Ein Herz für Romana-Salat – mit Saint Marcellin überbacken

Generell mag ich sehr gerne Salat in allen Variationen und dann am liebsten auch den, den man erst von echter Erde befreien muß, man stelle sich das mal vor, ja das gibt es (noch). Allerdings kamen mir dann beim Einkaufen gestern doch diese kleinen Romana-Salatherzen, die vermutlich wirklich nie echte Erde gesehen haben, in die Quere und damit auch die Idee zu dieser Vorspeise. Schmeckt super, auch ganz ohne Erde.

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Das brauchen wir:

  • eine Auflaufform
  • einen Löffel
  • ein Schraubverschlußglas
  • Messer & Brett
  • 2 Teller zum Anrichten

Das brauchen wir auch (für 2):tmp_2009-dsc_0182-57762259

  • zwei Romana Salatherzen
  • ca. 80g St. Marcellin (französischer sehr cremiger Käse)
  • 4 Kirschtomaten und 4 Phisalis zum Anrichten
  • eine kleine Scharlotte
  • 1 TL Dijon-Senf
  • 1 TL Honig
  • 2 EL Walnuß-Essig
  • 3 EL gutes Olivenöl
  • Pepe e Sale

tmp_2009-dsc_0180-1133932146Die Scharlotte in feine Würfel schneiden, zusammen mit Essig, Öl, Senf und Honig im Schraubverschlußglas zu einer Vinaigrette vermischen.

Von den Salatherzen unten den Wurzelstrunk abschneiden, Salate im Ganzen waschen (ihr erinnert euch an die fehlende Erde), die losen Außenblätter beiseite legen – die können wir später zum Anrichten gebrauchen. Danach die Salatherzen längs halbieren und in die Auflaufform legen. Man kann nun die Mitte jeder Hälfte vorsichtig herausheben und ein wenig Käse einfüllen und wieder zumachen. Den Rest des Käses obendrauf verteilen, darüber kommt etwas frisch gemahlenen Pfeffer. Backofen mit Oberhitze bei 220° vorheizen und Salatherzen für etwa 5-6 Minuten kurz gratinieren.

20150830_194524Auf den Tellern die losen Außenblätter mit halbierten Kirschtomaten und je zwei Phisalis anrichten. Sobald die Salatherzen fertig sind, dazu geben und die Vinaigrette darüber verteilen. Heiß servieren.

Dazu passt ein Rosé aus dem Roussillion, ein „Mas Cristine„, der dieses Jahr (2015) noch kräftiger und fruchtiger ausgefallen ist als im letzten Jahr. Leider gibt es den hier nur, wenn man ihn selber mitbringt – nach Auskunft des Winzers gibt es keinen Weinhändler in Deutschland. Und das ist schade!

 

 

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