Lamm und Knoblauch – ein perfektes Duett

Dieses Gericht ist allerdings keines, was man am Tage vor dem Besuch der heißgeliebten Schwiegermutter machen sollte. Oder gerade dann, je nachdem. Wobei die Masse des benötigten Knoblauchs erstmal natürlich etwas schockt, aber wenn der erst einmal so schön gegart ist, dann ist er ganz weich. Und das Lamm kann man mit der Zunge vom Knochen lösen, so zart ist es.

Lamm mit Knoblauch

Lamm mit Knoblauch, dazu Kartoffeln.

Wir brauchen:

  • eine Schüssel mit verschließbarem Deckel
  • eine Kasserole oder Pfanne mit Deckel
  • unser Messer
  • ein Schneidebrett
  • 24h zum marinieren

Und an Zutaten (für 2 Personen):

  • 6 Lammkoteletts, ersatzweise Beinscheiben aus der oberen Keule
  • 1 große Knolle (!!) Knoblauch
  • 200ml weissen Maury Vin Doux Naturel (oder Montbazillac oder anderen weissen Süßwein)
  • 2 Scharlotten
    Lamm und Knoblauch -  gehört einfach zusammen
    Lamm und Knoblauch – gehört einfach zusammen
  • ein Blatt Lorbeer
  • einige Zweige Thymian
  • etwas Olivenöl
  • Salz

Alle Zehen der Knoblauchknolle schälen. Eine der Scharlotten fein hacken. Scharlotte, Knoblauch, Thymian, Lorbeerblatt und den Wein in die Schüssel geben, das Lamm dazu, so das es bedeckt ist, Deckel schließen und für etwa 24 Stunden im Kühlschrank marinieren, ab und an schütteln oder wenden. Dann etwa 1-2h vor dem Essen Lamm in der Kasserole oder Pfanne in Olivenöl beidseitig anbraten, herausnehmen und beiseite stellen. Die 2. Scharlotte fein hacken und in die Kasserole geben, leicht anschwitzen, Marinade mit allem sowie das Lamm dazu geben, Deckel drauf machen und das ganze für mindestens eine Stunde in den Ofen bei 150°, länger schadet aber nicht. Wenn es zu trocken wird, noch etwas von dem Wein angießen.

Am Ende Lamm und Knoblauchzehen auf Tellern verteilen und je 2 EL der Sauce darüber geben. Dazu passen Rosmarin- oder Bratkartoffeln.

Dazu hatten wir einen tollen Wein vom Ventoux. Den „Altutide 500“ von VMV (Vignerons de mont Ventoux). Eine kräftige, beerige Cuvee aus Grenache und Syrah, der man aber die 14.5% Alkohol nicht anmerkt 😉

 

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