Endlich wieder da! Tomate mit Roscoff-Zwiebel, Parmaschinken und Käse-Tarteletts

Roscoff-Zwiebeln

Roscoff-Zwiebeln

So. Da bin ich wieder und obwohl ich mich in den letzten Wochen irgendwie wohl in andere Herausforderungen verliebt habe, habe ich jetzt endlich etwas Zeit meinen armen kleinen Blog zu pflegen. Oder besser: Ich nehme sie mir. Gekocht habe ich eigentlich auch in den letzten Tagen und Wochen, aber nichts wirklich neues, was es wert wäre, hier erwähnt zu werden. Auch gestern gab es eigentlich nichts besonderes, aber immerhin unter Einbezug einer sehr traditionellen Zwiebelsorte, den „Oignon de Roscoff

Die kosten 5 Euro“ sagte die Kassiererin besorgt zu mir, als sie das Kilo Original Roscoff-Zwiebeln über das Band zog. „Jaja“ sagte ich und dachte, „okay, für im Gulasch mitschmurgeln vielleicht etwas zu schade„.

Roscoff-Zwiebeln sind eine alte bretonische Sorte, wie mir das Internet dann verriet, die schon von hunderten von Jahren von fahrenden Hänmdlern insbesondere – jetzt kommt’s – ins Feinschmeckerland England exportiert wurden. Das natürlich schrie danach, das ich erstmal ausprobieren musste, ob die so schön zusammengeflochtenen Dinger nun vielleicht auch einfach nach garnichts schmecken. Immerhin, das wäre ja eine Erklärung für die britische Beliebtheit. Frei nach den Worten einer frühen englischen Berühmtheit: „Ich koche nur mit Wasser, ich finde es tut einfach einen köstlichen Geschmack zu allem.“

„Ombre, ich koche nur mit Olivenöl“ ist da übrigens die perfekte Entgegnung. Obwohl ich hier garkeins verwendet hatte.

Also Zwiebeln roh, um zum Thema zurück zu kommen. Und Salat mit Tomate und Zwiebel und „was-dabei“ eignete sich dafür hervorragend.

das Resultat

das Resultat

Und das habe ich parat gelegt:

  • Messer & Brett
  • Salatschale
  • ein Glas mit ca. 8 cm Durchmesser
  • ein Schraubverschlußglas für die Vinaigrette
  • ein Backpinsel
  • zwei Teller

Und das kam rein:

  • eine Coeur de Boef-Tomate
  • eine Roscoff-Zwiebel
  • eine handvoll gehackte Petersilie
  • 6 Scheiben Parma-Schinken
  • 100g milder Schaf- oder Ziegenkäse
  • 2 Scheiben Blätterteig
  • etwas Butter

Und das in die Vinaigrette:

  • 2 EL Passionsfrucht-Essig
  • 2 EL Walnußessig
  • 4 EL Haselnußöl
  • 1 TL Sahne-Meerrettich
  • 1 TL Zucker oder Honig
  • Pepe e Sale
geflochtener Zwiebelzopf

geflochtener Zwiebelzopf

ganz unbritisch: Sieht gut aus

ganz unbritisch: Sieht gut aus

Alle Zutaten der Vinaigrette ins Schraubverschlußglas geben, vorsichtig salzen und etwas pfeffern und ordentlich durchschütteln. Die Tomate halbieren und in feine Scheiben schneiden, jede Hälfte auf einem Teller aufschichten. Zwiebel schälen, halbieren und ebenfalls in sehr dünne Scheiben schneiden und über die Tomate geben. Petersilie darüberstreuen, den Schinken um den Haufen herumdrapieren.

Mit dem Glas 4 Kreise aus dem Blätterteig ausstechen. Den Käse in vier Teile zerteilen, jeden Teil auf die Hälfte eines Kreises legen und umklappen, die Ränder ordentlich zusammendrücken. Die Tarteletts ca. 15 Minuten im Ofen knusprig backen, kurz vor dem Ende jeweils mit etwas Butter bestreichen.

Je zwei Tarteletts pro Teller an den Haufen anlegen und die Vinaigrette oben über den Saltahaufen träufeln, servieren, fertig.

Dazu gab es einen elsässischen Riesling, ganz aus Solidarität zu Frankreich. Leider war der Auserwählte nicht so druckvoll im Mund, wie es die Elsässer mit Ihrem Riesling sonst können. Passte aber trotzdem hervborragend.

 

 

 

 

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