provencalischer Hühnertopf

Manchmal gereicht es ja, wenn man einen ganz unspektakulären Namen wählt. Weil die Erwartung ist dann halt nicht so groß, aber wenn man dann am Tisch sitzt und diese Mischung aus Thymian, Weißwein, Gemüse in der Nase hat, dann ist der Sommer schon ganz nah! und das Hühnchen vielleicht etwas glücklicher, als wenn es was anderes geworden wäre …

Höhnerfutter(n)

Höhnerfutter(n)

Utensilien:tmp_6827-DSC_03101549728221

  • ein größerer Topf
  • eine Pfanne oder den Grill
  • einen Pfannenwender oder Grillgabel
  • ein Hlozlöffel
  • ein Teller
  • ein kleines Schraubverschlußglas
  • Messer & Brett

Und das kommt hinein ins provencalische Glück:

  • zwei Maishühnbrüstchen, ideal mit „Label Rouge
  • eine Knolle Fenchel
  • eine Aubergine
  • zwei Kartoffeln
  • eine handvoll Rispentomaten (oder 2 normale)
  • zwei Scharlotten
  • eine rote Zwiebel
  • etwa 20 schwarze Oliven, entsteint
  • drei Zehen Knoblauch
  • 1/2l Hühnerbrühe
  • 1/2 l trockener Weißwein
  • 8-10 Zweige Thymian
  • ein Lorbeerblatt
  • etwas Mehl
  • 2 TL Kartoffelstärke
  • Pepe e Sale
  • 0.1 l Olivenöl

Und so geht’s. Die Hühnerbrüstchen trockentupen, mit Mehl bestäuben und auf dem Grill (oder in der Pfanne) anbraten, auf jeder Seite so etwa 4-5 Minuten und auf dem Teller beiseite stellen.

Das gesamte Gemüse putzen und in Würfel (Tomaten, Kartoffeln,Aubergine) bzw. feine Scheiben (Scharlotten, Zwiebel, Fenchel) schneiden. Knoblauch fein hacken, Oliven halbieren. Das Öl im Topf erhitzen und zunächst alles in Scheiben geschnittene einige Minuten andünsten, mit Weißwein ablöschen, gewürfeltes Gemüse, Knoblauch, Oliven, Thymian und Lorbeer dazu geben, umrühren. Die Hühnerbrüste in mehrere Teile zerteilen und ebenfalls dazu geben und mit Brühe angießen, bis alles so eben bedeckt ist. Deckel drauf und für etwa eine halbe Stunde bei mittlerer Hitze dünsten, gelegentlich umrühren.

Dann den Deckel abnehmen und alles für mindestens eine weitere halbe Stunde unter gelegentlichem Rühren köcheln. Etwa fünf Minuten vor dem Servieren die Stärke im Schraubverschlußglas mit etwas Wasser der Brühe mischen, gut durchschütteln und dazu geben, rühren. Das bindet die Sauce perfekt.

Am Ende Thymianzweige und Lorbeerblätter herausfischen, vorsichtig mit Salz und mit viel frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

In tiefen Tellern servieren, dazu reicht frisches Baguette und ein frischer trockener Weißer – oder im echten Sommer auch ein Rosé. Bei uns gab es einen Michel Laurent Pouilly-Fumé Grande Réserve 2012 (bezogen aus der Metro), das ist ein Sauvignon Blanc von der Loire aus dem kleinen Anbaugebiet Pouilly-Fumé. Sehr charaktervoll, kräftig und ein klein wenig rauchig – der Name Fumé kommt schließlich vom Feuerstein im Boden des Anbaugebietes ;-).

 

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