kopiert&nachgebessert: Bärlauch-Quark mit Babuffeln

baerlauch

Gestern war ich beruflich ausnahmsweise mit dem Auto und nicht mit der Bahn unterwegs. Daher habe ich auch nicht dröhnend laute Musik gehört, sondern dezentes Radio. Und da kam auf WDR2 mit „einfach Gote“ eine Rezept-Vorstellung für „Bärlauch-Kräuter-Quark„. Ich musste dem guten Mann direkt zustimmen, als er sagte das Bärlauch alleine mit Vorsicht zu genießen ist. Denn der Bärlauch habe (und hat sage ich!) einen sehr penetranten (auf nett „intensiven“) Geschmack. Ich mache daher zum Beispiel niemals nich kein Bärlauch-Pesto.

Vorgestellt wurde ein sehr einfaches Rezept, das ich oben brav verlinkt habe und das mir spontan Appetit gemacht hat. Und Bärlauch wächst auch bei uns im Garten, also war die Idee zum Abendessen sozusagen geboren. Dem puristischen Ansatz von Grote habe ich mein persönliches „+“ hinzugefügt und rege nun den geneigten Leser an, sein eigenes zuzufügen.

Gebraucht habe ich neben etwa 7 Minuten+Kartoffelkochzeit+Kaltstellzeit:

  • mein Messer samt Schneidebrett
  • eine Schere zum Bärlauch-Ernten
  • eine Schale
  • einen Löffel oder Gabel
  • einen Zestenreisser

Und an Zutaten für ein Schälchen (2 Portionen) habe ich folgendes genommen:

  • eine handvoll (ca. 10 Blätter) frischen Bärlauch (wenn der schon blüht ist egal, der ist dann nicht giftig!)
  • eine Zitrone
  • etwas frische Käuter a la Garten (Oregano, Schnittlauch, Thymian) und ein Stück Frühlingszwiebel zum garnieren
  • 250g Magerquark (sagt Grote gut wegen dem säuerlichen Geschmack)
  • ca. 2-3 EL Creme Fraiche (die mit viel Fett!)
  • 2 EL kaltgepresstes Walnußöl (Sonnenblumenöl sagt Grote), es geht sicher auch Olivenöl
  • Fleur de Sel
  • festkochende Babuffeln** (2 mittelgroße pro Portion)

Wer oben bei Grote geguckt hat wird sehen, das sich mein Beitrag auf Garnitur (Kräuter), anderes Öl und die Zitrone reduziert, aber die Zesten machen die Sache noch deutlich frischer und bitzeliger!

Also ab dafür: Bärlauch-Blätter in feine Streifen schneiden (ca. 1 mm) und mit Quark und Creme Fraiche und dem Öl vermischen, mit Salz abschmecken. Einige Zesten (5-6 Bahnen) von der Zitrone reißen und 2/3 davon mit dem Messer fein hacken und unter den Quark mischen.

Quark für mindestens eine Stunde kalt stellen. Eine halbe Stunde vor dem Essen Kartoffeln in der Schale kochen und servieren. Für den Quark die Kräuter hacken, Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden und mit den restlichen Zesten über den Quark streuen. Dazu passt wunderbar ein frischer Rose, ich hatte den Rose aus der O-Serie vom mallorquinischen Weingut Miguel Oliver.

Und Sonne!

** Kartoffeln

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