Steinpilze! Spaghetti….

Vorletzte Woche Samstag früh spürte ich es. „Der Wald ruft

Steinpilz-Sauce :-)

Steinpilz-Sauce 🙂

Das Wetter war optimal warm-feucht, alle reden von einem perfekten Pilzjahr, also aufgestanden, Kaffee gemacht und ab in den Wald. Nach kurzer morgendlicher Fahrt durch den Frühnebel kam ich dann an einer meiner Standard-Sammel-Stellen an. Dort musste ich zwar feststellen, das ich nicht der allererste war, aber das Gebiet dort ist groß und ich fand „meinen“ Waldteil. Und ich fand auch nach relativ kurzer Zeit ein paar Maronen, ein paar Fliegenpilze und schlussendlich auch drei schöne Steinpilze. Ein kleiner, ein mittlerer und ein großer! Perfekt. Damit standen zwei Gerichte. Einmal Steinpilze mit Butter, Petersilie und Zitrone, aber das Rezept ein andermal. Hier und jetzt das, was ich am allerliebsten mit Steinpilzen mache. Außerdem braucht man eigentlich nur einen einzigen für zwei Personen: Steinpilz-Spaghetti Und das brauchen wir:

  • eine Pfanne
  • einen Topf
  • ein Küchensieb
  • unser Brett
  • unser Messer
  • einen Pfannenwender

Zutaten (für 2 Personen):

  • einen mittelgroßen Steinpilz, gerne mehr

    zu lecker zum Photographieren - schon fast alles weg

    zu lecker zum Photographieren – schon fast alles weg

  • 160-200g Spaghetti oder Tagliatelle
  • eine Knoblauchzehe, gehackt
  • etwa 2 EL Butter
  • eine handvoll gehackte Petersilie
  • ca. 0.1 l Sahne oder etwas mehr
  • ein paar Spritzer Zitronensaft
  • einen Schuß Weißwein
  • Pepe e Sale
  • Parmesan

Und so geht’s: Steinpilz(e) putzen und in Scheiben schneiden, niemals waschen! Allzu madige Stellen dann doch lieber entsorgen. Dann Spaghetti-Wasser aufsetzen und die Spaghetti wie gewohnt „al Dente“ kochen. Man kann die hierfür auch sehr schön in Brühe kochen, so wie hier beschrieben. In der Pfanne Butter bei mittlerer Hitze schmelzen, Knoblauch leicht anbraten, aber so, das der nicht braun wird. Steinpilze hinzugeben und zwei, drei Minuten munter anbraten, dann mit dem Weißẃein ablöschen. Sahne hinzugeben, ordentlich verrühren und Hitze reduzieren. Sauce mit Zitronensaft, ordentlich Pfeffer und Salz (Fleur!) abschmecken. Kurz vor Schluss noch die Petersilie unterrühren, die Sauce sollte eine sämige Konsistenz haben, d.h. wenn sie zu flüssig ist, mehr Hitze geben, wenn sie zu fest wird, mit Sahne und/oder Wein nacharbeiten. Am Ende die Spaghetti dazugeben, auf Tellern anrichten und den Parmesan für jeden zum selber reiben daneben stellen. Wein: Dazu hat Marco (mein Wirt) mir den „Cuvee des Oliviers“ von J.-L. Denois empfohlen – erhältlich für um die 8 Euro im „Petite France„.

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