Jetzt aber mal in echt: Spaghetti Neapolitana!

Jetzt bin ich über Erbsensuppe und Rindfleischbrühe irgendwie auf den „ich-koche-meine-Brühe-selber“-Trichter hängen geblieben. Also, diesmal für Pasta – das klingt ungewöhnlich? Ist es aber nur auf den ersten Blick! Der Neapolitaner hat vermutlich keine Ahnung davon, aber mein Geschmack erinnert mich an ein Gericht, das ich mal in selbiger Stadt (nach einem Kurz-Besuch am Vesuv*) gegessen hatte….

Tagliatelle - war da nicht die Rede von Spaghetti?

Tagliatelle – war da nicht die Rede von Spaghetti?

ist auch egal. Auf die Sauce kommt's an!

ist auch egal. Auf die Sauce kommt’s an!

 

 

 

 

 

 

Und so wird’s was mit dem itaglenischen Gericht….

mit I.:

  • einer Auflaufform
  • zwei Töpfe (einen für die Brühe, s.u.)
  • eine Pfanne
  • ein Holzlöffel
  • ein Küchensieb
  • Messer & Brett
  • eine Parmesan-Reibe

und mit II.:

Teller leer, Bauch voll, Rezept aufschreiben!

Teller leer, Bauch voll, Rezept aufschreiben!

  • 1/2 l Rindfleischbrühe, einfach so machen wie hier (halbe Menge), statt Wasser nehmen wir Weißwein
  • 1 Stange Sellerie
  • 1 Karotte
  • 1 Zwiebel
  • 2 -3 Knoblauchzehen
  • 300g passierte Tomaten und 1 EL Tomatenmark
  • eine Prise Zucker
  • etwas Weißwein
  • 1 Bund Basilikum (oder ein Topf Basilikum)
  • 3 + 2 EL gutes Olivenöl
  • 1 El Butter
  • 100 g Parmesan
  • Pepe e Sale
  • 200-300g Spaghetti, Macceroni oder Tagliatelle (or whatever…)

Erst die Brühe kochen, man kann auch einen Rinder-Braten schmoren und die Brühe daher nehmen – nur den Braten will nach dieser Pasta keiner mehr Essen. Währenddessen das Gemüse putzen und in feine Würfel schneiden, Zwiebel und Knoblauch entsprechend zerkleinern. In der Pfanne die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen, erst Zwiebeln und Knoblauch, dann den Rest des Gemüses darin anschwitzen. Nach ca. 5-7 Minuten Tomaten, Tomatenmark, Zucker und einen Schuss Weißwein dazu geben und etwa 20 Minuten köcheln lassen, wenn es zu trocken wird, Wein oder Wasser nachgiessen, ab und an rühren. Währenddessen vom Basilikum Blätter und Stiele trenne. Stiele fein hacken und dazu geben, die Sauce für einige weitere Minuten einköcheln lassen. Sobald das Gemüse gar ist, selbigesm it dem Kochlöffel platt drücken, so das eine sämige Sauce entsteht.

Im 2. Topf Nudelwassser aufsetzen, die Sauce oben reicht für 2-3 Portionen Spaghetti oder Tagliatelle. Nudel „an den Zahn“ kochen, im Sieb abseihen und dann mit 3 EL Olivenöl und der Sauce aus der Pfanne mischen. Die restlichen 2 El Olivenöl in die Form geben, Sauce-Nudeln-Gemisch dazu und das Ganze mit dem geriebenen Parmesan bedecken, ab in den Ofen für ca. 20 Minuten bei etwa 170°.

Dazu? Rot. Gerne schwer. Bei Aldi gibt’s gerade den („nur“ den Crianza, aber auch gut), aber ein Itaglener tut’s auch.

… ach und wer sich jetzt fragt – wohin zur Hölle mit den Basilikum-Blättern? Zum Garnieren und Aufhübschen der Teller latürnich!

 

*der Trip war übrigens gut: Wir waren zu Dritt, aber einer wusste nichts davon, nicht mal, als es gen Flughafen ging. Das war wohl der coolste Junggesellen-Abschied aller Zeiten – ganz ohne Pöbeln, aber mit Wein!

 

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