Grüner Spargel mit Kresse, Sommertrüffel und Ricotta in 7 Minuten

jaja, ich weiß – was macht der da? Sommertrüffel vor dem Sommer, Spargel vor der Spargelzeit, aber die Kresse, die habe ich selber gezogen, die ist jahreszeitenunempfindlich. Und alles zusammen schmeckt einfach nur köstlich – im Sommer wie im Frühling. Und es geht schnell. Sehr schnell.

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Und das wird schmutzig:

  • eine Salat- oder Auflaufform
  • ein kleiner Topf
  • ein Spargelschäler
  • unser Trüffelhobel
  • Messer & Brett
  • 7 sensationelle Minuten

Und das wird verputzt:tmp_27196-DSC_00662135608369

  • 12 Stangen grüner Spargel
  • ca. 25g Sommertrüffel
  • ca. 100g fester Ricotta (gibt’s auch als „Salat“-Ricotta)
  • eine handvoll Kresse
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL gutes Olivenöl
  • Pepe e Fleur de Sel

Spargel unten abschneiden, Ende schälen und etwa 4 Minuten im Topf mit Deckel und wenig Wasser bissfest kochen, danach direkt mit kaltem Wasser abschrecken. In die Form legen, den Trüffel mit dem Trüffelhobel (den ich auch nicht habe) drüber hobeln, Ricotta in Würfel schneiden und drüber geben, pfeffern, leicht salzen. Zitronensaft und Olivenöl drüber verteilen und am Ende die Kresse oben drauf geben.

Fertig.

Wein? Frisch. Weiß. Kalt.

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Spargelröllchen auf (m)eine Art: Grün mit Bresaola und Rucola

Zum Glück gehörte ich nicht mehr zu der Generation, die weißen Spargel aus dem Einmachglas mit Mayonnaise eingerollt in quaddeligen Press-Hinterschinken für eine besondere Delikatesse halten musste. Da gefallen mir diverse Food-Bewegungen und die allgemeine Kreativität heutzutage doch wesentlich besser. Allerdings ist das auch ein Stück weit unfair, denn natürlich ist das Angebot alleine an Zutaten heutzutage wesentlich größer.

Und deshalb, genau deshalb kann man Spargelröllchen auch salonfähig zubereiten. Zum Beispiel so:

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Das wird zum Bearbeiten gebraucht:

  • ein mittelgroßer Topf
  • ein Spargelschäler
  • einen Eßlöffel
  • Messer & Brett

Das wird zum Verarbeiten verbraucht (für 4 Röllchen):tmp_4583-DSC_0008-47086245

  • 8 Stangen grüner Spargel
  • 4 Scheiben Bresaola (oder Bündner Fleisch, wobei das kleiner ist, oder Parma-Schinken)
  • 2 handvoll Rucola (32-40 Blätter genau ;-))
  • 2 EL Ricotta
  • 2 kleine wohlschmeckende Tomaten
  • 3-4 EL feines, grasig schmeckendes Olivenöl
  • einige Spritzer Zitronensaft
  • 4 Scheiben Weißbrot, gerne schon etwas angetrocknet
  • Pepe e Fleur de Sale

tmp_4583-DSC_0012-1617579255Den Spargel um ca. 1/4 kürzen, Enden ggf. schälen und ca. 5 Minuten mit etwas Wasser im Topf bissfest kochen, danach sofort mit kaltem Wasser abschrecken, damit die Stangen schön grün bleiben.

Nun je eine Scheibe Bresaola mit 1/2 EL Ricotta bestreichen, pfeffern, salzen, dann etwa 8-10 Rucola-Blättchen und zwei Stangen Spargel auflegen, etwas Olivenöl und Zitronensaft drüber träufeln und das Ganze einrollen.

Das Weißbrot im Ofen ca. 5 Minuten etwas cross backen (oder auf dem Toaster). Zum Anrichten je zwei Röllchen und zwei Weißbrotscheiben auf dem Teller anordnen, eine Tomate vierteln und Stücke dazu legen. Das restliche Olivenöl drüber träufeln. Am Ende noch etwas Pfeffer mit einigen wenigen Flöckchen Fleur de Sel darüber geben.

Dazu passt natürlich ein Sommer-Rosé oder ein fruchtiger Weißwein, ich liebe ja Sauvignon Blancs von der Loire. Diesmal gab es aber einen südfranzösischen Sauvignon Blanc von der Domaine de Coussergues aus dem Languedoc; frisch, fruchtig mit dezenter Säure, zu beziehen für derzeit 5 faire Euro beim Weinhandel Le Vin Rouge.

Pasta-Formen – eine Wissenschaft. Annäherungsversuch „Agnolotti“ gefüllt mit Ricotta an Tomatensauce

Jaja, die Italiener. Ich habe den Eindruck, immer wenn dort einem ein Wort einfällt, das keine Bedeutung hat, so wird schnell eine neue Pasta-Sorte erfunden. Dabei wollte ich ja nur eine schöne Vorspeise zum Saltimbocca machen. Und nun, wo ich drüber schreiben will, habe ich den Pasta-Salat. Wie um alles in der Welt bezeichne ich mein Werk korrekt? Wikipedia hat mir bei den Agnolotti geholfen – eine komplette Liste gibt es dort auch. Da steht auch, warum ich Agnolotti gewählt habe: Weil man Sie von Hand formt.

handgeformte Agnolotti

handgeformte Agnolotti

Die Idee, die Agnolotti selber zu machen kam sogar eher daher, das ich seit einigen Monaten Plastik fasten mache. Wenn ich mit meinen gesammelten und selbst mitgebrachten Papiertüten voll Gemüse an der Kasse auftauche, gibt es mittlerweile auch keine Verwunderung mehr. Blöd finde ich, das diese frische Pasta, die man kaufen kann, und die in aller Regel nicht schlecht ist, grundsätzlich nie mit Bio-Eiern hergestellt wurde und immer in einer Plastik-Box verkauft wird. Es blieb mir also kein Ausweg als selber machen.

Und das brauchen wir (2h Ruhezeit und ca. 45 Minuten aktiv):

schön angerichtet macht's was her

schön angerichtet macht’s was her

  • ein Nudelholz (oder noch besser eine Pastamaschine!)
  • ein Glas oder ein anderes rundes Gerät mit ca. 6-7 cm Durchmesser
  • eine Gabel und ein(e) Löffel
  • eine Schüssel
  • einen Topf
  • eine Pfanne
  • Messer & Brett

Und das an Zutaten (als Vorspeise für 4)

  • 2 Bio-Eier
  • 200g italienisches Mehl „Tipo 00
  • 100g Ricotta
  • etwa 20 Basilikumblätter
  • 3-4 schöne, schmackhafte Roma- oder andere Tomaten
  • eine Knoblauchzehe
  • 2 EL sehr gutes Olivenöl
  • eine Priese Zucker
  • Pepe e Sale
  • Parmesan zum drüber hobeln

Und los geht’s mit der Pasta. Dazu das Mehl und die Eier in der Schüssel zusammen kippen, eine Prise Salz dazu und das ganze erst mit der Gabel und anschließend mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. Den Teig in die Schüssel geben, Küchenhandtuch drüber (oder für Nicht-Plastik-Faster in Frischhalte-Folie wickeln) und ab in den Kühlschrank. Der sollte nun ruhen, ich sage mal mindestens 2h.

Etwa 1/2 Stunde vor dem Essen Knoblauch fein hacken, Tomaten waschen und würfeln und mit dem Olivenöl in der Pfanne bei mittlerer Hitze brutzeln, eine Priese Zucker dazu geben und immer mal wieder rühren. Wenn alles in der Pfanne vor sich hin simmert, die Pasta aus dem Kühlschrank holen und in der Schüssel Ricotta mit der Hälfte des fein gehackten Basilikums vermengen, leicht salzen und etwas Pfeffer dazu geben.

Die Arbeitsfläche bemehlen und den Teig nun dünn ausrollen, dazu auch gerne immer mal wieder zusammenfalten und neu ausrollen. Mit dem Glas 16 Kreise ausstechen. Mit dem Löffel ein etwa walnuß-großes Stück der Ricoatta-Masse in die Mitte geben und ähnlich wie wenn man eine Zigarette dreht und es nicht kann zusammenklappen, dann erst die Mitte und anschließend beide Enden sanft zudrücken. Falls Ihr zu viel Füllung genommen habt, drückt die sich jetzt nämlich langsam raus. Dann die überlappenden Teigränder gut zusammendrücken und diese Bindung am Ende noch mit der Gabel verstärken. Das ist wichtig, sonst gehen die Dinger beim Kochen auf, und dann gibt es Stress!

Die Tomatensauce mit Pepe e Sale abschmecken, Topf mit Wasser und ordentlich Salz aufstellen und zum Kochen bringen. Die Agnolotti vorsichtig hinein geben und etwa 3-4 Minuten, je nachdem wie dünn Ihr die ausgerollt habt, kochen. Dann je vier auf einem Teller anrichten, zwei Esslöffel Tomatensauce darüber verteilen, grob Parmesan drüber hobeln und mit etwas vom gehackten Basilikum garnieren.

Tutto Bene.

Pasta im Schlafrock? Wir machen ein Zwischending: Spinat-Ricotta-Rolle mit Salbeibutter zum Saltimbocca

rechts oben spielt die Musik

rechts oben spielt die Musik

Unentschlossen bin ich eigentlich nur, wenn ich im Laden stehe und mal wieder nicht weiß, was ich einkaufen soll. Daher ist der Name nicht als Unentschlossenheit zu deuten, sondern sollte *dich* jetzt nur auf diesen Post hier locken. Aber ich kann jetzt schon sagen, es lohnt sich! Ich habe die Rollen beim Italiener als Fertigware in Plastik verpackt gesehen und gedacht, das kannst du selber besser!

Das habe ich dazu benötigt:

  • eine Auflaufform
  • einen Bogen Backpapier
  • mein Messer
  • ein Brettchen
  • eine Pfanne
  • eine Reibe
  • einen kleinen und einen großen Topf

Und das kam an Zutaten herein (als Beilage für 2)

  • ein Bund Spinat (ungeputzt ca. 300g)
  • ein Blatt Lasagne (ca. 25 x 15cm)
  • 100g Rocitta
  • 50g Gorgonzola
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 x 30g geriebener Peccorino
  • 3 Walnüsse
  • eine handvoll Salbeiblätter
  • 50g Butter
  • einige EL Olivenöl
  • Pepe e Sale

Und los gehts. Den Spinat putzen, Stiele entfernen und in der Pfanne mit ca. 2 EL Olivenöl und einer gehackten Knoblauchzehe leicht anschmurgeln, dabei oft wenden. Pfeffern und salzen, beiseite stellen.

Die Lasagneplatte im großen Topf in kochendem Wasser einige Minuten weich kochen (ich hatte frische Pasta, da hat eine Minute ausgereicht). Herausholen und auf dem Backpapier ausbreiten. Darauf den Spinat schichten und anschließend den Ricotta, das so, das die letzten zwei Zentimeter der Platte unbedeckt bleiben.

VOR dem Rollen

VOR dem Rollen

Walnüsse knacken und die Nüsse fein hacken und auf dem Ricotta verteilen. Oben drauf die ersten 30g Peccorino verteilen. Nun die Lasagneplatte mit Hilfe des Backpapiers zu einer Rolle drehen, so das die letzten zwei unbedeckten Zentimeter am Ende der Rolle kommen. Da die Lasagne feucht ist, klebt das so schön zusammen. Die rolle in die eingeölte Auflaufform geben, Gorgonzola und die restlichen 30g Peccorino drüber verteilen und für ca. 15 Minuten bei 180 Grad in den Backofen schieben. In der Zeit die Butter im kleinen Topf mit der zerdrückten zweiten Knoblauchzehe schmelzen und den gehackten Salbei dazu geben.

Zum Servieren Rolle vorsichtig mit einem scharfen Messer in Scheiben schneiden, auf die Teller legen und mit etwas Salbeibutter beträufeln.

Die Saltimbocca und den passenden Wein hatte ich schon hier beschrieben.

 

Bresaiola-Röllchen mit Endivien-Salat, Ricotta und Pinienkernen

ein einsames Bresaiola-Röllchen

ein einsames Bresaiola-Röllchen

Es ist ja so. Manchmal muß man sich gar nicht so viel Arbeit machen und erzielt dennoch ein herausragendes Ergebnis. Und wenn man doch mehr Arbeit haben will, dann nimmt man diese Antipasti hier einfach als ein Element von mehreren auf einem kleinen Antipasti Teller. und der macht trotz des Spätwinters jetzt schon Laune auf den Sommer.

Also, es geht um klassische Zutaten der italienischen Küche. Und Endivien-Salat, derzeit so ziemlich der einzige Salat, den es Spaß macht zu kaufen.

Wir brauchen:

  • ein Brettchen
  • eine Salatschleuder (oder ein sauberes Küchentuch)
  • unser Messer
  • eine kleine Pfanne
  • einen Löffel
  • unsere Hände

Und an Zutaten (für 4 Stück)

Kuba lässt grüßen: Und jetzt Einrollen!

Kuba lässt grüßen: Und jetzt Einrollen!

  • 4 Scheiben Bresaiola
  • etwa 100g Ricotta
  • eine handvoll Pininkerne
  • 4 Blätter Endivien-Salat
  • Pfeffer
  • Fleur de Sel

Und so einfach geht es:

Endiviensalat-Blätter waschen, trockenschleudern und in feine Streifen schneiden. Pinienkerne in der Pfanne anrösten.

Antipasti-Teller mit unseren "Zigarren"

Antipasti-Teller mit unseren „Zigarren“

Bresaiola auf das Brettchen legen, etwa zu 4/5 mit Ricotta bestreichen, pfeffern und salzen, Endiviensalat und einige Pinienkerne darüber verteilen und das Ganze auf die flache Hand legen. So kann man es nun gut einrollen, so das das letzte, nicht bestrichene Stück am Ende überlappt.

Dazu habe ich klassische Bruscetta mit Tomaten und römische Artischocken gemacht. Aber das ist ein andere Rezept und wird ein andermal beschrieben 😉

Dazu gab es einen Tasca d’Almerita, einen unkomplizierten, aromatisch frischen Weissen aus Sizilien.

 

 

Endlich mal Nachtisch! Panna Cotta-Ricotta-Creme mit Zitronen-Kardamon-Sauce und gefrorener Traube

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Sieht gut aus und ist gar nicht zu viel für einen Nachtisch

So. Vermutlich guckt keiner auf meinen Blog, weil ich so selten Nachtisch mache.

Auf niemandes Wunsch hier also ein Nachtisch, der alleine vom Namen her was her macht…. und ganz nebenbei auch wirklich gut schmeckt.

Gefrorene Trauben sind übrigens der Hammer, da sie nicht ganz fest werden und sich so sehr gut beißen lassen. Außerdem sieht das total gut aus, wenn die mit Reif überzogen auf dem Teller liegen.

Wir brauchen:

  • pro Person ein kleines Schälchen und ein Dessert-Teller
  • Teller
  • eine Pfanne
  • zwei kleine Töpfe
  • einen Schneebesen
  • eine Zitronensaftpresse
  • einen Gefrierschrank
  • unser Messer und ein Brettchen
  • einen Mörser
  • einen Zestenreißer (oder wir können gut schnibbeln)

Und an Zutaten (ich sag mal für 4 Personen)

  • 200g Sahne
  • 200g Ricotta
  • 4 Blätter Gelantine (als vegane Variante täte es AgaAga auch)
  • Schale von einer halben und Saft von einer Zitrone (also, eine Bio-Zitrone)
  • ca. 100ml trockener Weißwein (ich sag jetzt nicht, das ich nur noch einen Chablis hatte, den ich zu opfern bereit war)
  • ca. 1.5 EL plus nochmal 0.5 Zucker

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    Hmm, Zitronensauce mit Kardamon!

  • 8 Weintrauben
  • ein paar Gramm Speisestärke
  • frisch gemahlener Zimt
  • ein paar Fäden Safran
  • 4-5 Kardamon-Kapseln
  • etwas Chilli

Panacotta-Ricotta-Creme

Zitronenzesten von ca. der Hälfte der Zitrone abziehen und fein hacken. Für die Creme köcheln wir die Sahne etwas ein und geben dann den Ricotta dazu und schlagen das Ganze gut mit dem Schneebesen auf kleiner Flamme durch. Dann rühren 1.5 EL Zucker ein und geben die Zitronenzesten  dazu. Ebenso die (vorher eingeweichte) Gelantine, Zimt, Chilli und Safran dazu geben und noch eine kleine Weile rührend köcheln. Dann die Masse in die Schälchen füllen, abkühlen lassen, kalt stellen.

Wenn ihr AgaAga statt Gelantine nehmt, müsst Ihr nun schnell sein, denn das wird fest sobald das etwas abkühlt.

Zitronen-Kardamon-Sauce

DIe Kardamon-Kapseln mit der Breitseite des Messers aufbrechen und den Inhalt im Mörser grob mahlen. Zitrone auspressen. Den Wein in den 2. Topf geben und unter kräftigem Rühren aufkochen. Zitronensaft dazu geben, ebenso den Zucker und die Stärke (damit’s nicht klumpt rühren die Stärke Kluge vorher mit ein wenig Wein an). Am Ende den Kardamon dazugeben und noch etwas einkochen, so das die Sauce leicht sämig wird.

Kalt stellen.

Gefrorene Trauben

Gefrierschrank auf, Trauben rein, Tür zu, 2h warten.

Zusammenbau

Alle Zutaten aus den diversen Kühlungen holen. In der Pfanne etwas Wasser erhitzen und die Förmchen kurz (!!) darein stellen, mit dem Finger probieren, ob die Masse sich gelöst hat und auf jeweils einen Teller stürzen.

Etwa 2 EL der Sauce drüber verteilen und jeweils eine ganze und zwei halbierte Trauben an den Rand legen.

 

Und was trinken wir dazu? Ein süßer Dessertwein wäre was….

 

Zucchiniröllchen mit Ricotta und 3-erlei Füllung

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Arbeit, die sich lohnt

Am Samstag habe ich diese „Vor-Weltmeisterliche“ Vorspeise gemacht. Das Ganze geht natürlich auch als „Fingerfood“ durch, dann würde ich es mit einem Zahnstocher fixieren und die Rollen etwas kleiner machen. Füllungen kann man sich glaube ich wie Sand am Meer dazu ausdenken, bei mir waren es eher vorhandene Reste, die sich ziemlich gut dort einarbeiten ließen.

Wir brauchen

  • schon etwa 45 Minuten
  • ein Brett
  • unser Messer
  • einen Grill oder Pfanne zum Braten der Zucchini
  • einen Eßlöffel
  • eine Schale

Zutatenliste (für 6 Röllchen)

  • eine mittelgroße Zucchini möglichst gerade geformt
  • 250g Ricotta
  • 1 Zehe Knoblauch
  • eine kleine getrocknete Peperonichi
  • Olivenöl zum Braten
  • Pepe e FLeur de Sel
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Zucchini schön grillen

Füllung „Pistazie Petersilie“

  • 1 Handvoll Pistazienkerne
  • 1 Handvoll Petersilienblätter

Füllung „Parmaschinken

  • 2 Scheiben Parmaschinken

Füllung „Spinat“

  • 2 Eßlöffel Blattspinat
  • eine Spur Muskat, Pepe e Sale

Zuerst widmen wir uns der Ricotta-Creme. Dazu Knoblauch zerdrücken, salzen und einige Minuten stehen lassen, anschließend sehr fein hacken und mit dem Ricotta in der Schale mit dem Löffel vermengen. Pepperonicchi, zerdrücken und dazu geben, pfeffern und vorsichtig salzen, nochmals rühren, kühl stellen.

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Auf die Hand legen und mit der Ricotta-Paste bestreichen

Die Zucchini längs so aufschneiden, das wir 6 gleichmäßige Scheiben haben. Ich habe sie draußen auf dem Gasgrill dann gegrillt, das geht natürlich auch in der Pfanne. Dabei nicht zu viel Öl nehmen. Man kann Öl sparen, indem man an eine bereits gegrillte Scheibe eine ungegrillte Scheibe andrückt und so das Öl von der einen Scheibe auf die andere „übernimmt“.

Wenn die Scheiben am Ende ein schönes Grillmuster haben, dann haben wir alles richtig gemacht. Auf Küchenpapier legen und beiseite stellen.

Nun wärmen wir den Spinat kurz an, geben eine Spur Muskat dazu und salzen und pfeffern leicht. Auf dem Brett hacken wir die Pistazien mit der Petersilie zusammen, so das am Ende ca 1-2 mm grobe Pistazienkörner entstehen.

Nun die Zucchini mit der schöneren Grillmusterseite nach unten flach auf die Hand legen und mit einer Eßlöffelrückseite mit der Ricotta-Paste bestreichen. Jeweils 2 mit Spinat belegen und vorsichtig einrollen. Dieselbe Prozedur mit den nächsten zwei nur dann mit der Pistazien-Petersilie bestreuen. Ebenso mit dem Schinken verfahren, hier noch etwas Pfeffer drauf geben. Damit der Schinken nicht absteht, habe ich ihn so gefaltet, das er sich mit der Breite der Zucchinischeibe deckt.

Jeweils 3 Röllchen auf einem Teller anrichten. Es gab noch etwas Salat mit Orangen-Walnußdressing und einen trockenen Weißen dazu. Hier würde aber auch ein schöner Rose aus der Provence oder Corbieres eine gute Figur machen.