Basilikum! Mozarella! Tomaten!

Achtung! Jetzt wird es weltmeisterlich, auch wenn ich hoffe, das die Nation, deren Farben in der im Titel genannten Kombination auf der Flagge vereint sind, auch dieses mal nicht Weltmeister wird.20140530_193509

Aber ein Gefühl für Essen haben Sie ja schon, diese Itaglener. Und wenn man die allzu langweilig geschichtete Variante dieses Klassikers mal ein wenig aufpeppt und durcheinander wirbelt, so ergibt sich gleich ein Bild, welches extrem lecker aussieht. Wäre es jedoch ein Abbild der italienischsten aller Fußballkulturen, der Defensive, so würde dieses Bild jedem italienischen Trainer das nackte Grauen ins Gesicht zwingen. Aber die Spielen ja immerhin blau, äh, in Blau.

Also – Caprese einmal anders.

Wir brauchen:

  • 15 Minuten
  • eine Platte
  • unser Messer
  • ein Schneidebrett
  • einen Mörser
  • einen Zestenreisser
  • einen Teelöffel

An Zutaten (2 Personen):

  • gut 2 handvoll verschiedene Tomaten, auf jeden Fall aber leckere und reife!
  • ein Mozarella (125g), am Besten einer aus echter Büffelmilch
  • 6-8 Stiele frischer Basilikum (natürlich auch die Blätter!)
  • 1 Knoblauchzehe (nach Geschmack, muss auch nicht)
  • eine handvoll Pinienkerne
  • 3-4 EL richtig geiles (!) italienisches Olivenöl
  • eine Limette oder hauptsächlich deren Schale
  • Pepe e Sale

Los gehts. Zuerst machen wir ein Pesto. Dazu nehmen wir die Hälfte der Basilikumblätter samt Stiele und schneiden die grob klein, die Knoblauchzehe schälen und würfeln wir auch grob. Alles kommt in den Mörser, darauf 3 EL Olivenöl und gerne etwas Limettensaft, die Pinienkerne (gerne vorher angeröstet). Dann mörsern wir das Ganze zu einer Paste. Wenn es zu fest wird, noch einen EL Olivenöl hinein, wenn es zu flüssig ist, entsprechend Basilikum oder Pinienkerne. Pfeffern und Salzen und dann beiseite stellen.

Nun die Tomaten nach gusto klein schneiden  und auf dem Teller aufschichten, Mozarella klein schneiden oder einfach mit der Hand zerrupfen und ebenfalls auf dem Teller verteilen. Das Pesto mit einem Teelöffel auf Tomaten und Mozarella verteilen. Anschließend die Limette gründlich waschen und mit dem Zestenreißer schöne Zesten abschälen und direkt auf den Tomaten verteilen. Das dürfen ruhig ein paar werden, denn die säuerliche frische der Schalenstücke gibt dem Caprese erst den richtigen Kick.

Am Ende den restlichen Basilikum grob hacken oder auch zerrupfen und auf dem Ganzen einigermassen gleich verteilen.

Tutto bene!

Dazu trinken wir — keinen Italiener! Wir hatten einen frischen Weißen, der Viognier von Massai aus Südafrika war perfekt. Der kommt spritzig und frisch mit Pfirsich-, Aprikosen- und Melonennoten um die Ecke. Und kostet schlappe 5.70.-

Ist aber beim Südafrikaner in Bonn leider schon ausverkauft…

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