAZARA-Zug startet, weitergehen.

Waggon lackiert, Logo händisch aufgemalt: TAZARA

Einfach Online ist nicht und daher habe ich im Frühsommer 2018 mein TAZARA Ticket telefonisch direkt an der Zugstation in Kapiri Mposhi reserviert – und war gleichzeitig gespannt, ob das wohl klappen wird. TAZARA steht übrigens für TAnsanian-SAmbian RAilway Authority, die eine Zugverbindung bedient, die zu Apartheidszeiten von chinesischen Ingenieuren vom Kupfergürtel Sambias zum Hafen von Dar Es Salaam gebaut wurde. Auf der Strecke verkehrt 2x wöchentlich ein Personenzug in jede Richtung. 1865 Kilometer in prognostizierten 52 Stunden quer durch die sambisch-tansanische Savanne standen mir also bevor. Als ich dann Wochen später in der sambischen Hauptstadt Lusaka mein Ticket persönlich abholte und schlappe 360 sambische Kwecha (27 Euro) bezahlte, war mir schon klar, dass mich trotz 1. Klasse nicht allzu viel Komfort erwarten würde.

Der Hauptbahnhof von Lusaka

Freitag morgens ging es also los, die ca. 150 Kilometer lange Strecke von Lusaka nach Kapiri Mposhi bewältigte ich mit dem Bus, denn wenngleich es Züge der sambischen Railway Company gibt, die von Lusaka nach Kapiri verkehren, so sind die natürlich nicht so aufeinander abgestimmt, dass man mit dem Zug von Lusaka aus fahren könnte.
Die Züge von Lusaka verkehren jeweils Mittwoch und Samstag (diese Information erhielt ich auch nicht im TAZARA Headquarter in Lusaka, sondern erst am Hauptbahnhof in Lusaka), während der TAZARA Train von Kapiri nach Dar jeweils Dienstags und Freitags startet.
Sinn? Keiner. Allerdings braucht der Zug angeblich wohl auch 12 Stunden, der Bus ist also sowieso schneller. Spannend ist allerdings, sich als Weißer auf dem Busbahnhof in Lusaka zu begeben und zu glauben, man könne nun einfach ungestört ein Ticket kaufen – aber das ist eine andere Geschichte.

Wartehalle in Kapiri Mposhi

Spannend ist die Ankunft am TAZARA-Endbahnhof, eine riesige, leicht heruntergekommene Wartehalle gut mit Menschen, Koffern, Taschen, Säcken und was weiß-ich-nicht-noch-alles gefüllt, in der sich außer mir genau ein weiterer Europäer befand, erwartet mich. Während draußen auf den Gleisen der Zug zusammen gestellt wird, konzentriere ich mich auf den vor mir liegenden Reiseabschnitt, die Taschen mit überflüssigem Proviant befüllt, alle Akkus geladen und in freudiger Erwartung auf die kommenden zwei-Komma-X Tage.
Da glaubte ich noch an vielleicht 4-5 Stunden Verspätung, aber dazu – viel – später mehr. Und wehe es mosert irgendeiner nochmal über die Pünktlichkeit der Deutsche Bahn!

Der am Fenster trocknende Feudel

Beim Boarding wird das Ticket das erste mal gezeigt, ein Vorgang, der sich in den ersten 12h der Fahrt noch etwa 8x wiederholen sollte, danach dafür aber nicht mehr. Ich ergattere eine der unteren Pritschen in unserem 4-er 1-Klasse Abteil, verstaue meinen Koffer darunter und setze mich erst einmal ans Fenster, das zu Öffnen schon den Kontakt mit jahrzehnte-alten Ich-weiß-nicht-was-Belag erforderte – nichts für Sauberkeitsfanatiker. Auch der Feudel (*rheinisch: Putzlappen), der nach dem oftmaligen Reinigen des Flurs zum Trocknen aus dem Fenster gehangen wurde, hat für europäische Maßstäbe seinen Zenit bereits zu Kaisers Zeiten überschritten.

Mit einem lauten Pfiff, einem Rack, beides begleitet mit einem durch den alten Stahl krachenden Ruck fährt der Zug an und sogleich stellt sich das, nun für viele Stunden immer gleiche uns begleitende radak-radak, hervorgerufen durch die vor Jahrzehnten verlegten und seitdem kaum unterhaltenen Gleisen, ein. Aber es funktioniert, der Zug rollt und jedes radak bringt mich Dar Es Salaam ein Stückchen näher.

Mein Zug. Außen neu gestrichen, innen nicht.

Dass die Reise mehr werden würde, als reines aus dem Fenster schauen, fing ich dort erst an zu erahnen. Meine Mitreisenden im Abteil, ein in London lebender Sambier mit in Kampala, Uganda, beheimateten 8-jährigem Sohn sowie Wise, auch ein Sambier, auf dem Weg nach Nakonde, der letzten sambischen Stadt vor Tansania, sollten dabei eine große Rolle spielen.

Frische Luft statt frische Dusche

Nach diversen radaks und einigen ersten Sätzen mit Rama, dem sambischen Londoner, mache ich mich auf Entdeckungsreise durch den Zug. Diese endet bereits 3 Wagen weiter, denn zwischen der 2. und 3. Klasse befindet sich die Bar, Typ Dorfkrug. Kein Bier vor Vier ist in rollenden afrikanischen Zügen eine offensichtlich zu vernachlässigende Regel, man muss sich nur umschauen. Das findet auch der mit in unserem Abteil reisende Wise und so holen wir bis irgendwann gegen 22h fröhlich erst abwechselnd, später ich für beide, frische Biere, nur um uns diese, den vorangegangenen gleich, direkt in den Kopf zu gießen. Das Ganze frei nach dem Motto, das bisschen, was wir essen müssen, können wir auch trinken.

Was für ein Sonnenuntergang!

Die nächtlichen radaks habe ich dann verschlafen, wenngleich mich dann am Morgen ein heftiges Rack weckt. Dieses wird hervorgerufen durch eine blockierende Bremse an mindestens einem Waggon, die dem Zugführer vermutlich einiges an Können abverlangt. Soweit ich weiß, funktioniert ein ABS ähnlich, bremsen, loslassen, bremsen, loslassen und das ist genau das, was der Lokführer manuell in perfekter Art und Weise beherrscht, um den Zug an den zahlreichen Stationen zum Stehen zu bringen.

Keine Zeit für Kopfschmerzen, denn das Frühstück und ein hungriger Krischan, der 8-jährige Sohn von Rama, warten. Wer jetzt an Frühstück denkt, denkt mit Sicherheit nicht an ein traurig aussehendes lauwarmes Würstchen, ein Omelette, Spaghetti ohne Sauce und eine englisch-geteilte Scheibe ungetoastetes Toastbrot. Serviert mit Tee oder einer entfernt an sowas wie Kaffee erinnernden viel zu dünnen Instant-Brühe. Das Ganze erinnert mich ein wenig an das in Asterix als Legionär beschriebene Legionärs-Essen, bestehend aus Käse, Korn und Speck, das aus Rationalisierungsgründen zusammen gekocht wird.

Leider fehlt mir am Morgen der Zaubertrank um mir den Koch vorzunehmen. Immerhin, Krischan freut sich über mein Würstchen während Rama sich über den Kellner, der zum bereits gesüßten Tee noch die Zuckerdose stellt, wundert. Resultat: Viel zu süßer Tee. Belehrung genauso zwecklos wie der Versuch den Kellner davon zu überzeugen, meine Tasse nur halb mit Wasser zu füllen, um überhaupt irgendeinen Kaffee-Geschmack aus diesem Instant-Pulver ziehen zu können. Leider fehlt mir übrigens ein Photo der interessanten Komposition.

Irgendwo in Sambia

Sambischer Busch

Draußen zieht der wenig variable sambische Busch vorbei. Immer wieder sieht man Rauch am Horizont, der entweder  von den zahlreichen Holzkohlemeilern oder von absichtlich gelegten Buschfeuern herrührt. Gelegentlich tauchen kleine Dörfer mit 5-7 Rundlehmhütten zwischen den Bäumen auf, eilig herbei gelaufene Kinder winken uns hinterher, Bauern auf Ihren Feldern halten inne und schauen dem Zug nach. Gerne wüsste ich was Sie gerade denken.

Betrieb am Zug

Wenn wir überhaupt so etwas wie Verkehr sehen, dann einige Sambier auf Fahrrädern, es sei denn, ein Halt in einem größeren Ort erlaubt einen Blick auf die T2, die Great Eastern Road, die von Kapiri an nach Osten Richtung Malawi und Tansania führt. Ansonsten fahren wir durch den tiefsten Busch, der Zug ist, zumindest für die kleinen Haltepunkte, offensichtlich die einzige Verbindung zum Rest der Welt. Das zeigt sich später in Tansania nochmal ganz deutlich. Für jetzt halte ich fest, dass vorne, zur 3. Klasse hin, die meisten Geschäfte gemacht werden, während hinten bei uns an der 1. und 2. Klasse auffällig viele Kinder betteln kommen. Da ein Halt in aller Regel mindestens 20 Minuten dauert, kommen die Händler mit Erdnüssen, Bananen Getränken oder kleineren Gerichten dann irgendwann auch nach hinten zu uns. Die Geschäfte laufen hier aber eher spärlich. Wird was gekauft, wird vorher grundsätzlich gehandelt – teilweise auch noch, obwohl der Zug sich schon wieder in Bewegung gesetzt hat.

Drinnen sitze ich das erste mal mit meinem 3-Fachstecker an einer der beiden mir bekannten Steckdosen um Handy, Laptop und Akku des Photoapparates zu laden. Krischans Tablet muss auch geladen werden, der kleine Kerl fängt an, sich zu langweilen. Mittlerweile hat sich das Leben im Zug irgendwie eingeruckelt, radaks, Racks und die ABS-like Bremsungen fallen mir nur noch dann auf, wenn ich darauf achte.

Gegen Abend erreichen wir Nakonde und unser biertrinkender Sambier (Sam-Bier?) Wise verlässt uns glücklich, er hat die Zugfahrt mal wieder geschafft und wird in seinem Heimatdorf erwartet. Unter uns Weiterreisenden kursieren erste Gerüchte über eine derzeitige Verspätung von 4, von 8 oder sogar von bis zu 12 Stunden. Keiner weiß nichts genaues. Während ich überlege, was das bedeutet, kommen die sambischen Grenzbeamten durch den Zug, kontrollieren und stempeln Pässe, es dauert. Dies war jetzt die Ausreise aus Sambia. Irgendwann endlich fährt der Zug mit einem Ruck an, aber nicht für lange denn Tunduma, die 1. tansanische Stadt grenzt direkt an Nakonde und wir stehen nun dort am Bahnhof. Es dämmert  bereits, ich steige aus und betrete das erste Mal tansanischen Boden, das nun 4. Land meiner afrikanischen Reise.

Zuckerrohr – am Zug als Meterware verkauft wird es roh gekaut.

Zurück im Abteil gehen Geldwechsler durch den Zug und wechseln sambische Kwecha in tansanische Schilling. Dies zu einem, sagen wir mal kreativen Kurs. Zum Glück schleppe ich schon 70.000 Schilling (etwa 28 Euro) seit Bonn quer durch Afrika, tausche aber trotzdem meine letzten 150 Kwecha. Dem Geldwechsler folgt der Mann, der tansanische SIM-Karten verkauft. Glücklicherweise richtet der die auch ein, denn nach Namibia, Zimbabwe und Sambia wechselt nun die offizielle Landessprache von Englisch auf Suaheli. In dieser Sprache kommen dann auch die zahlreichen Anweisungen per SMS, die einem mitteilen, wie man die neue SIM-Karte einrichtet. Ich habe nun 1GB Datentransfer frei, eine tansanische Telefonnummer, die ich mir nicht merke und – Internetverbindung!

Irgendwo in Tansania

Entgegen aller Ansagen an zu Hause kann ich mich nun aus dem Zug heraus als lebendig und gesund melden. Gut, dass Geruch noch nicht übertragen werden kann, Rama bestellt Fisch zum Abendessen und ich habe seit fast 2 Tagen nicht mehr duschen können, Dusche kaputt, ist doch logisch.

Jetzt kommen die tansanischen Grenzer, gefolgt von einem Arzt, der nach den Pässen auch die Impfpässe auf Gelbfieberimpfung kontrolliert. Und ich bin erleichtert, dass ich mir neben einem tansanischen Visum auch die Gelbfieberimpfung schon in Bonn gegeben habe. Der Holländer, der andere Europäer, der in Kapiri eingestiegen ist, bekommt seine Impfung für 50 Dollar direkt im Zug verabreicht.

Ein Zug kommt – wir auch!

So, ich wäre jetzt soweit, denke ich, aber der Zug bleibt stehen – stundenlang. Irgendwann erfahre ich, dass wir auf den Gegenzug warten, der zeitgleich mit unserem in Dar Es Salaam losgefahren ist. Eine Begegnung auf freier Strecke wäre wenig empfehlenswert, denn die Strecke ist einspurig und hier in Tunduma haben sich beide Züge zum Rendez-Vous verabredet. Dumm ist, wie bei jedem Rendez-Vous, wenn einer zu spät kommt. Interessant finde ich, dass der Gegenzug der sogenannte Expresszug ist, aber gut, that’s Africa! Warum aufregen? Nützt ja nichts.

Ich ziehe mir 2-3 Bier im Dorfkrug, die ich jetzt mit tansanischen Schilling bezahlen muss und deren Preis dadurch auf wundersame Weise von etwa einem Euro in Sambia auf ca. 80 Cent gesunken ist. Dasselbe Bier wohlgemerkt, danach gehe ich schlafen. Irgendwann im Halbschlaf macht es Rack und der Zug fährt endlich wieder an.

Man könnte jetzt sagen, was für eine schöne Geschichte, aber als ich gegen 6 aufwache stehen wir wieder, diesmal in Mpemba, der nächsten tansanischen Stadt. Den Grund bekomme ich zunächst nicht heraus. Dieses herumstehen nervt dann schon irgendwann und ich erwische mich, wie ich das Klugfon bemühe und schaue, ob denn Mpemba einen Flughafen hat und wann Flüge nach Dar Es Salaam gehen. Während ich mich dabei ertappe, verwerfe ich meinen Plan wieder. Diese Zugfahrt war Auslöser und Grund der ganzen Tour, jetzt wird hier nicht der Schw… eingezogen.

Unsere tapfere Lok – fährt auch auf 7 Pötten (man beachte den verschwommenen linken Bildteil – Dieselruß.

Mittlerweile habe ich erfahren, dass unsere Lok kaputt ist. Später, als ich im Abteil David, dem sambischen Ingenieur, der die Lok wieder repariert hat, treffe, erfahre ich, dass die Dieselloks 8 E-Generatoren antreiben, die wiederum die Lok antreiben. Und unsere ist mit lediglich 7 funktionierenden Generatoren losgefahren und als sich der nächste verabschiedete, traute den verbleibenden 6 keiner die Reise durch das tansanische Hochland zu. Also musste David ran, ohne Ersatzteile und mit schlechter Ausrüstung gelang diesem Helden unserer heutigen Zeit die Reparatur. Leider wurde eine Ankunft am Sonntag Abend in Dar Es Salaam nun komplett unmöglich und mir winkte eine weitere Nacht auf meiner Pritsche und meinen Mitreisenden eine weitere mit mir, nach wie vor ungeduscht. Besser ich denke nicht an mein in Dar Es Salaam auf mich wartendes 4-Sterne Hotelzimmer.

Aber wir sind in Afrika, von daher sollte man das Positive in den Vordergrund rücken. Meine größten Befürchtungen meine Sicherheit betreffend hatte ich immer, wenn ich an meine Ankunft in Dar Es Salaam dachte, da der Bahnhof weit draußen liegt und gerade europäische Reisende der TAZARA angeblich schon desöfteren Abends in falsche Taxis gelockt und ausgeraubt wurden. Das Problem würde ich wohl Montag Mittags nicht haben. Und ob der von mir vom Hotel angeforderte Fahrer wirklich die halbe Nacht am Bahnhof verbringen würde, glaube ich, obwohl in Afrika, wirklich nicht.

Afrika, so wie man es sich vorstellt.

Die Landschaft draußen ist überwältigend, Berge, Busch, in kleinen Örtchen Ziegelbrennöfen, Bananenplantagen und bald schon tauchen auch die ersten Kokospalmen auf. Regelmäßig, immer dann, wenn der Zug hält, habe ich auch Internet-Verbindung zur Außenwelt, die kurz nachdem der jeweilige Ort wieder in Busch übergeht, endet. Dass die Geschwindigkeit die eines durchschnittlichen deutschen mobilen Internetempfangs um ein Vielfaches übersteigt mag verwundern, ist aber wahr. Interessanterweise fahren Tansaner da Motorrad wo Sambier noch mit dem Fahrrad unterwegs waren. Und dann kam ja noch die Geschichte mit den Tomaten und dem Reis.

Njana njana – Tomaten!

Wie bereits erwähnt, der Zug ist Transportmittel, Lebensader und offensichtlich auch Handelsroute. Der nächste Halt, Njana, Njana tönt es von draußen. Ich schaue aus dem Fenster, um den Zug wandeln mindestens 30 Frauen, alle mit je einer Tüte voll mit Tomaten in jeder Hand und einer auf dem Kopf. Überhaupt, diese Technik Dinge auf dem Kopf zu transportieren, die ist hier erfunden worden, es kann nicht anders sein. Wer soll die ganzen Tomaten kaufen?, frage ich mich, konzentriere mich aber aufs photographieren der Händlerinnen und anderen Menschen.

Der Zug fährt weiter, ich drehe mich um und sehe … Tomaten. Säckeweise Tomaten. Auf Tischen, Bänken, im Flur – überall Tomaten. Ich frage Rama, wer zur Hölle die ganzen Tomaten essen will. Er grinst und sagt wait. Was bleibt mir anderes übrig?

Das Lehmziegelmotorrad

Wir rattern weiter, radak, radak ruft es, die grüne Landschaft und Leute brausen vorbei, leider sieht man keine wilden Tiere, aber immer wieder Örtchen, wir queren kleine Bäche oder Flüsse, ein Wasser-Problem haben die hier jedenfalls nicht. Ich sitze im Restaurant an einem nicht mit Tomaten zugestellten Tisch und arbeite an meinen Vorträgen für die Konferenz in Dar. Es ist komisch nach fast drei Wochen Afrika wieder so etwas profanes zu tun, wie Vorträge vorzubereiten

Der nächste Halt, diesmal wird Reis verkauft. Säckeweise Reis. Und natürlich wird der auch mit Köpfchen an den Zug herangebracht. Der Handel erfolgt diesmal als Tausch: Tomaten gegen Reis, alleine den Kurs kenne ich nicht. Als es weiter geht, stehen und liegen dort, wo eben noch tütenweise Tomaten lagerten nun Reissäcke. Was macht man in einem rollenden Zug mit dem Reis?

Ich frage Rama, der mir erklärt, dass die Leute die Tomaten dort kaufen, wo sie billig sind, diese dann gegen Reis eintauschen, ebenfalls dort, wo dieser billig ist und den Reis mit nach Dar Es Salaam nehmen, um ihn dort zu verkaufen, denn da ist der 3 mal teurer. So einfach also. Lächelnd zeigt Rama unter seine Pritsche, wo ein Reissack lagert…

Das Schienenkontroll-Fahrzeug

David, der TAZARA Techniker, erklärt mir, wie die Schienen in Stand gehalten werden. Es gibt an jeder Station 2 Zuständige, die dann mit einem abenteuerlichen Dragine-ähnlichem Schienengefährt die eine Wochenhälfte die Hälfte der Strecke zur einen und in der anderen Wochenhälfte die Hälfte der Strecke zur anderen Station abfahren und dabei die Gleise kontrollieren und Schäden entweder selbst reparieren oder melden. Die neuen chinesischen Loks wurden direkt wieder ausrangiert, zu viel Elektronik die die Strecke nicht überlebt und die eben nicht repariert werden kann, daher wird das alte Material immer wieder zurecht geflickt. Und der ganze Aufwand ist heute eigentlich kaum mehr notwendig, denn nach Ende der Apartheid sind die südafrikanischen Häfen eigentlich näher und auch wesentlich einfacher zu erreichen. Trotzdem fahren die TAZARA Strecke immer noch 7 Kupferzüge pro Woche mit einer Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Puh, wir dürfen immerhin 50km/h Spitze fahren.

Nach der 3. Nacht durchfahren wir am Montag (zur Erinnerung, der Zug startete Freitag) ein Game-Reserve. Endlich gibt es Wildtiere. Mehrere Elefanten, Zebras, drei Giraffen, ein paar Affen und zahllose Impalas entlang der Strecke werden zum ewig gleichen Frühstück geboten. Leider geht alles sehr schnell, so dass es sinnlos ist, Photos zu machen. Einmal meine ich unter einem Baum eine Löwenfamilie gesehen zu haben, aber vielleicht war das auch nur ein Wunschtraum. Phantasiere ich schon?

radak, radak.

radak, radak.

Die Outskirts von Dar Es Salaam

Und schließlich doch: Wir nähern uns Dar Es Salaam. Der Zug fährt endlos durch die nicht enden wollenden Outskirts und man hat das Gefühl, der ist so schnell, wie bisher noch nie. Und plötzlich: Vollbremsung, diesmal ohne ABS. Offensichtlich war der Zug zu schnell, ich fürchte einen Personenschaden. Der würde in Deutschland locker 8-10h Verspätung verursachen und sehe schon meine Chancen auf meine Nacht im 4 Sterne-Bett samt Dusche schwinden. Aber, wir sind in Afrika, keine Ahnung, was wirklich passiert ist, nach ewig langen 20 Minuten macht es Rack gefolgt vom eintönigen radak, radak, es geht weiter! 4-Sterne Bett, Dusche, Abendessen, Bad, Pool, Ozean, weiches Handtuch, Zivilisation – ich komme!

Angekommen! Kopfbahnhof in Dar Es Salaam

Schließlich erreichen wir den Kopfbahnhof von Dar Es Salaam, 70 Stunden nach unserer Abfahrt und damit mit schlappen 18 Stunden Verspätung. Der nächste, der im ICE wegen 20 Minuten Verspätung motzt, kriegt’s mit mir zu tun!

Beim Ausgang des Bahnhofs gibt es eine letzte Fahrkartenkontrolle, deren Sinn sich mir nicht erschließt, muss aber auch nicht alles. Es ist schwül, man fühlt geradezu den nahen Ozean. Ich nehme ein Taxi. Ein Polizist notiert Taxinummer, meinen Namen und mein Ziel, so soll sicher gestellt werden, dass ich auch dort ankomme.

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Afrika pur – ein kleiner Zwischenbericht

<skip> 2 Wochen in Namibia, zu dieser Traumreise vielleicht später einmal ein Bericht</skip>

Sonntag morgen, der Wecker klingelt früh, ich bin allerdings schon früher wach, den Kopf voll von den vergangenen und kommenden Tagen. Aufstehen heisst es in Windhoek, schnell wachwerden, alle drei parat machen, ein letztes Mal die 6m lange Riesenkarre (Ford Ranger) beladen und in aller Dunkelheit geht es gegen halb sechs los, die 40km in Richtung Flughafen. Auto abgeben, Maggie und Johannes einchecken und ein trauriger Abschied folgen. Das Ende von tollen 2 Wochen, aber gleichzeitig der Start von 2 weiteren Wochen, Abenteuer und Konferenz, oder beides. Wird es die beste oder die schlechteste aller Zeiten?

Sie begann jedenfalls mit 6.5 Stunden abhängen am Flughafen in Windhoek, dann ging es los mit einer kleinen Embraer, Fensterplatz nach Victoria Falls, Zimbabwe. Wie lange hatte ich in meinem Leben den Traum die Victoria Falls zu sehen? Ich kann mich nicht erinnern, aber als ich dann am Morgen, nach sehr frühem Aufstehen (6h !) tatsächlich davor stand, war ich einfach überwältigt. Und alleine, der frühe Vogel und so, naja. Vermutlich hat jeder Bilder oder Filme über die Falls gesehen, aber davor zu stehen, den Lärm der Massen an Wasser zu hören, die Gischt zu spüren (Regenjacke anziehen!) und gleichzeitig das Gefühl zu haben, man könnte über die Schlucht rüber ins herabstürzende Wasser greifen, weil es so nah erscheint, toppt alles an Naturwundern, was ich bisher in meinem „jungen“ Leben gesehen habe.

Praktisch geht man die Hauptstraße im Städtchen Victoria Falls 1 km herunter, zahlt seinen 30$ Tribut und steht nach wenigen Minuten auf der anderen Seite der Schlucht vor dem ersten kleineren „Devils Fall“, danach kommen die Main Falls auf einer Breite von einigen hundert Metern und 93m Fallhöhe, dann die Horse-Falls, die wirklich so aussehen, als wären es Pferdeschwänze. Danach dann die habichvergessenaber photographiert-Fälle, die sogar 103m herabstürzen. Den letzten Teil sieht man nur von der sambischen Seite, da ein Keil Sambia der Zickzack-Schlucht nach Zimbabwe hereinragt, die aber faktisch unüberwindlich ist. Entweder durch Schlucht, oder durch die sambischen Grenzbehörden. Aber dazu später mehr.

Ich hab’s mir nämlich dann noch komplett gegeben, Nachmittags stand eine Bootstour auf dem Sambesi an. Hippos und Krokodile garantiert, vielleicht auch Elefanten wurde versprochen. Und – ich nehms vorweg – gehalten. Auf dem Touriboot mit freien Getränken ging es los, ich saß in der 1,5-Reihe vorne, die beiden Päärchen vor mir verkuschelten sich zum Glück zur Seite. Genauso breit wie die Falls, 1.7 km, wo der Sambesi ca. 2km weiter püber die Basaltklippe stürzt, war er auch. Mit Inseln und eher wie ein See, da man absolut keine Strömung bemerken konnte, Das mit den TIerchen war für den Bootsführer recht einfach, denn der musste nur dahin fahren, wo ein anderes Boot in Ufernähe stand und schon gab es nach wenigen Minuten die ersten Hippos. Übrigens die nach Zählung der getöteten Menschen die gefährlichsten Tiere des Kontinents. Sehen konnte man allerdings nur den halben Kopf, da die Viecher am Ufer auf dem Grund stehen und immer mal wieder rausgucken (müssen). Und da kam auch direkt der Elefant, der wohl rüber zu einer Insel geschwommen ist um dort Palmen zu schütteln. Bah wer jetzt was unanständiges denkt, der schüttelt die Bäume und frisst die herunterfallenden Früchte. Wahnsinnsanblick – und versucht mal gegen eine ca. 50cm im Stammdurchmesser 40m hohe Palme zu treten, ihr werdet verhungern.

Danach sahen wir dann auch den Kameraden, den Ihr oben im Bild seht, Regungslos am Ufer liegend und eigentlich nur durch die wesentlich größeren Spuren rechts von ihm war zu erkennen, dass es hier auch wirklich große Kameraden gibt. Der auf dem Bild ist nur ca. 1m lang, aber es ist alles dran, was so ein Tier braucht – also sein Maul. Wenn er Glück hat, wird er groß und nicht vorher von seinen Artgenossen vertilgt.

Der versprochene Sonnenuntergang war dann auch nicht zu verachten, eigentlich unglaublich, dass ein so dermaßen geschundenes Land so Schönes zu bieten hat, weit weg von der Not der Menschen und den korrupten Politikern in Harare, die das Land ausgeraubt haben, bis vor 5 Jahren die eigene Währung zusammenbrach. Zwischendurch war ich noch im Supermarkt Proviant einkaufen für die am nächsten Tag folgende Busfahrt nach Lusaka, wo ich aktuell in einer Insel der Ruhe draußen sitze und schreibe.
Man kann sich nicht vorstellen, wie eine normale Familie mit einem monatlichen Einkommen von etwa 70 US $ – sofern die Menschen überhaupt eine Arbeit haben – die Preise der einfachsten Lebensmittel bezahlen können. Geschweige denn Essen gehen, ein durchschnittliches Abendessen ist normal nicht unter 20 $ zu haben. Ein Kilo Kartoffeln? 4,5$, ein Liter billiges Speiseöl? 2,5 US $ – noch Fragen? Dass dann ein greiser alter Mann das Land über 25 Jahre nennen wir es mal regieren, durfte und anschließend seine rechte Hand nach Militärputsch tatsächlich mit 2/3 Mehrheit wieder gewählt wird – das geht eigentlich nur, wenn man nachhilft. Isoliert von allen Nachbarstaaten, denen diese Diktatur nämlich auch zu viel wurde, obwohl, die sind ja auch nicht ganz ohne. Ich vergass, das billigste Bier, 50 Cent, billiger Fusel? 1L für 5 US $ – so stellt man die Bevölkerung ruhig. Aber wenn man nur auf der Lodge hängt meidet man den Kontakt mit den Betroffenen. Ist es trotzdem gut als Tourist Geld ins Land zu bringen? Wer kriegt was vom Kuchen ab? Wenn man sich damit eingehender auseinandersetzt, kommt man in Gewissenskonflikte, überhaupt so eine Reise anzutretent. Ich habe mich dazu entschieden, dass es gut ist, zu Wissen was los ist. Und ohne eine Reise wie diese, beschäftigt man sich nicht mit den Problemen, die hier vorherrschen, weit weg von den Rechten Europas oder der Trumpisierung der Medien.
Prost, darauf ein „Zambezi Lager“.

Der folgende Tag begann wieder früh, nach einer rauschenden Nacht – rauschend weil man permanent das Donnern der Falls im Hintergrund hörte. Aber schließlich wollte ich zum Unverständnis aller mich „Taxi“ nennenden Zimbabwern zu Fuß über die Brücke nach Sambia gehen. Von der im unaussprechlichen Jahr 190-x erbauten Brücke konnte man nochmal die Mainfalls sehen und das Donnern gut hören. Mein Bus sollte, so wie ich nach eingehender Recherche herausgefunden hatte, vielleicht um halb zehn ab Livingstone starten. Das liegt ca. 10 km weg von der Grenze, aber erstmal musste ich ja einreisen. Der gut vorbereitete reisende Europäer hat sein Visum vorab beantragt und einen „Letter of Intend“ mit einer Nummer drauf. Und derselbe Europäer denkt dann, dass ja lediglich die Nummer ins System eingegeben wird, und schon flutscht das Visum heraus. Pustekuchen. Vor mir war eine Gruppe Amis und Aussis und es ging quälend langsam voran, mindestens 5-6 Minuten pro Person. Und als ich dann dran war, wurde ich an den Nachbarschalter verwiesen, da ich ja ein Visum hätte. Dort ging es nicht schneller und es waren wiederum 4 der Gruppe vor mir. Alle Fragen, die ich schon bei der Visa-Einreichung angegeben hatte, musste ich also erneut beantworten, woher, wohin, wie lange, Geld genug ppp. Als Europäer, der von Portugal bis Schweden ohne seinen Pass einmal zu zücken fahren kann, sagen wir mal interessant (war ja nicht so, als hätte ich das bei der Einreise nach Zim nicht auch schon gehabt).

Irgendwann nach ca. 1.5 Stunden hatte ich also mein von Hand ausgefülltes Visum plus Borderpass (ein kleiner Zettel mit wichtigem Stempel drauf), der zu einmaliger Einreise berechtigt und den ich zur Sicherheit nach 5 m direkt dem Grenzbeamten wieder abgeben durfte, Also war ich in Sambia, habe mir das erste Taxi geschnappt und mich zum Busbahnhof fahren lassen, eine Elefantenherde am Strassenrand inklusive. Wer jetzt Busbahnhof denkt, denkt vielleicht an sowas wie in Bonn, wo es Abfahrtsteige gibt, man Fahrpläne findet und sich in Ruhe erkundigen kann. Vergesst es, schon durchs offene Fenster beim noch stoppenden Taxi bestürmten mich 4-5 Leute, die wirr auf mich einredeten. Ich bin erstmal ausgestiegen und habe laut „Stop it“ gerufen, „let me first get out and grab my luggage“ – das wollten die sich nämlich auch krallen. Es stellte sich heraus, dass deren Job darin besteht, die Leute zu den jeweiligen Bus-Unternehmen zu schleppen – „otherwise the busses remain empty“ wusste mir der, den ich dann schlußenfdlich ausgewählt habe, zu berichten (sein Glück des Auserwählt-werden fusste übrigens darauf, dass er schwarz-gelb gekleidet war). Danach war immerhin Ruhe, man scheint dem anderen keine Kunden streitig zu machen.

Im Bus, weil als letzter eingestiegen ganz vorne sitzend, sowas überflüssiges wie Sicherheitsgurt war dem Fahrer (der ihn nur an den zahlreichen Polizei-Checkpoints anbrachte) vorbehalten mit gutem Blick ging es also los. Der 2. Gurt wurde übrigens für die Türverriegelung benötigt. Nach zuerst recht zügiger Fahrt hoffte ich noch auf die beste aller Zeiten, aber ich hatte nicht mitbekommen, das wir das County des führenden Oppositionspolitikers durchfahren mussten (das habe ich als Grund später erfahren). Denn gegen diese Teil-Strecke waren die Straßen im Etosha-Park eine Wohltat (und meine Beiden wissen jetzt wovon ich rede). Und an den wenigen Passagen, wo es etwas besser ging, waren entweder massenhaf Lastwagen, die mal rechts, mal links überholt wurden oder eben Polizei.Checkpoints. Ich dachte schon vorher, dass es derer viele waren, aber auf dem ca. 70km langen Stück waren es sicher 5 oder 6. Anhalten, kurzer Plausch oder müdes Durchwinken und weiter, bis zur nächsten Schlagloch-Serie. Vermutlich war ich auch der Einzige, der sich Sorgen ob der seltsamen Knack-Geräusche aus dem Fahrwerks-Bereich machte. Europäer eben. Aber irgendwann ist auch die längste Fahrt (8h) zu Ende und wir kamen in Lusaka am Busbahnhof an. Jetzt waren es die mich „Taxi“ nennenden, die wie fliegen um die – naja – surrten. Gut dass ich mir vorher auf MapsMe mein Guest-House markiert hatte, so konnte ich den Fahrer dann die 4km lotsen. Vorbereiteter Europäer eben.

Heute wollte ich dann sichergehen, ob ich wirklich „Taxi“ heisse und bin etliche Kilometer durch die Stadt gelaufen. Antwort gefällig? 😉 Die ohne Auto nannten mich ab und an „KwecheKwecha“ – nach der Währung des Landes, aber im großen und Ganzen wird man ziemlich in Ruhe gelassen, wenn man durch die staubigen Straßen von Lusaka spaziert.

Mein Weg fürhte mich zunächst ins TAZARA Haus (TAnsanian-SAmbian-RAilway), wo ich dann tatäschlich in irgendeinem Office (durchfragen!!), mein Ticket für den nächsten Reise-Abschnitt erhielt. Freitag fahre ich also TAZARA, 52h, 1860 Kilometer von Kapiri Mposhi nach Dar Es Salaam, quer durch Ostafrika. Und das ganze für 278 KW (ca. 25 Euro), zuviel Komfort in der 1. Klasse sollte ich also nicht erwarten. Ich muß nur noch zur Endstation kommen, die liegt nämlich 180km östlich von hier – Kleinigkeit! Dass es in Steinwurf-Nähe von der TAZARA den Hauptbahnhof von Lusaka gibt, wo angeblich Züge nach Kapiri fahren, wusste die Ticketdame allerdings nicht. Erwartet jetzt aber mal nicht, dass ich nicht selber gucken gegangen bin aber erwartet vor allem mal nicht, dass am Bahnhof, zu dem übrigens kein einziges Hinweisschild hinweist, ein Fahrplan aushängt. Natürlich fährt der Zug auch nicht Freitag, sondern Samstag und Donnerstags, wusste mir einer der dort herumlungernden Arbeiter zu berichten. Dumm nur, dass die TAZARA Freitags und Dienstags Mittags abfährt. EIn hoch auf die deutsche Bahn – wo man mittlerweile die ÖPNV Verbindungen zu jedem Halt angezeigt bekommt. Also wieder Bus, aber ein Ticket für Freitag konnte ich natürlich heute noch nicht kaufen.
Wer jetzt denkt, ich bin in Polemik verfallen, liegt falsch. Ich bin glücklich und happy und freue mich auf Freitag, Wie bolle. Und danach schreibe ich wahrscheinlich auch einen Text zur Zugfahrt.