Ελλάδα und seine Landküche – aber fangen wir hinten an: Joghurt mit Früchten und Honig

Wer diesen Blog Desöfteren besucht mag bemerkt haben, dass die Küche, die ich liebe oft wenig spektakulär ist und  gerne auf Zutaten basiert. Kurz: Eher bodenstädig denn abgehoben oder raffiniert, um es mal positiv auszudrücken :-). Dazu passt perfekt die griechische Küche. Zitronen, Knoblauch, Olivenöl, Petersilie und Feta sind Grundzutaten einer Küche, die sich in unterschiedlicher Konstellation in verschiedenen Gerichten wiederfinden. In Kombination mit anderen guten und frischen Zutaten aber immer ein Gedicht, wenn Ihr mich fragt.
Und immer ehrlich.

Heute fange ich an, nach unserer Pfingst-Ferien-Stipvisite am östlichen Mittelmeer, eine Reihe von griechischen Rezepten aufzuschreiben. Und ganz untypisch fange ich hinten an, mit dem Nachtisch. Bei der Auflistung oben habe ich den Joghurt vergessen, gut abgetropft mit Gurke und viel Knoblauch zur alle-Essen-begleitenden-Mezze Tzaziki hergerichtet schmeckt der einfach frisch und köstlich. Aber wir haben dann ja auch noch Honig in der Region Arkadien auf der Peleponnes gekauft…..

χρειάζεστε

  • einen Teller
  • einen Teelöffel
  • Messer & Brett
επεξεργάζεται κάποιος
  • 350g griechischen Joghurt (10%)
  • 2 Aprikosen
  • 1 Pfirsich
  • eine handvoll Erdbeeren
  • … oder andere Früchte, je nach Geschmack
  • 2 TL griechischen Honig

Das Obst waschen, den Joghurt auf dem Teller anrichten, Arikosen vierteln, Pfirsiche achteln und große Erdbeeren halbieren. Den Honig auf der Oberfläche des Joghurts verteilen und mit Früchten anrichten. Dauert alles in allem 2 Minuten….

 

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Solidarität mit einem vergessenen Sorgenkind: Greek Table

Es passiert ja gerade so viel in der Welt, das wir unsere größten europäischen „Sorgenkinder„, die Griechen schon fast wieder vergessen haben. Zugegeben: Es gibt aktuell drängendere Probleme in Europa, aber eines dürfen wir trotzdem nicht vergessen: Die griechische Küche! Die schmeckt nämlich auch abseits von Gyros!

von links oben im Uhrzeigersinn: Tzatziki, Souvlaki, Krautsalat, Brot

von links oben im Uhrzeigersinn: Tsatsiki, Souvlaki, darunter Zitronenkartoffeln, Krautsalat, Brot

Kappes schnigge

Kappes schnigge

Da ich sehr viele Utensilien benutzt habe, lasse ich die diesmal aufzulisten einfach mal weg. Und wie ich Tsatsiki mache, habe ich hier schon mal beschrieben.

Krautsalat

  • 1/2 Weißkohlkopf
  • 1 grüne Paprika
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 4 EL Vinaigre de Banyuls
  • 4 El bestes Olivenöl
  • 1/2 TL Kümmel
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • Pepe e Sale

Hobeln kann ja jeder, aber schneiden ist immer besser, da so der Saft besser im Gemüse bleibt. Daher schneiden wir den Kohl mit unserem Lieblingsmesser quer in ganz feine Scheiben, den Strunk schneiden wir vorher dreiecksförmig heraus.

Den Kohl anschließend in eine Schüssel geben, salzen und mit den Händen walken. Damit meine ich den Kohl richtig zu kneten und zu pressen. Dadurch bricht die Struktur auf und der Kohl nimmt Essig und Öl besser auf.

Die Paprika in feine Scheiben schneiden und mit Essig, Öl, Kümmel und etwas Pfeffer vermischen. Knoblauchzehe schälen, mit der flachen Messerseite zerdrücken und fein hacken, Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und beides unter den Salat mischen und den Salat am besten für einige Stunden kalt stellen.

Souvlaki

aufgespiesst das Schwein!

aufgespiesst das Schwein!

  • eine dicke Scheibe (ca. 3 cm) Schweinenacken, ideal in Bio-Qualität
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1 Knoblauchzehe
  • Saft von 1 Zitrone
  • 1 EL Olivenöl
  • Pepe e Sale

Reicht für 4 Spiesse. Gewürze und fein gehackte Knoblauchzehe mit Zitronensaft und Öl in einer Schüssel vermischen. Das Fleisch in 3×3 cm große Würfel schneiden und in die Schüssel geben und gut mit der Marinade vermischen. Das Fleisch jetzt für mindestens 2 Stunden marinieren. Anschließend auf 4 Holzspiesse aufspiessen und auf Holzkohle oder Gasgrill von jeder Seite einige Minuten grillen.

Dazu gibt es Zitronenkartoffeln:

  • 4 festkochende Kartoffeln (ich hatte Annabel)
  • Saft von 2 Zitronen
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 TL Oregano
  • Fleur de Sel

Die Kartoffeln waschen und in Spalten schneiden. In einer Auflaufform mit der fein gehackten Knoblauchzehe, Olivenöl, 1 TL Fleur de Sel und Oregano richtig gut vermengen. Dazu ruhig die Hände nehmen. Zitronensaft angiessen und Form mit Wasser befüllen, so das die Kartoffeln fast bedeckt sind. Kartoffeln für etwa 35-40 Minuten bei 180° backen.

Alles zusammen servieren, dazu einen kräftigen Rotwein, zum Beispiel ein echter Grieche: ein Nomis.

serviert ist

serviert ist