BömBö – oder wie aus Geschnetzeltem ein lecker indonesisches Essen wird

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Manchmal entwickeln sich Dinge halt, wie dieses Essen zum Beispiel. Das Fleisch stammt vom Kochevent letzte Woche, das waren die ca. 40 Spitzen der Schweinefilets, die ich zu Medaillons verarbeitet hatte. Die hatte ich gestern aufgetaut und zu Geschnetzeltem verarbeitet. Und heute? Dasselbe nochmal Essen?

Nein!

Da fiel uns diese Dose Kokosmilch in die Hände und mir ein, das ich irgendwo noch so eine Würzpaste vom Asiaten hatte. Asiatisch? Eigentlich koche ich Mediterran, aber gut, warum nicht? Das Zeug hiess „Boemboe“, auf deutsch zwar nicht „Bömbö„, das ist holländisch, wie mir Wikipedia berichtet, sondern „Bumbu“ und das ist seit heute mein neues Lieblingswort ;-). Bumbu ist übrigens nichts anderes, als eine Würzmischung. Diesmal mit Zwiebel, Samba Olek, Knoblauch, Koriander und paar Gewürzen mehr, die Zutatenliste habe ich photographiert (s.u.).

So geht’s:

  • ein Schneidebrett
  • zwei große Pfannen
  • einen Pfannenwender
  • unser Messer

 

Zutaten (für 2):

  • ca. 300g gutes Schweinefleisch (z.B. Filetspitzen)
  • 3 Schalotten

    Bömbö oder Bumbu

    Bömbö oder Bumbu

  • 3-4 Knoblauchzehen
  • 1/2 l Hühnerbrühe
  • 3-4 EL Olivenöl und 2 EL Butter
  • 0.1 l Weißwein
  • 1 EL Mehl
  • Oregano
  • Paprikapulver, Kurkuma, Pepe e Sale
  • 1/2 Dose Kokosmilch (200g)
  • Ingwer, Menge ca. 2 Knoblauchzehen
  • eine frische rote Chilli
  • eine grüne Paprika
  • ca. 1/3 Stange Porree
  • eine Tüte Bömbö

    Bömbö

    die Zutatenliste vom Bömbö

  • 2 EL Erndußöl und 3 EL Sesamöl
  • Pfeffer, Salz
  • zwei handvoll Risotto-Reis und eine handvoll roten Camarque-Reis

So. Ich schreibe das jetzt so, wie es entstanden ist – natürlich würde das auch in einem Schritt gehen, aber dann ist die Geschichte nicht so schön.

Zuerst machen wir das einfache Geschnetzelte. Dazu das Fleisch in Olivenöl anbraten, dann mit dem Paprika und Kurkuma anschwitzen und mit dem Wein ablöschen, gehackte Schalotten, eine Knoblauchzehe dazu, Butter darüber und köcheln lassen. dann die Brühe dazu geben. Mit Oregano, Pfeffer und Salz würzen. Das Mehl in Wasser rühren und dazu geben und alles ca. 1 Stunde einkochen lassen. Wenn es zu trocken wird, etwas Wasser oder mehr Wein dazu geben.

Erkalten lassen.

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Reis gehört dazu

Am nächsten Tag, in der zweiten Pfanne Bömbö in 2 EL Erdnußöl anschwitzen, dazu gehackte Chilli, Knoblauch und Ingwer geben. Einige sanft Minuten anbraten, dann die Kokosmilch dazugeben und einkochen lassen. Nach ca. 15 Minuten das Geschnetzelte vom Vortag und Sesamöl dazu geben und einige Minuten schmoren lassen.

Paprika und Porree klein hacken. Reis in ca. der 3-fachen Menge Wasser kochen und immer wieder rühren, damit sich die Stärke löst und das ganze schön klebrig wird (übrigens, sagte ich schon mal, das ich Kochbeutel Reis hasse?). Kurz bevor der Reis fertig ist, das knackige Gemüse in die Pfanne geben, so das es nur gerade warm wird, aber noch schön knackig bleibt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wein? AN/2 – der AN war dafür zu teuer.

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