Pasteis de Nata mit gebratener Ananas und Mangocreme

Am Samstag war Kochclub, das heißt 4 Männer kochen, jeder einen Gang. Es gibt nur zwei Regeln: Nichts wird vorgekocht und vorher weiß keiner, was der andere macht. Was manchmal zu lustigen Zusammenstellungen führt (3x Spargel…;-) ). Die dritte, allerdings ungeschriebene Regel ist, das keiner nie nicht Lust hat Nachtisch zu machen. Aber was soll’s, ich opfere mich ja gerne. Zumindest dieses eine Mal. Und vom Portugal-Trip lungerte eh die Idee der Pasteis de Nata, das sind kleine Blätterteig-Ei-Sahne-Creme Törtchen, in meinem Kopf herum, warum also nicht einen Nachtisch drum herum bauen?

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keine Angst – es sind keine Muffins

Wir brauchen

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… mmhhh

… an Utensilien

  • eine 12-er Muffin-Form
  • zwei hohe Schüsseln
  • den Pürierstab
  • einen Sparschäler
  • einen Schneebesen
  • einen Zestenreisser
  • eine feine Reibe
  • einen Löffel
  • eine Pfanne
  • eine Reibe
  • Messer&Brett

… an Zutaten (für 12 Törtchen)

Komposition auf dem Teller

Komposition auf dem Teller

  • 500g Blätterteig
  • 8 Eier, zumindest das Gelbe davon
  • 150g Zucker
  • 300 ml Sahne
  • 2 EL Mehl
  • eine Vanilleschote
  • etwas Zimt
  • 150g Creme Fraiche
  • eine Mango
  • eine Ananas
  • etwas Butter
  • eine Bio-Limette
  • eine Bio-Zitrrone
  • je 50g weiße und dunkle Schokolade
  • Thyminanzweige als Deko
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ausgekleidete Muffinförmchen

Wir fangen mit den Cremes an. Zuerst schälen wir die Mango, schneiden den Kern heraus und geben die Stücke in eine hohe Schüssel. Die mango nun fein pürieren und anschliessend mit dem Löffel die Creme Fraiche drunter heben (wenn man das umgekehrt macht, wird es zu flüssig!). Von der Limetten-Schale Zesten abziehen und fein hacken, unter die Creme mischen und kalt stellen.

Für die Zweite Creme die Eier trennen, das übliche Eiweißproblem überlasse ich einfach jedem selbst (jetzt wegkippen oder später?), die Eigelbe kommen in die zweite Schüssel. Wir geben Sahne, Mehl und Zucker hinzu und schlagen das ganze mit dem Schneebesen gut durch. Die Vanilleschote längs halbieren, Mark herauskratzen und dazugeben. Zitronenschale mit dem Zestenreißer abschälen, fein hacken und mit etwas Zimt hinzugeben.

Jetzt ist die Ananas dran. Die schälen wir (wer Glück hat, hat einen praktischen Anans-Schäler) und schneiden ca. 1 cm dicke Scheiben. Wir brauchen pro Portion später eine Scheibe Ananas, den Rest essen wir einfach so.

Den Blätterteig zu einer dicken Rolle zusammenrollen und quer in 12 Scheiben schneiden. Jede Scheibe nun mit der Schnittfläche in ein Muffin-Förmchen legen und dieses damit bis oben hin auskleiden. Backofen auf 360° mit Ober- und Unterhitze vorheizen – okay, auch meiner schafft nur 250° – aber die brauchen wir schon.

Jedes Förmchen nun zu 3/4 mit der Eigelbcreme (nicht mit der Mango-Creme verwechseln, die sehen ähnlich aus!) füllen und ab mit den Törtchen in den Ofen. Das dauert so ca. 20 Minuten, dann werden die Pasteis oben schön braun. In der Zwischen-Zeit braten wir die Ananas in etwas Butter in der Pfanne an, so das die Scheiben eine leichte Braunfärbung haben.

Zum Anrichten jeweils ein lauwarmes Törtchen auf den Teller legen, eine Anansscheibe dazu geben und diese mit 1 EL der Mangocreme füllen. Mit weißer und brauner fein geriebener Schokolade bestreuen und – wer mag – ein Thymianzweigchen als Deko oben drüber legen.

Dazu gab es einen trockenen Prosecco, der es mit dem vorher bereits getrunkenem Rotwein aber durch das Prickeln durchaus aufnehmen konnte.

 

 

 

 

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4 Kommentare zu “Pasteis de Nata mit gebratener Ananas und Mangocreme

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