Kartoffeln mal anders: Safrankartoffeln (mit Perlhuhnbrust)

Kartoffeln kochen oder braten oder im Ofen … oder: Mal anders.20140411_184745

Als Safrankartoffeln mit Perlhuhnbrust. Wow.

Wir brauchen:

  • einen Topf mit Deckel
  • eine Pfanne
  • ein Brett
  • unser Messer
  • eine Casserole
  • einen Löffel oder Pinsel

… und an Zutaten für die Safrankartoffeln:

  • pro Person ca. 3 festkochende Kartoffeln, ich habe diese frischen aus Zypern genommen
  • 3-4 Zweige Thymian
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1/2 Teelöffel Kurkuma
  • einige Fäden Safran (ca. 2-3/Kartoffel)
  • 40g Butter
  • Fleur de Sel

So. Knoblauch zerdrücken, mit den Kräutern, dem Kurkuma und den Kartoffeln in den Topf,20140411_194848
die gewaschenen Kartoffeln knapp mit Wasser bedecken und kochen bis die fast gar sind.
Ich hab die Schale (wie eigentlich immer) drangelassen.

In einer Pfanne die Butter mit dem Safran schmelzen, die Kartoffeln darin 3-4 Minuten
leicht anbraten, kurz vor Schluss ein paar gute Priesen Fleur de Sel dazu.

Könnte ich mir gut vorstellen: Noch etwas geriebene Zitronen- oder Orangenschale dazu.

Ach so. Die Perlhuhnbrüstchen auf dem Bild links ……

Zutaten für die Perlhuhnbrust:

  • 1 Perlhuhnbrust/Person
  • 2×2 Zweige Thymian
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Olivenöl
  • 1 Teelöffel Honig
  • Pepe e Sale20140411_185750

Die Brüste abtupfen, ich habe sie dann auf dem Gasgrill ordentlich in Olivenöl angebraten,
so das sie schöne dunkle Streifen hatten. Die Casserole habe ich mit den Kräutern, etwas Öl und den zerdrückten Knoblauch ausgelegt.

Die Brüste mit Pepe e Sale dazu würzen, in die Casserole auf die Kräuterl egen, mit Honig bestrichen und am Ende oben drauf je ein Zweig Thymian gelegt (daher 2×2 ;-)). Ab in den Ofen bei 160° für ca. 15-17 Minuten.
Schmeckt dazu:

Safrankartoffeln (s.o.) und ein Klecks abgetropfter Joghurt. und ein frischer provencalischer
Rose.

 

 

 

 

 

 

 

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1. Event 2014: Kochen für 60

Hallo,

vergangenen Samstag war es dann soweit. Das 1. Kochen-Event in der volxküche fand statt. Und 40 Gäste war 2013, in diesem Jahr sollten es dann schon 60 sein. Dafür wurde unten auch die Bar mit 22 Plätzen bestuhlt.

Das Menü stand unter dem Motto „deutsch-französisches Freundschaftsmenü“.

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Bar-Chef und Mit-Koch Conrad

Im Einzelnen gab es diese fünf Themen:

Jetzt fragt Ihr euch, wie denn die Garnelen ins Perigord kommen. Ganz einfach, mit dem LKW. Und wie der Camarguereis an die Drome kommt, ist damit dann ja auch beantwortet. Dazu gab es deutsche und französische Weine, selbstredend auch von meinem Loire-Winzer. Freitag Nachmittag Einkauf in der Metro, Auto voll. Gegen Abend ging es dann los mit dem Vor-Kochen. Peter brauchte 2 Stunden um 36 Äpfel zu schälen und zu würfeln, ich 3 Stunden um die Basis-Suppe aus 35 gehackten Charlotten, 7l Wein und 12l Brühe einzukochen. Neben dem Sortieren des Einkaufs (u.a. 5kg Creme Fraiche, 8l Sahne, 100 Eier, 12l Wein, usw. usw. …) schaffte ich es immerhin noch den Quicheteig zu machen. Satte 3 kg Teig und meine Arme merkte ich Abends schon.

Am Samstag ging es morgens ab 10h weiter… denn auch das Blanchieren von 2kg Zuckerschoten und 3Kg grünen Bohnen dauert so seine Zeit. Ganz abgesehen davon, das man 60 Perlhuhn-Brüste anbraten muss, 24 Eier zu Eischnee schlagen, 30 Birnen schälen und halbieren und 4 Kg Garnelen kochen musste…. und Peter brauchte sicher 2 weitere Stunden für die Creme und noch eine für die Vanillesauce. Gegen Abend stand dann aber die Vorbereitung, die Quiches waren zu 75% fertig gebacken, die Birnen gekocht, die Creme kalt gestellt, Salat gewaschen und gezupft, Vinaigrette fertig, Sauerkraut und Aprikosen karamelisiert, usw. usw. ….

Gegen 19h kamen die ersten Deutschen um Ihre „Handtücher“ in Form Ihrer Jacken auf die Bänke als „Platz besetzt“ Zeichen zu legen (was machen die bloß im Sommer?). Die Wartezeit bis zum Essen konnten die Gäste unten in der Bar bei Live-Musik (Gitarre und Gesang) verkürzen.
Das Menü lief ausgesprochen gut, die 1. Vorspeise lässt sich ja sehr gut vorbereiten und frühzeitig anrichten, auch die Suppe ging dann gut, die war ja quasi fertig (es musste „nur2 noch der Eischnee und 2 Kg Creme Fraiche rein…. und die 18l Suppe war dann doch etwas zuviel). Und wenn wir denn die Öfen für das fertig backen der Quiche frühzeitig vorgeheizt hätten, ja dann wäre auch zwischen dem 2. und 3. Gang die Pause gar nicht so groß geworden. Ein kurzer Stressmoment war dann nochmal, als wir den Reis live vor dem Hauptgang gekocht hatten, die Machart ist ähnlich wie bei Risotto, Ihr könnt euch das vorstellen, es ging aber – zu Zweit, jeder einen Topf. Um 12h war der Nachtisch durch und wir – fix&fertig 😉

Die Ernte? Ein Taschengeld und viel Lob von den Gästen. Na dann, auf zum nächsten Mal am 5. April!