Wenn du auf Partys auffallen willst: Mach ne‘ Angeberplatte (Gemüse in Orangen-Vinaigrette mit Flank-Beef und Orangen-Tahini)

„Was wünscht Ihr euch denn?“ – eine oft gestellte Frage, die meist unweigerlich nach der ausgesprochenen Einladung zur Party des Jahres folgt. Die von mir favorisierte Antwort des/der Befragten und Einladenden ist immer noch „Bring was für’s Buffet mit“. »YES!« Dumm dann, wenn der große Tag der Party gekommen ist und man nicht wirklich eine Idee entwickelt hat, was man denn nun mitbringen will. So geschehen letzten Samstag, ein Blick in den Kühlschrank offenbarte immer noch grüne Bohnen von meinem Freund in der grünen Jacke, eine latent nicht mehr ganz frische Bio-Orange, ein halbes Flank, das ich zwei Tage zuvor gegrillt hatte und je eine Zucchini und Aubergine. Und es war noch Zeit zum Einkaufen! Herausgekommen ist die Angeberplatte….

Alors, dann mal schauen, was wir alles brauchen:

  • eine Servierplatte zum Belegen
  • zwei große Schüsseln
  • eine kleine Schüssel
  • unseren Gasgrill samt Grillzange
  • einen Topf
  • ein Schälmesser
  • ein Zestenreisser
  • 2 Löffel
  • Messer & Brett

Donc an Zutaten brauchen wir diese alle:

  • 300g kaltes, rosa gegrilltes Flank
  • 1 Orange
  • 1 EL Tahina
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 Aubergine
  • 1 Zucchini
  • 6-8 kleine Möhrchen
  • 2 handvoll grüne Bohnen
  • 1 Fenchelknolle
  • je 1 gelbe, orange und rote Paprika
  • 1 handvoll grob gehackte Basilikum-Blätter
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 große Scharlotte
  • 8 EL gutes Olivenöl, normales zum Braten & Grillen
  • 4 EL Banyuls (oder anderen Wein-)Essig
  • 2 TL Thymian-Honig
  • Salz (Fleur de Sel)
    wer mag zum Garnieren:
  • einige gezupfte Salatblätter
  • eine handvoll Phyalis

Et Voila – los geht’s. Zunächst einmal würfeln wir die Scharlotte und die kleinere der Knoblauchzehen. Mit dem Zestenreisser ziehen wir die Schale der Orange ab und hacken diese anschließend ganz fein. Knoblauch, Scharlottenwürfel und Orangenzesten-Stücke werden dann mit Honig, dem guten Olivenöl, dem Essig und dem Saft einer per Hand ausgepressten Orangenhälfte in einer der Schüsseln verquirlt – fertig ist unsere Marinade.

Danach Aubergine und Zucchini quer in je drei etwa 5-7 cm lange Stücke schneiden und dann längs achteln. Die Stücke mit der zweiten grob gehackten Knoblauchzehe, reichlich Olivenöl und etwas Salz in der anderen Schüssel vermengen. Von den Paprika-Schoten den Boden gerade abschneiden, jetzt steht die Paprika gut und man kann seitlich schöne „Filets“ um Strunk und Inneres herausschneiden. Die Paprika-Stücke geben wir zu den Zucchini und Auberginen.

Die Karotten schälen und längs halbieren, bei den Bohnen die Enden abschneiden, beides zusammen im Topf 5-6 Minuten bißfest kochen und dann mit kaltem Wasser abschrecken. Nach gutem Abtropfen in die Marinade geben. Jetzt nehmen wir uns den Fenchel vor: Dazu das Grüne oben ab- und die Wurzel unten keilförmig herausschneiden, den Fenchel in ganz feine Streifen schneiden und in der Schüssel mit Bohnen, Karotten & Marinade vermengen. Das Ganze lassen wir für mindestens eine Stunde bei gelegentlichem Umwälzen marinieren.

Jetzt noch Paprika, Aubergine und Zucchini auf dem Gasgrill braten, genau so als würde man klassische Antipasti machen. Nach dem Braten die Haut der Paprika abziehen, nur die Paprika in Streifen schneiden und zum anderen marinierten Gemüse geben. Zucchini und Aubergine kommen gleich obendrauf.

Das Fleisch dünn aufschneiden. In der kleinen Schüssel Saft von der 2. Orangenhälfte mit Tahina und etwas Wasser vermengen, so das eine homogene Sauce entsteht, mit etwas Salz und Zitronensaft abschmecken.

Auf einer Servierplatte zuerst das Fleisch (wer das extra noch Zubereiten muss, guckt hier, geht aber auch rein vegetarisch) in der Mitte aufschichten, wer mag kann außen drumherum noch einen Kranz aus grünen Salatblättern (o.ä.) legen. Um das Fleisch herum das marinierte Gemüse drapieren und obenauf Zucchini und Auberginen-Stücke verteilen. Das Fleisch mit der Tahini-Sauce beträufeln und ganz zum Schluss die Basilikum-Blätter und – falls zur Hand – Phyalis darüber verteilen.

Fertig. Wer das Ganze jetzt noch einigermaßen unbeschadet zur Party bringt, kriegt bestimmt auch ein Bier 😉

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Katalanische Hackfleischbällchen in Tomatensauce gewürzt mit Wildfenchel und Pastis

Montag morgen, es regnet. Sehnsüchtig richtet sich mein Blick nach innen auf die bei bestem Sommer-Wetter im August verlebten Tage im Paradies. Und das sind ja erst die herbstlichen Vorboten, das wird ja noch viel schlimmer. Gut, das da noch ein paar Photo s sind, die, wenn man sie wirklich auf sich wirken lässt zu deutlicher Aufbesserung der Laune führen. Ein Tisch voller Tapas, und was war das noch alles? Bohnensalat mit Melone, Aioli, gebratene Garnelen, Patatas bravas, Escalivade des Legumes  und eben auch katalanische Fleischbällchen gewürzt mit wildem Fenchel. Der wächst dort unten an jedem Straßenrand mit seinen gelben Blüten mannshoch wuchernd gut zu erkennen.

Federführend ist auch hier natürlich die Tatsache, das die Tomaten einfach göttlich sind. So brauchen wir keine Dosenware oder vorpassierte Pampe von Früchten, die wir niemals spüren, riechen, fühlen werden können. Obwohl das natürlich auch ganz gut geht. Ich habe das einfach erhältliche Wurstbrät statt Hackfleisch verwendet, wenn man aber grobes Schweinehackfleisch nimmt und es mit Knoblauch, Salz und Petersilie würzt, sollte es auch gehen

Estris de cuina

  • eine hohe Pfanne samt Pfannenwender
  • einen Grill samt Grillzange
  • eine Schüssel
  • ein Teler
  • Messer & Brett

Ingredients

  • 500g Wurstbrät von katalanischer Wurst (oder Hackfleisch gewürzt mit Petersilie und Knoblauch)
  • 1 Ei
  • 100g altes Baguette
  • 0.2l Milch
  • etwas Mehl
  • 800g verschiedene frische Tomaten (oder eine entsprechende Menge passierte Tomaten)
  • 1 (rote) Zwiebel
  • 1 Karotte
  • 2x 2 Zehen Knoblauch
  • 1 EL eingesalzene Kapern
  • 1 (kleines) Bund Petersilie
  • 50g wilde Fenchelblüten (oder das Grüne vom hier erhältlichen)
  • 0.1l Pastis
  • 6-8 EL Olivenöl
  • Sal i Pebre (kattalanisch für Salz und Pfeffer)

Damit diese Tapa wirklich gut wird, sollte man ruhig 2 Stunden Zeit einplanen, auch wenn man keinen zwischenzeitlichen Sprung in den Pool einplanen kann (z.B. mangels Pool).

Wir fangen an und weichen zuerst das Baguette in der Milch ein. Dazu das Brot in kleine Stücke brechen und in der Schüssel mit der Milch übergießen. Für die Sauce schneiden wir Karotte, Zwiebel, die Stängel der Petersilie und den Knoblauch klein und stellen die Pfanne mit 6 EL Olivenöl auf. Das Gemüse jetzt darin bei mittlerer Hitze einige Minuten anschwitzen und währenddessen die Tomaten würfeln. Auch hier gilt – wer es gründlich macht, häutet sie vorher, man kann die Schalen auch später aus dem Sud herausfischen. Die geschnittenen Tomaten stellen wir aber erst mal beiseite und kümmern uns um Würze und Pfiff der Sauce: Dazu die Fenchelblüten fein hacken und zum Gemüse geben und umrühren. Die Hitze höher stellen und nach weiteren 2-3 Minuten das Gemüse mit dem Pastis ablöschen, ordentlich umrühren und jetzt erst die  Tomaten hinzugeben.

Das Ganze sollte jetzt für mindestens eine Stunde leicht vor sich hin köcheln, dabei können wir auch jetzt mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für die Hackbällchen das Baguette nun leicht ausrücken und die überschüssige Milch wegschütten. Die Kapern gründlich wässern um das Salz abzuwaschen, dann mit Knoblauch und Petersilien-Blättern fein hacken und zusammen mit dem Wurstbrät, Ei und Brot  in der Schüssel zu einer Masse vermengen. Wenn die Masse zu weich ist, noch etwas Mehl oder Brot (oder Semmelbrösel) hinzufügen. Alles noch mit Pfeffer und – ganz vorsichtig mit Salz,  denkt an die Kapern – abschmecken. Aus der Masse kleine Bällchen von ca. 5cm Durchmesser formen und auf einen mit Mehl bestäubten Teller legen. Den Grill anheizen (oder wir nehmen den Gasgrill) und die Fleischbällchen rundherum grillen, dabei reicht es, wenn sie außen schön braun sind. Da die Bällchen nach dem Grillen ohnehin noch für etwa eine halbe Stunde in der Tomatensauce mitköcheln,  müssen sie jetzt noch nicht durchgegart sein.

Das ganze kann man in einer Schüssel lauwarm auf den Tapas-Tisch stellen, geht aber auch als volle Mahlzeit, z.B. mit Reis, durch. An Wein passt ein kräftiger Rosé, ein frischer Roter, oder ein im Holzfaß ausgebauter Weißwein wie der La Mandorie blanche von den Vignerons des Albéres.
Oder einfach einen Pastis mit Eiswürfeln 😉 ….

provencalischer Hühnertopf

Manchmal gereicht es ja, wenn man einen ganz unspektakulären Namen wählt. Weil die Erwartung ist dann halt nicht so groß, aber wenn man dann am Tisch sitzt und diese Mischung aus Thymian, Weißwein, Gemüse in der Nase hat, dann ist der Sommer schon ganz nah! und das Hühnchen vielleicht etwas glücklicher, als wenn es was anderes geworden wäre …

Höhnerfutter(n)

Höhnerfutter(n)

Utensilien:tmp_6827-DSC_03101549728221

  • ein größerer Topf
  • eine Pfanne oder den Grill
  • einen Pfannenwender oder Grillgabel
  • ein Hlozlöffel
  • ein Teller
  • ein kleines Schraubverschlußglas
  • Messer & Brett

Und das kommt hinein ins provencalische Glück:

  • zwei Maishühnbrüstchen, ideal mit „Label Rouge
  • eine Knolle Fenchel
  • eine Aubergine
  • zwei Kartoffeln
  • eine handvoll Rispentomaten (oder 2 normale)
  • zwei Scharlotten
  • eine rote Zwiebel
  • etwa 20 schwarze Oliven, entsteint
  • drei Zehen Knoblauch
  • 1/2l Hühnerbrühe
  • 1/2 l trockener Weißwein
  • 8-10 Zweige Thymian
  • ein Lorbeerblatt
  • etwas Mehl
  • 2 TL Kartoffelstärke
  • Pepe e Sale
  • 0.1 l Olivenöl

Und so geht’s. Die Hühnerbrüstchen trockentupen, mit Mehl bestäuben und auf dem Grill (oder in der Pfanne) anbraten, auf jeder Seite so etwa 4-5 Minuten und auf dem Teller beiseite stellen.

Das gesamte Gemüse putzen und in Würfel (Tomaten, Kartoffeln,Aubergine) bzw. feine Scheiben (Scharlotten, Zwiebel, Fenchel) schneiden. Knoblauch fein hacken, Oliven halbieren. Das Öl im Topf erhitzen und zunächst alles in Scheiben geschnittene einige Minuten andünsten, mit Weißwein ablöschen, gewürfeltes Gemüse, Knoblauch, Oliven, Thymian und Lorbeer dazu geben, umrühren. Die Hühnerbrüste in mehrere Teile zerteilen und ebenfalls dazu geben und mit Brühe angießen, bis alles so eben bedeckt ist. Deckel drauf und für etwa eine halbe Stunde bei mittlerer Hitze dünsten, gelegentlich umrühren.

Dann den Deckel abnehmen und alles für mindestens eine weitere halbe Stunde unter gelegentlichem Rühren köcheln. Etwa fünf Minuten vor dem Servieren die Stärke im Schraubverschlußglas mit etwas Wasser der Brühe mischen, gut durchschütteln und dazu geben, rühren. Das bindet die Sauce perfekt.

Am Ende Thymianzweige und Lorbeerblätter herausfischen, vorsichtig mit Salz und mit viel frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

In tiefen Tellern servieren, dazu reicht frisches Baguette und ein frischer trockener Weißer – oder im echten Sommer auch ein Rosé. Bei uns gab es einen Michel Laurent Pouilly-Fumé Grande Réserve 2012 (bezogen aus der Metro), das ist ein Sauvignon Blanc von der Loire aus dem kleinen Anbaugebiet Pouilly-Fumé. Sehr charaktervoll, kräftig und ein klein wenig rauchig – der Name Fumé kommt schließlich vom Feuerstein im Boden des Anbaugebietes ;-).

 

„Canneloni“ auf schnell: Fenchel-Salsicchia-Canneloni

Ich hatte vor einiger Zeit eine Blitz-Bolognaise mit Salsiccha-Würstchen gemacht. Und da die neuerlichen Salsicchas nicht den Weg auf die Pizza gefunden hatten, lagen Sie noch im Kühlschrank. Aber zweimal dasselbe machen, ist dann ja doch langweilig. Also habe ich die Sache noch ein bisschen weiter getrieben und mit der Blitz-Bolognaise die Canneloni gefüllt und das Ganze schön überbacken. Zum hereinsetzen. Aber nur, wenn man Fenchel mag ;-)!

Schnell & Lecker

Schnell & Lecker

Und das brauchen wir an Ausrüstung:

zwei Saucen, ein Gedicht

zwei Saucen, ein Gedicht

  • eine kleine Auflaufform
  • eine Pfanne
  • ein kleiner Topf
  • zwei Holzkochlöffel
  • einen größeren Löffel
  • eine Muskatreibe
  • eine Käsereibe
  • ein Sieb
  • Messer&Brett

Und das an Ingredienz:

Für das Bolognaise-Sugo:

  • ca. 400g oder drei Stück Salsicche mit Finocchio (Fenchel)
  • eine Schalotte
  • eine Zehe Knoblauch
  • eine Stange Sellerie
  • 250g passierte Tomaten
  • 2 EL Olivenöl
  • ein Schuß Wein
  • etwas Oregano
  • eine Prise Zucker
  • Pepe e Sale

Für die Bechamel-Sauce

ab in den Ofen!

ab in den Ofen!

  • 50g Butter
  • 30 g Mehl
  • 150 ml Milch
  • 50ml Sahne
  • Muskatnuß
  • Fleur de Sel

Und dann noch:

  • 8 Canneloni-Rollen
  • 100g frisch geriebener Parmesan
  • 1 EL Olivenöl für die Form
nochmal das Resultat

nochmal das Resultat

Und so geht’s: Erstmal machen wir „Bolognaise“ auf schnell: Fenchel-Salsicchia-Bolognaise mit Penne – wie das geht, habe ich hier schon beschrieben. Das Ganze kann ruhig etwas flüssig sein, dann wird das Resultat am Ende nicht zu trocken. Während die eine Sauce schmurgelt, erhitzen wir den Topf, geben die Butter hinzu, sieben das Mehl unter kräftigem Rühren hinein. Mit Milch und Sahne abslöschen, Muskat und Salz hinzufügen und vom Herd nehmen. Die Sauce sollte nicht zu fest, aber auch nicht zu flüssig sein, sagen wir zähflüssig.

So, zum Zusammenbau die Form mit Olivenöl ausfetten, die Canneloni mit dem Sugo füllen und in die Form legen. Den Rest Sauce verteilen wir oben drüber. Dann kommt eine ordentliche Schicht Parmesan darüber und darauf dann die Bechamel-Sauce. Und die wiederum verträgt eine ordentliche Schicht Parmesan obendrauf. Jetzt ab das Ganze für 25.30 Minuten bei 160° Umluft in den Ofen, die letzten drei Minuten schalten wir die Oberhitze noch darüber.

 

 

„Bolognaise“ auf schnell: Fenchel-Salsicchia-Bolognaise mit Penne

Zugegeben. Ich liebe diese italienischen Salsicchia, besonders die mit Fenchel, nur meistens nicht als Wurst. Aus dem Brät kann man wunderschöne Dinge machen, so zum Beispiel kleine Frikadellchen Formen, die sich auf jeder Pizza gut machen. Oder eben eine Art „Fastfood-Bolognaise“.

Sieht aus wie Bolognaise - schmeckt aber anders.

Sieht aus wie Bolognaise – schmeckt aber anders lecker.

Das geht schnell und da das Wurstbrät schon gewürzt und vorbereitet ist, kann das lange einkochen entfallen.

viel mehr braucht's nicht

viel mehr braucht’s nicht

Und außer ca. 25 Minuten habe ich das an Utensilien gebraucht:

  • eine Pfanne
  • einen Topf
  • ein Sieb
  • Messer&Brett
  • Parmesanreibe

Und das an Zutaten (für 2):

  • ca. 400g oder drei Stück Salsicche mit Finocchio (Fenchel)
  • eine Schalotte
  • eine Zehe Knoblauch
  • eine Stange Sellerie
  • 250g passierte Tomaten
  • 2 EL Olivenöl
  • ein Schuß Wein
  • etwas Oregano
  • eine Prise Zucker
  • Pepe e Sale
  • 200g Penne (oder andere Pasta)
  • Parmesan zum drüber reiben

Und an dafür. Salcicche häuten und das Wurstbrät mit dem Messer hacken. Mit dem Olivenöl in der Pfanne anbraten. Nach ca. drei Minuten ist das meiste Fett aus dem Wurstbrät ausgetreten, wer mag, gießt das jetzt einfach weg. Nach einigen Minuten kommen gehackter Knoblauch, Schalotte und in feine  Scheiben geschnittene Fenchel hinzu. Das Gemüse zwei Minuten mit anbraten, dann mit dem Wein ablöschen, etwas runterkochen lassen und dann die Tomaten, Zucker und Oregano dazu geben. Nun das Ganze für einige Minuten einkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Topf mit Salzwasser aufstellen, Penne kochen, abgießen und zur Sauce in die Pfanne geben.

Fertig. Perfekt ist die Kombination aus Sellerie, Fenchel und Oregano. Ihr werdet merken, geschmacklich hat das sehr wenig mit einer echten Bolognaise zu tun, aber es schmeckt köstlich!

Fenchel-Kräuter-Salat mit Orangen-Safran-Sugo

„Wir reisen nach Jerusalem“ …. kennt Ihr noch diesen uralten Spliff-Hit? Gefunden auf Spotify und dazu passend habe ich am Wochenende in meinem neuen Kochbuch „Jerusalem“ geschmökert. Und wie immer gab es Anregungen en Masse und wie immer, mache ich am Ende dann doch etwas komplett anderes. Aber die Idee, diese Geschmäcker insgesamt zusammen zu bringen stammen aus diesem Buch.

Fenchel gelb gefärbt -dem Safran sei Dank!

Fenchel gelb gefärbt -dem Safran sei Dank!

Wir brauchen etwas Zeit, denn das Orangen-Safran-Sugo braucht bestimmt 1.5 Stunden – zumindest Kochzeit. Und außerdem:

  • einen kleinen Topf
  • einen Pürierstab
  • Messer & Brett
  • einen Esslöffel
  • eine Salatschüssel oder 2 Teller
  • ein Schraubverschlußglas

Und das benötigen wir an Zutaten (als Vorspeise für 2):

  • eine halbe Bio-Orange

    das Orange-Safran Sugo ansetzen

    das Orange-Safran Sugo ansetzen

  • 1 EL Honig
  • 1/2 TL Safran-Fäden
  • 1 Fenchelknolle
  • 2 handvoll gehackte Petersilie und je 1 handvoll gehackte Minze und Basilikum
  • 1/4 frische Chili-Schote
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 2 EL Olivenöl
  • Fleur de Sel

Die Orange waschen, oben und unten kappen und in Achtel oder kleiner zerschneiden. Zusammen mit dem Honig und Safran in den Topf geben und mit Wasser auffüllen, so das die Orange gerade bedeckt ist. Aufkochen lassen, Herd herunter schalten und alles zu einem sämigen Sugo einkochen lassen (das dauert ca. eine Stunde). Wenn es zu trocken wird, einfach Wasser nach gießen. Die Masse anschließend alles mit dem Pürierstab pürieren und abkühlen lassen.

Fenchel waschen und in feine Ringe schneiden, in der Schüssel mit den gehackten Kräutern mischen. Die Chilli längs halbieren und in ganz feine Ringe schneiden und dazu geben. Aus Zitronensaft, Olivenöl, Salz und der fein gehackten Knoblauchzehe eine Sauce aufschütteln. Vor dem servieren etwa 1.5-2 Esslöffel des Orangen-Sugos unter den Salat rühren, anschließend die Sauce darüber geben und alles nochmal kurz durchschwenken.