Frittata? Parmiggiana? Oder wie heißt das Ding nun?

Habe ich gestern unserem Besuch noch mit voller Inbrunst erzählt, das ich eine Frittata mache, habe ich mich nun eines besseren belehren lassen. Parmiggiana. Aber – egal wie es heißt. Es schmeckt. Und auch wenn dieses Rezept keine neue Erfindung und schon gar nicht meine eigene Kreation ist, so lohnt es sich durch das Aufschreiben der Kombination aus Tomatensauce, Aubergine und Parmesan der dadurch eingeräumte Platz in dieser virtuellen Welt. Außerdem möchte ich sowohl mir selbst als auch dem gelegentlich vorbeischauenden Leser in Erinnerung zu rufen:

Es heißt Parmiggiana!!! Und drinnen sind Auberginen, Tomatensauce und Parmesan. Und es schmeckt köstlich. Ehrlich.

Parmiggiana classico

Parmiggiana classico

Und das braucht man:

  • eine Auflaufform
  • Messer und Brett
  • eine Parmesan- oder Käse-Reibe
  • zwei Pfannen oder anstatt Auberginen zu braten, den Grill
  • Küchenrolle

Und das an Zutaten für eine Vorspeise für 4 oder Hauptspeise für 2

  • eine Aubergine
  • 1 Dose Tomaten und 2 Frische oder 800g frische Tomaten
  • eine Knoblauchzehe
  • 3 EL Olivenöl für die Tomaten und nochmal einige EL für die Auberginen
  • ca. 100-150g Parmesan
  • eine Kugel Mozzarella (wer mag)
  • etwas Zucker
  • Salz

Und los geht’s damit, das man die Aubergine in dünne (2-3 mm) Scheiben schneidet, am besten längs, so das man weniger große Scheiben hat. Die Scheiben salzen und nach ca. 20 Minuten mit einem Küchenkrepp

Schichten der drei Hauptzutaten Tomate, Aubergine, Parmesan

Schichten der drei Hauptzutaten Tomate, Aubergine, Parmesan

abtupfen, umdrehen und erneut salzen. Früher hat man das gemacht, um die Bitterstoffe, die aber heutzutage weggezüchtet sind, herauszuziehen. Heute macht man das, weil sich die Auberginen so einfach besser braten oder grillen lassen. Parallel dazu den Knoblauch fein hacken und mit den gehackten Tomaten in eine Pfanne geben und bei mittlerer Hitze mit einer Prise Zucker einkochen lassen, gelegentlich rühren. Es soll eine sämige, nicht zu feste Tomatensauce entstehen.

Die Auberginen nach dem beidseitigen abtropfen und trockentupfen in Olivenöl braten oder auf dem Grill grillen. Um wieder etwas Öl herauszuziehen entweder gebratene Scheiben auf die noch nicht gebratenen legen und andrücken, so migriert das Olivenöl in die noch nicht gebratenen Scheiben, alternativ auf Küchenpapier abtropfen lassen.

In der Auflaufform unten mit Auberginen anfangen, dann jeweils ca. 1 1/2 EL Tomatensauce dünn darüber verteilen, Parmesan drüber reiben und wieder mit Auberginen Scheiben abdecken, das solange wiederholen bis die Zutaten aufgebraucht sind. Obenauf den zerpflückten Mozarella und das ganze bei 180° für etwa 30 Minuten in den Ofen schieben.

Echte Puritaner lassen den Mozarella weg, aber ich mag diese Kruste obenauf sehr gerne.

Advertisements

2 Kommentare zu “Frittata? Parmiggiana? Oder wie heißt das Ding nun?

  1. Danke, denn durch dein Aufschreiben der Parmigiana (Di Melanzane) hast du auch mich daran erinnert, sie endlich zu machen 😉 ! Köstlich ! Mein altes Rezept aus dem Kochbuch „Aus Italiens Küchen“ von M.Kaltenbach und V. Cerabolini enthält noch Basilikum und Zwiebel. Grüsse und danke fürs Folgen , Anja

  2. Den Dank für’s Folgen gebe ich hiermit zurück ;-). Ich hatte mit Basilikum auch mal herumgespielt, mich aber dann doch an das „pure“ Rezept gehalten, was mir der Chef vom „I Limoni“ (im Web suchen) in Marrakesch als das seiner sizilianischen Großmutter verraten hat … (wenn das mal alles so richtig ist 😉 )

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s