Minestrone mit Basilikum-Croutons und Parmesan

Manchmal ist ja was handfestes einfaches wirklich auch nicht nur einfach, sondern auch geil.

ein Teller Suppe und der Tag ist schön

ein Teller Suppe und der Tag ist schön

So geschehen letzten Samstag. Minestrone war das Zauberwort. Gut, das da noch so einiges an Gemüse im Kühlschrank herumsprang. Das Rezept zeigt daher auch auf, was ich reingetan habe, aber wie immer bei solcherlei Suppen, kann man das natürlich varriieren, sofern man ein wenig Gefühl für die Zutaten und den richtigen Zeitpunkt des Mitkochens hat.

Man braucht also:

  • einen Topf
  • einen kleinen Topf
  • eine Pfanne
  • unser Messer
  • unser Schneidebrett
  • ein feines Küchensieb
  • ein Brotmesser

Und an Zutaten kam bei mir rein:

Brühe:

  • 1 Brühwürfel Hühnersuppe (1/2 l)
  • 3/4 l Wasser
  • ein Glas Weißwein
  • 2 frische Lorbeerblätter
  • eine dünne Scheibe Speck

Suppe:

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Alles vorgeschnibbelt

  • 1/2 l Brühe (s.o.)
  • 1-2 Gläser Weißwein
  • Wasser
  • 1 mehlig kochende Kartoffel
  • 2 kleine Tomaten
  • 1 Karrotte
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Scharlotte
  • 1 Handvoll Brechbohnen
  • 1/2 rote Paprika
  • 1/2 Knolle Fenchel
  • 1 Petersilienwurzel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Handvoll gehacktE Petersilie
  • 2 x 4 EL Olivenöl
  • 2 EL Tomatenmark
  • Pepe e Sale

Einlage:

  • 3-4 Scheiben trockenes Weißbrot
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Butter
  • 2 EL gehacktes Basilikum
  • 2 Zehen Knoblauch
  • Salz
  • 3-4 TL Basilikumpesto
  • geriebener Parmesan (oder Pecorino)

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    Vorbereitungen für die Croutons

Los geht’s

Zuallererst kochen wir die Brühe ein. Dazu Speck anbraten, mit Wasser und Wein ablöschen, Lorbeerblätter (ich hatte frische) dazugeben und den Brühwürfel hinein. Das ganze ca 1/2 Stunde einkochen lassen, dann durch ein feines Sieb abgießen und Brühe beiseite stellen. Während des Kochens kann man prima das gesamte Gemüse in kleine Stücke vorschnibbeln, den Knoblauch schälen und hacken.

Dann stellen wir einen großen Topf mit 1x 4 EL Olivenöl auf und schalten bei mittlerer Hitze ein. Es darf nicht zu heiß werden, denn entgegen der Idee, für andere Suppen und Saucen nun Röst-Aromen zu entwickeln, wollen wir das Gemüse ganz italienisch nur anschmurgeln ohne es anzubräunen.

Dazu das Gemüse (Zwiebel, Scharlotte, Fenchel, Paprika, Petersilienwurzel und Karotte) dazugeben und einfach ca. 20 Minuten andünsten, wenn es braun wird, Hitze reduzieren. Gegen Ende kommen dann Bohnen, Kartoffel und Tomaten hinzu. Dann wird das Ganze mit der Brühe und dem Wein abgelöscht und das Tomatenmark hinzugegeben. Wenn’s zu fest ist, noch etwas Wasser dazu. Nun können wir etwas höher schalten und die Suppe leicht vor sich hinköcheln lassen, eigentlich reichen uns ca. 15 Minuten. Am Ende kommt nochmal Olivenöl, Petersilie dazu und wir schmecken mit Pfeffer und Salz vorsichtig ab.

Während die Suppe köchelt, schmelzen wir die Butter in einer Pfanne, schneiden das Brot zu Würfeln von ca 1m Kantenlänge. Nun geben wir Salz, Olivenöl, Basilikum und den fein gehackten Knoblauch sowie das Brot hinzu und braten die Croutons so etwa 5-6 Minuten bei gelegentlichem wenden an.

Anrichten

In einen tiefen Teller 1-2 Kellen der Suppe, darüber geben wir etwas Basilikum-Pesto, einige Croutons und reiben ordentlich Parmesan drüber. Wer Kinder hat, ersetzt Parmesan gegen Würstchen.

 

Dazu? Dazu gab es – ganz untypisch – einen italienischen Weissen aus Sizilien, den „Leone D’Almerita“ – für einen italienischen Weissen … durchaus trinkbar 😉20140928_183250

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