nochmal Pro-Antipasti: Auberginen – zur Abwechslung gebraten und eingelegt

Gefühlt das 23. Rezept mit Auberginen und vermutlich hat sie jeder von uns schonmal gebraten oder sonstwie als Teil eines Antipasti-Buffets zubereitet. So wie ich – gefühlte 23 mal, aber man wird ja jedesmal ein Stückchen besser! Und es geht tatsächlich, das man gebratene Auberginen so hinbekommt, das sie 1. schmecken und 2. nicht Fett-triefend direkt die Hüften vergolden und gleichzeitig dazu führen, das man nach dem 2. Stück schon das Gefühl hat, nun aber ausreichend Wackersteine im Magen zu haben.

Also noch eins aus der Kategorie: So mache ich’s und ein weiteres Rezeptchen zur Ergänzung des Rindercarpacchio von letzter Woche.

gebratene Auberginen in Ihrer höchsten Entfaltung!

gebratene Auberginen in Ihrer höchsten Entfaltung!

eingequetscht

eingequetscht

Und diese teilweise skuril anmutenden Geräte braucht man:

  • einen Schraubstock und ein bis zwei Schraubzwingen (oder eine gut sortierte Bibliothek)
  • (Gas-)Grill
  • eine Grillzange
  • ca. 8 Frühstücksbrettchen
  • etwa 1.50m Küchenrolle
  • einen Back- oder Ölpinsel
  • ein mittelgroßes Schälchen
  • Messer & Schneidebrett

Und das an normalen Zutaten:

  • 2 mittelgroße Auberginen oder eine große Brataubergine (so eine fast Runde)
  • Olivenöl zum Grillen
  • 3 EL Weißwein- oder Balsamico-Essig
  • 2-3 EL gutes Olivenöl
  • eine Knoblauchzehe
  • wer mag frische Minze
  • ein paar Blättchen grün zum Garnieren: Ruccola, Petersilie, …
  • Pepe e Sale
Antipasti - die Auberginen seht Ihr mittig rechts

Antipasti – die Auberginen seht Ihr mittig rechts

Und los geht’s. Die Auberginen längs in ca. 5mm dicke Scheiben schneiden und die Schnittflächen salzen. Dann das erste Brettchen nehmen, mit Küchenpapier bedecken und dann möglichst passend mit Auberginenscheiben belegen, obendrauf wieder Küchenkrepp, das nächste Brettchen obendrauf und so fort, bis alle Auberginenscheiben versorgt sind.

Nun kann man den Brettchenstapel samt der Auberginen im Schraubstock einspannen und zur Unterstützung noch mit den Schraubzwingen einspannen, wer das nicht hat, beschwert mit einigen dicken Wälzern vom Format „Foliant“ – oder setzt sich drauf, was langweilig werden dürfte, da man diesen Pressvorgang am Besten für mindestens eine Stunde, gerne auch länger, beibehält. Das Pressen sorgt dafür ,das die Auberginen kaum Öl aufsaugen (wer sie nicht so brett-dünn mag, kann Sie alternativ auch einfach eine Stunde in Milch einlegen), ich mag aber diese süditalienische Variante sehr gerne.

Anschließend Auberginen vom Küchenkrepp befreien. (Gas-)Grill anwerfen und Auberginen leicht mit Öl bestreichen und auf jeder seite solange grillen, bis schöne braune Streifen entstanden sind, das dauert so je nach Hitze 3-5 Minuten pro Seite (wenn’s kürzer dauert, ist es zu heiß und eure Press-Auberginen könnt Ihr nun als Grillkohle verwenden).

Knoblauchzehe fein hacken, mit dem guten Olivenöl und dem Essig, etwas Salz und Pfeffer in der Schüssel verrühren, wer mag gibt etwas frische Minze hinzu, dann Auberginen dazu geben und einige Stunden marinieren. Dann mit gehackter Petersilie oder Ruccola garnieren und raus auf’s Antipasti-Buffet.

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2 Kommentare zu “nochmal Pro-Antipasti: Auberginen – zur Abwechslung gebraten und eingelegt

  1. Pingback: Flughafen erreichen, Vogelstimmen lauschen, Auberginen braten und Pausen gestalten. | Bundesstadt.com

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