Kochen für 13 – Kroatien, Tag V

Heute soll es Kartoffelsalat geben, da müssen natürlich zwei verschiedene daherkommen. Dazu habe ich dalmatischen Rinderschinken und 2 verschiedene lokale Hartkäse gekauft. Der eine davon ist eher mild, der andere durchaus würzig. Die Käse sind Pekorino-ähnlich. Brot und und in Kräuter/Knoblauch/Öl marinierte Minutensteaks runden das Ganze ab.

Kartoffelsalat „Salbei Zitrone“

  • 1.5 Kg festkochende (!) Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • ca. 3 Handvoll frische Salbeiblätter (das wächst hier eher wie Unkraut)
  • Knoblauch
  • ca. 1 dl Essig
  • ca. 2 dl Olivenöl
  • Schale und Saft von 1 Zitrone
  • Salz, Pfeffer

Kartoffeln waschen und kochen, wenn die Schale dünn ist, darf sie dran bleiben. Zwiebel in kleine Würfel schnibbeln und kurz in etwas Olivenöl anschwitzen, beiseite stellen. Derweil den Salbei in feine Streifen schneiden und Knoblauch mit Salz – rrrrichtich – zu einer Paste zerdrücken. Man kann auch noch Rosinen und/oder Pinienkerne reintun, die hatte ich aber nicht.

Kartoffeln grob in eine Schale würfeln, Zwiebeln und alle anderen Zutaten unterheben und durchmischen.

Dem ganzen gebe man dann mindestens 2h Ruhezeit, damit sich der Salbei-Geschmack in die Kartoffeln „einnisten“ kann. Salbei und Zitrone geben dem ganzen dann einen wirklich geilen, frischen Geschmack.

Kartoffelsalat „Schwäbisch“

  • 1.5 Kg festkochende Kartoffeln (können auch halbfestkochend sein)
  • 1 Zwiebel
  • etwa 100g durchwachsener Speck
  • ein Apfel
  • ca. 1 dl Essig
  • ca. 1l Brühe (hier hatte ich nur Gemüsebrühe, am besten ist französische Hühnerbrühe)
  • ca. 2 dl Öl (Olivenöl oder natives Sonnenblumenöl
  • Salz, Pfeffer

Kartoffeln waschen und kochen, wenn die Schale dünn ist, darf sie dran bleiben. Kartoffeln in feine Scheiben schneiden. Die Zwiebel in kleine Würfel schnibbeln, Apfel und Speck sollte dasselbe Schicksal ereilen.

Speck scharf anbraten, damit er richtig schön auslässig wird. Am Ende für 2 Minuten die Zwiebelwürfel dazugeben. Das alles samt dem ausgelassenem Fett auf die Kartoffeln geben, ebenso die Apfelwürfel. Essig und Öl drüber, pfeffern und salzen und ordentlich durchmischen, probieren. Man sollte klar und deutlich den Essig schmecken, sonst muß mehr drüber. Erst dann etwa die Hälfte der Brühe darüber gießen und wieder alles mit einem Löffel durchmischen. Wenn die Kartoffeln die Brühe aufgesaugt haben, Vorgang wiederholen, bis die Konsistenz schön schlotzig ist. Kalt stellen und immer mal wieder durchmischen.

Der Trick ist, das beim vielen Durchmischen die Kartoffelscheiben brechen und so mehr Oberfläche für Brühe, Essig und Öl bieten. Am Ende sollte das ganze eine „leicht an Pampe erinnernde Schlotze“ sein.

Schmeckt übrigens auch lauwarm.

Tisch

So. Der Rest ist schnell gemacht. Ich suche aus den 3 Küchen noch schnell alle Platten zusammen. Gasgrill anwerfen und anrichten.

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