Fingerübung für Hüftgold: Aioli

Aioli nach meiner Art

Aioli nach meiner Art

Auch wieder sowas was jeder irgendwie macht…

Der Mälzer mem Pürierstab in Sekunden, aber ich finde, wenn man schon so viel Fett zu sich nehmen möchte, dann darf die Zubereitung auch ruhig ein paar Minuten dauern. Solange wir einen Mixer haben, denn von Hand mit dem Schneebesen ist es wirklich anstrengend.

Und nein, ich würde niemals behaupten, das meine Art „echt spanisch“ ist (oder provenzalisch, je nachdem wen man denn als Urheber ausmacht), das sollte jedem, der ein bisschen sprachbegabt ist spanisch vorkommen (Ail et Olio = Knoblauch mit Öl).

Es ist auch nicht das Beste Rezept aller Aioli-Rezepte, es ist einfach meine Art.

Dazu brauche ich:

  • mein Messer
  • ein Brett
  • einen hohen Rührbecher
  • einen Mixer mit den Rührschlägeln
  • wer mag eine Zitronenpresse
  • einen Teelöffel
  • 10 Minuten Zeit

Und an Zutaten nehme ich

Meine Zutaten

Meine Zutaten

  • ein paar Spritzer Zitronensaft
  • einen Teelöffel Dijon-Senf
  • 1-2 Zehen Knoblauch
  • 1 Eigelb
  • Salz (Fleur de Sel
  • ca. 1/8 l neutrales Öl (ich nehme gerne Distelöl)
  • 3-4 EL sehr gutes Olivenöl

Die Zutaten sollten alle etwa dieselbe Temperatur haben (Raumtemperatur). Den Knoblauch nach der hier schon oft beschriebenen Manier klein hacken, salzen und dann nach einigen Minuten mit der Breitseite des Messers zu einer Paste zerreiben.

In die Schüssel gebe ich Senf, Zitronensaft, Knoblauchpaste und das Eigelb und verrühre das ganze mit dem Löffel.

Nun geht’s los – mit ruhiger Hand, also alles Dringende vorher erledigen. Schüssel irgendwo leicht schräg fixieren (bei mir geht das gut in der Spüle), Mixer auf I einschalten und hinein halten, mit der anderen Hand Zeigefinder auf die Öffnung der Ölflasche und tröpfchenweise Öl zuführen. Wichtig – es lohnt sich nicht hier ungeduldig zu werden! Das ist so, als würde man 109 statt 106 auf der Autobahn fahren. Nur das die Wahrscheinlichkeit, das es schief geht wesentlich höher ist :-).

Nach und nach sollte der Brei anziehen, sonst macht ihr was falsch, dann kann man auch ruhig etwas schneller „ölen“. Zwischen drin, gerade wenn es fester wird, immer mal wieder die ganze Masse durchmixen.

Am Ende entsteht eine Aioli, die mit zunehmenden Ölgehalt immer fester wird. Wenn Ihr zufrieden seid – ab in den Kühlschrank damit.

Tip: Es gibt etwa 1001 Ideen, wie man geronnene Aioli wieder retten kann. Das Einzige, was ich kenne und das wirklich klappt, ist: (Buh!) Man fängt von vorne an und nimmt das geronnene aus dem 1. Versuch statt frischem Öl.

Dazu: frisches Weißbrot Brot!

 

 

 

 

 

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